Happy-Go-Lucky

Happy-Go-Lucky

Eine Filmkritik von Joachim Kurz

Die Kraft des positiven Denkens

Mike Leigh ist neben Ken Loach der wohl bekannteste Vertreter des sozial engagierten, kämpferischen, britischen Kinos, das sich mehr durch das schonungslose Offenlegen gesellschaftlicher Missstände als durch ein Übermaß an Humor auszeichnet. Umso mehr erstaunt und erfreut Mike Leighs neuer Film Happy-Go-Lucky, der in 118 niemals langweiligen Minuten die Geschichte – oder eher sind es Geschichten, kleine Episoden – von Poppy (wunderbar gespielt von Sally Hawkins, die zurecht den Darstellerpreis auf der Berlinale erhielt) erzählt.
Poppy heißt eigentlich Pauline, sie ist 30 Jahre alt und arbeitet als Grundschullehrerin – und wenn man die junge Frau so sieht, kann man sich keinen besseren Beruf für sie vorstellen. Denn Poppy ist ein stets gut gelauntes, knallbunt gekleidetes Energiebündel, das gerne und viel lacht und unglaublichen Spaß am Leben hat. Und da sie das Herz auf dem rechten Fleck hat, kann sie auch gut zuhören, ist ernsthaft, wenn die Situation es erfordert – so etwa bei einem Schüler, der vom Geliebten der allein erziehenden Mutter geschlagen wird –, um im nächsten Moment die dunklen Wolken einfach wieder wegzulachen. Kurzum: eine erstaunliche Frau, deren lebensbejahende, beinahe anarchistisch wirkende Haltung sich auf ihre Umwelt überträgt – eine Art erwachsene Pippi Langstrumpf.

Mike Leigh begleitet seine wundervolle Hauptperson voller Liebe und Zärtlichkeit, zeigt sie in der Disco, beim Tratschen mit ihren Freundinnen, bei ihren ersten Fahrstunden bei einem äußerst grimmigen und leicht paranoiden Fahrlehrer (Eddie Marsan), der sich prompt in sie verliebt – die einzige Situation, in der die Zuschauer sich wirklich Sorgen um sie machen müssen -, er zeigt ihre komischen Grimassen und Verrenkungen bei der wohl lustigsten Flamenco-Stunde der Filmgeschichte und lässt sie schließlich sogar die Liebe finden.

Happy-Go-Lucky ist ohne Frage einer der heitersten und unterhaltsamsten Filme dieses Sommers, eine Ode an das Leben und an die Freude, die in jeder Sekunde ein beredtes Zeugnis von der Kraft des positiven Denkens ablegt. Bei so viel Düsternis und Problemen, wie wir sie alltäglich im Leben und im Kino sehen, ist dieser Film wie ein wohltuender Urlaub von all der Mühsal und Not, der wir täglich ausgesetzt sind. Gäbe es Filme auf Rezept, so wäre Happy-Go-Lucky mit Sicherheit eines des bevorzugten Medikamente gegen jede Form von Missstimmung und Depression.

Happy-Go-Lucky

Mike Leigh ist neben Ken Loach der wohl bekannteste Vertreter des sozial engagierten, kämpferischen, britischen Kinos, das sich mehr durch das schonungslose Offenlegen gesellschaftlicher Missstände als durch ein Übermaß an Humor auszeichnet.
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Meinungen
emily · 29.05.2010

ich schätze, er hat dir nicht gefallen, oder?
ich finde ihn sehr gelungen, immerhin soll er ja anders sein als andere filme weil poppy anders ist als andere menschen und deshalb sollte man auch offen für neues sein, wenn man sich happy-go-lucky anschaut. wer immer nur die gleiche handlung sehen will und gut findet soll sich eben die typischen 08/15 hollywoodfilme anschauen.

hayley · 29.05.2010

wer keinen sinn für humor hat und das leben viel zu ernst nimmt, braucht nur mal zu lesen um was es geht und weiß dann, dass er sich lieber einen dokumentarfilm reinziehen sollte. für alle anti-spießer: ihr werdet ihn lieben!!

regina · 16.04.2010

Es ist interessant, dass so ein einfacher, aber wirklich toller Film, die Gemüter so hochkommen lässt." Keine Handlung, kein Sinn, nichts für Leute mit Anspruch, die auf gesitvolle Unterhaltung stehen..." Vielleicht sollte man im Leben nicht alles so ersnt nehmen, d.h. aber nicht, dass man die Verantwortung dafür nicht übernehmen muss.....
Super klasse Film, nur zu empfehlen!!!

HIMMELHUND · 18.12.2008

jEDER DER DAS LEBEN ZU LEBEN VERSTEHT MIT ALL SEINEN SINNEN DER LIEBT DIESEN FILM

marzena · 28.10.2008

Ich liebe diesen Film. Where is your sense of humor gone?

· 06.10.2008

der absolute Hammer, die wohl lustigsten und unterhaltsamsten 120 Minuten seit es Kino gibt. Die Frau ist nur zu bewundern und zu beneiden im Umgang mit dem Thema: "Leben"....Einfach nur schön....

· 29.09.2008

Das was fröhlich wirken sollte kam mir völlig überdreht bis manisch vor. Schwer zu ertragen, deshalb hab ich den Film lieber vorzeitig verlassen.

· 26.09.2008

Très frais, très fin, on sort de la salle avec un grand Smiley!

· 17.09.2008

Der schlechteste Film, den ich seit langem gesehen habe.Zeitverschwendung. Wer zeichnet einen solchen Film und eine solch alberne Darstellerin eigentlich aus?!

· 15.09.2008

Es passiert extrem selten, dass ich das Kino während des laufenden Films verlasse weil der Film zu schlecht ist. Bei diesem Film konnte ich aber nicht anders.
Wie den bisherigen Meinungen zu entnehmen, polarisiert dieser Film die Zuschauer. Offenbar auch im Kino. Bestimmt bin ich kein humorloser Mensch, aber ich konnte nicht verstehen, warum mache Leute über jeden, aber wirklich über jeden Mist lachen.
Leuten mit Anspruch auf geistvolle Unterhaltung ist von diesem Film dringend abzuraten. Freunden leichter Kost mag dieser Film liegen.

· 14.09.2008

Dass sich die Engländer besaufen und dann den Abend lustig finden, wusste ich von meinem eigenen Aufenthalt in England. Ich habe mich jeweils vor dem Pub-Crawl subtrahiert. Der Film gab mir dann die Gelegenheit das zu sehen, was ich danach verpasste. Aber das war die 2 Stunden auch nicht wert.

· 13.09.2008

Die Leichtigkeit des Seins wurde seit langem nicht mehr so SCHLECHT eingefangen wie in diesem Film! Die kleinsten Liebenswürdigkeiten wurden durch schlechte Dialoge ins Triviale gerückt und das zumeist deplazierte und zuweilen auch nervende Lachen der Hauptprotagonistin hat mehr als einmal dazu geführt, dass ich eiligst den Filmsaal verlassen wollte. In der Hoffnung, dass sich der Film doch noch mal wendet und "gut" wird, harrte ich aus: doch vergebens! Fazit: Leider ein vollkommen langweiliges, fades und mit Sicherheit kein energetisch-liebenswürdiges Werk!

Binchen · 08.09.2008

Nach diesem Film ist man einfach super gut gelaunt ;-)

@Anja · 28.08.2008

Welche Handlung? :-)

Anja · 28.08.2008

Das war definitiv der schlechteste Film den ich je gesehen habe!
Wo ist die Handlung?

katyusha · 26.08.2008

Ein gelungener Film, der Lust macht, wieder mal einen Abstecher nach London zu machen! Ich fand ihn im Großen und Ganzen sehr lustig und romantisch, abgesehen von einigen langatmigen Stellen. Man hat tatsächlich danach ein Gefühl von "Ach, ist das Leben schön"! Super!

lou · 18.08.2008

also, ich fand diesen film einfach spitzenmässig,
ich empfehle ihn allen, die lustige komödien mögen...
guckt ihn euch an !!!!!!!!!!

MarcoPolo · 11.08.2008

Sorry! Wer diesen Film nicht gut findet, HAT ihn definitiv nicht verstanden.

Jens · 03.08.2008

Es darf darauf hingewiesen werden, dass es durchaus Menschen gibt, die sich regelmäßig in Programmkinos aufhalten, die keineswegs Hollywood-Filme bevorzugen, die im Gegenteil Filme mögen, die gerne recht unpassend als "anders" bezeichnet werden, die aber nichtsdestoweniger "Happy-Go-Lucky" für einen weniger gelungenen Film halten. Jedwede Kritik an diesem Film sinngemäß mit "Tja, dann hast du ihn wohl nicht verstanden" zu beantworten ist natürlich sehr einfach, aber ebenso unpassend.

Daniela · 02.08.2008

Ein wunderschöner Film, der ohne Gewalt oder Sexszenen überzeugt und zum Lachen brringt. Der einfach aus sich heraus die Menschen erreicht. Ein Film, der irgendwie auch ohne echte Story auskommt.
Er beginnt an irgendeinem beliebigen Tag im Leben von Poppy. Ich, als Zuschauerin, begleite sie eine Weile durch ihren Alltag und an irgend einem späteren beliebigen Tag verlasse ich ihr Leben wieder.
Und gehe bereichert und irgendwie gut drauf wieder in mein eigenes Leben zurück. Und manchmal, wenn ich den griesgrämigen Menschen dieser Welt begegne, denke ich an Poppy und mir entschlüpft ein stillvergnügtes Lächeln.

Daniela

KinoBesucher · 28.07.2008

Vielen Dank, ich dachte, ich hab im Film die entscheidende Stelle verpasst, wo es erklärt wird

@KinoBesucher · 28.07.2008

Laut Mike Leigh ist das Wort "Enraha" zufällig während der Dreharbeiten entstanden und wurde spontan ins Drehbuch eingefügt. Es ist also ein reines Phantasiewort, das als Verballhornung von Eso-Neusprech zu verstehen ist.

KinoBesucher · 28.07.2008

Kann mir mal jemand EN-RA-HA erklären? Stecken da irgendwelche Abkürzungen dahinter oder ist das einfach ne ausgedachte Eselsbrücke?

Kai · 23.07.2008

Seltsam wenn man hier die Kommentare liest... entweder waren die alle in einem anderen Film - oder es sind die Kumpels vom Fahrlehrer Scott... uiuiuiui

Kai · 23.07.2008

Klasse Film. Super gespielt und einfach britisch.
Wirkt noch Tage nach das Grinsen :-)

EN-RA-HA!

@ Daniel · 22.07.2008

Was du schreibst ist sowas von gequirlte Sch***. Nur weil es Menschen gibt, die sich nicht vom Mainstream beeinflussen lassen und jedem nach dem Mund reden, sondern zu ihrer Meinung stehen und einer Filmperle beistehen, die von lauter Dilettanten nieder gemacht wird, muss man nicht gleich "finanzielle Zuwendungen" von irgendjemanden bekommen...

Geh lieber und guck dir "HULK" an. Scheint wohl eher was zu sein für dich... Muss man nicht viel nachdenken.

In dem Sinne...

@Daniel · 21.07.2008

Prima Idee, das mit der finanziellen Zuwendung. Wir werden mal beim Verleih vorsprechen.

Daniel · 20.07.2008

Der Film hat keine Handlung, Szenen werden nur angefangen aber nicht fertig gespielt. Bei uns sind einige während des Films aufgestanden und gegangen. Ich selber wollte auch schon ca. in der Mitte des Films gehen, jedoch war bei mir noch ein bisschen Hoffnung da, dass der Film besser wird. Tja, meine Hoffnung wurde nicht erfüllt, sondern es bestätigte sich, dass der Film einfach Zeitverschwendung ist. Wer hie meint eine positive Kritik abzuliefern wird sicher von der Filmindustrie dafür finanziell entschädigt, denn ich kann nichts positives am Film feststellen.

· 20.07.2008

Den FIlm tu ich mir nicht noch mal an! Der war total daneben. Ich würde ihn nicht weiter empfehlen!!

· 20.07.2008

Also so nen Scheiß film hab ich schon lange nicht mehr gesehn! Total langweilig und ätzend!
Ich war froh als der Film zu Ende war. Obwohl das ja auch nicht wirklich ein Ende war. Nicht empfehlenswert!!!

Gast · 18.07.2008

Muß mich leider meinem Vorredner anschließen. Poppy war im alltäglichen Leben so albern und nervig, völlig realitätsfremd. Einzig überraschend war ihre Reaktion auf Situationen,die mit ihrem Beruf im Zusammenhang standen. Man hat sich gewundert, dass sie dann auch mal ernsthaft zuhören konnte und versuchte nach Lösungen zu suchen.

· 17.07.2008

Ein verlorener Abend,einfallslose Dialoge, sehr platte Witze, klischeebeladen, kein Witz, keine Spannung, keine Unterhaltung. Oje.

Marc · 14.07.2008

Auch hier ist es unabdingbar den Film im OmU anzuschauen! Ich kann mir eine deutsche Synchronisation nur nervig und quietschend vorstellen.
Mir wurde nie langweilig und ausser der Szene mit dem Obdachlosen, die etwas dazwischen geschustert wirkte, hatte ich einen schönen, spaßigen Abend.

Britischer Humor at its best!
In diesem Sinne:

Enraha! ;-)

Wuddyfän · 13.07.2008

Allzu dialoglastiger Film mit einer Hauptdarstellerin, die ihre schauspielerische Leistung leider aufs Grimassenschneiden beschränkt und es schafft, den Film mit einer Auswahl ca. 4 Gesichtsausdrücken zu meistern. Überflüssige Dialoge wie „Morgen habe ich meine erste Fahrstunde“ „Ja, wann?“ „um zwölf Uhr“ zerren an den Nerven. Der Kamera bleibt dabei meist nichts anderes übrig, als auf der halbnahen Einstellung zu verharren – ein Film, den man auch mit geschlossenen Augen mitverfolgen kann.
Der zweitweise aufkommende Wortwitz auf Niveau einer besseren Sitcom kann den Film nicht retten und sorgt allemal für ein Schmunzeln: So zum Beispiel beim Besuch der lebenslustigen Poppy bei ihrer jüngeren und dennoch reiferen Schwester, die zusammen mit ihrem biederen Mann ein Kind erwartet. Beide berichten Poppy wie sie ihr Leben weit vorausplant und mit Versicherungen abgesichert haben. Antwort Poppy: „einen Treppenlift habt ihr dann auch schon eingebaut!?“ (sinngem.).
Die einzig unterhaltsamen Momente ergeben sich, wenn die aufgedrehte Poppy Fahrstunden nimmt und dabei auf einen griesgrämigen Fahrlehrer trifft.

· 12.07.2008

oberflächlich, nervig, enttäuschend

G. · 09.07.2008

Auch ich bin hinsichtlich der überschwenglichen Kritik etwas ernüchtert aus dem Kino gekommen. Poppy konnte erst relativ spät "bei mir landen", was ich zum Teil auch auf die deutsche Synchronisation schiebe. Ihre Überdrehtheit und Attitüde wirkte auf mich daher erst gegen Ende des Films ansteckend. Beeindruckt hat mich der Schnitt, der dem eigentlich dialoglastigen Film Zeit für Einstellungen lässt, die wie "Stills" im völligen Kontrast zum eigenlichen Tempo stehen und zum "zwischen den Zeilen lesen" einladen. Dies ist ein tiefer Film.

Kurt · 09.07.2008

Enttäuschend - nach der überschwenglichen Filkritik hatte ich mich auf einen intelligenten und "fröhlichen" Film gefreut. Leider spielte Sally Hawkins die Poppy so überzogen und realitätsfremd, dass ich mich zum zweiten Mal - nach "Sex, Lügen und Video" - auf das Ende des Films freute.

Tom vom 1.7. · 09.07.2008

Irgendwie ist dieses Forum Sch...., weil hier jeder unter jedem Namen irgendwas veranstalten kann. Möchte nur darauf hinweisen, dass der "Tom vom 8.7" nichts mit dem "Tom von 1.7."(mir) zu tun hat. Könnte sein, dass einer der frustrierten Sneak-Besucher("Gast"), die ggf einen Hollywoodblockbuster oder Rosamunde Pilcher erwartet haben, sich auf diese Art weiter auslassen will. Vielleicht sollte er(oder sie?) lieber nicht in Sneaks gehn, wenn er/sie die zum Glück vorhandene Filmvielfalt nicht kennenlernen will. Mich langweilt der größte Teil des Mainstreams, deswegen spare ich mir auch Sneaks und gehe lieber gezielt in Filme, die mich interessieren. Finde es deshalb auch ziemlich irrelevant, welcher Film für "Tom vom 8.7." nun der "schlechteste" ist, weil ich nicht glaube, dass er/sie HappyGoLucky wirklich sehen wollte.
TOM vom 1.7.

@Tom · 08.07.2008

Nun ist natürlich nach diesem Kommentar die Neugier groß, welcher Film wohl der schlechteste war!

Tom · 08.07.2008

Das war der zweit-schlechteste Film der letzten 25 Jahre. Belanglose Dialoge, abgedroschene Phrasen der späten 90-er, eine nervige Hauptdarstellerin - eine totale Fehlbesetzung. Unter positivem Denken verstehe ich etwas anderes (darüber gibt´s jede Menge gute Bücher). Von wegen lustig, von den rund 30 Zuschauern hat in den ersten 75 Minuten zumindest keiner gelacht - länger haben wir diese Tortur nicht ausgehalten.

... · 04.07.2008

hallihallo,
komme gerade mit einer freundin aus diesem wunderbaren film und kann nur wieder einmal feststellen wie schön das leben ist und wie gut es tut zulachen ?, diese bestätigung habe ich auf jeden fall bekommen...ein wunderbarer film, meiner ansicht nach mit dem sinn genau dies zu zeigen, nämlich wie schön da leben ist...
nach dem film( trotz nicht ganz rundem ende... ) ging ich erfüllt aus dem kino, auf die leute vor mir mit der meinung einen film ohne sinn gesehen zuhaben und das dieser auch noch unnötig albern war/ ist, konnte ich nur müde herab lächeln...diese leute scheinen poppys botschaft nicht verstanden zuhaben...
denn das leben ist einfach zu schön und auch bzw. gerade die kleinen dinge können soooooooo zauberhaft und beglückent sein.?

patty · 02.07.2008

Also ich fand den Film klasse. Er hinterließ bei mir das Gefühl, dass die Welt doch nicht so schlecht ist. Und wenn jeder auch nur ein bisschen wie Poppy wäre, wäre alles wohl viel schöner.
Ich beneide sie um ihre positive Denkweise und das "kindliche", das sie sich bewahrt hat.
Meine Mit-Kino-Gucker fanden ihn fast ausnahmslos "Sch!"§$", was mir wieder zeigte, dass Filme nur noch "gesehen" und kaum noch "erlebt werden... Schade

Tom · 01.07.2008

Was für ein Schwachsinn diesen Film einem Multiplex-Sneak Publikum zu zeigen. Dort erwartet scheinbar immernoch mindestens die Hälfte der Besucher den nächsten Hollywood-Blockbuster(gibts aber wegen der Raubkopiererphobie der Amerikaner quasi nicht mehr) und lässt sich dann hier frustriert an den Arthouse-Filmen aus, die ersatzweise geliefert werden. Glaube kaum, dass er in den Plexen gestartet wird. Eine Bemerkung wie "Der Film "lief" doch schon am 18.6. im Kino" (kennt nicht den Unterschied zwischen Preview und offiziellem Start) spricht Bände ....

Snacki · 29.06.2008

Es steckt viel mehr in diesem wunderbaren Film, als man vielleicht zunächst meint. Poppy ist anders + schräg + witzig, aber keineswegs doof oder gar naiv. Wären die Menschen mehr von ihrer (zugegebenermaßen unbedarften) Sorte (heisst: weniger von Grund auf abgenervt), sähe die Welt doch um einiges freundlicher aus. Sehenswert, besonders auf den zweiten Blick.

· 24.06.2008

Ich stimme dem Autor komplett zu - hatte sehr viel Spaß bei dem Film. Aber scheint ein Film zu sein, der polarisiert. Lief bei uns in der Sneak und wurde von den meisten eher schlecht bewertet, was ich gar nicht verstehen kann. Ich fand die schräge Hauptcharakterin sehr erfrischend!

Nur eine Anmerkung zur obenstehenden Kritik: Der Spitzname von "Pauline" war Poppy, nicht "Polly". Wäre schön, wenn das verbessert würde.

@Unter mir · 23.06.2008

Also wenn ich so was wie von dir schon lese. Alles war schlecht, eine wirklich sehr differenzierte Meinung. Du solltest wirklich bei Fr. Pilcher bleiben, scheinst sie alle zu schauen. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal .... halten.

· 20.06.2008

Hab den Film in der Preview gesehen und ich muss sagen, er war richtig, richtig schlecht. Ich gehe häufig ins Kino, muss oft lachen, wo andere es nicht mal lustig finden und bei dem Film konnte ich nur ein einziges Mal leicht grinsen. An sonsten nervt absolut alles und ich kann mir nicht erklären, wie die offizielle Filmkritik zustande kam. Ach, jetzt les ich grad was von "sensiblem Film". Hallo??? Sensibel??? Hey, ich fand bisher die langweiligste und schlimmste Rosamunde-Pilcher-Verfilmung tausendmal besser als diesen ollen Streifen. So.

Susanne · 20.06.2008

Also ich weiss nicht, was ihr an dem Film mies findet. Kommt ja aus den Posts nicht raus - fehlten Bombenangriffe und Action? Ich fand das eine ganz herrvorragende und auch sensible Komödie mit einer großartigen Hauptdarstellerin.

Gast am 20.06.08 · 20.06.2008

Ich stimme zu. So einen schlechten Film hab ich wirklich noch nie gesehen. Das übertrumpft sogar die "Killertomaten" und das schien schier unmöglich.

· 19.06.2008

Ein Film ohne Handlung, bis auf ein paar witzige Szenen besteht er nur aus langweiligen Dialogen. Der Film lief übrigens schon am 18.06. im Kino.

@Gast · 19.06.2008

Schon komisch, da der Film doch noch gar nicht läuft.

· 19.06.2008

Das war das schlechteste Film aller Zeiten den ich gesehen habe. 1/3 der Zuschauer haben mittendrin den Saal verlassen. Für die große Leinwand gar nicht geeignet!

Kommentare

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