Half Light

Half Light

Licht und Schatten

Nach längerer Auszeit meldet sich Demi Moore mit einem übersinnlichen Psychothriller zurück. Die Zeit der zwölf Millionen Dollar Gagen (für Striptease) ist jedoch eindeutig vorbei.
Demi Moore spielt die Bestseller Autorin Rachel Carlson, die ihren kleinen Sohn Thomas (Beans Balawi) bei einem tragischen Unfall verliert. Da auch ihre Ehemann Brian (Henry Ian Cusick) ihr nicht über den Tod des Kleinen hinweghelfen kann und sie zudem unter einer Schreibblockade leidet, beschließt sie, auf den Rat ihrer besten Freundin Sharon (Kate Isitt) hin, das Weite zu suchen. In der Nähe eines schottischen Fischerdorfs bezieht sie ein leerstehendes Haus und hofft auf innere Ruhe. Doch Pustekuchen. Geplagt von (hübsch gemachten) Visionen ihres toten Kindes und Alpträumen (ebenfalls hübsch), droht Rachel den Verstand zu verlieren. Trost findet sie in einer Affäre mit dem Leuchtturmwärter Angus McCulloch (Hans Matheson). Doch dieses Glück wärt nicht lange, denn in dem Leuchtturm spielte sich vor Jahren eine schreckliche Tragödie ab…

Half Light spielt recht geschickt mit bekannten Versatzstücken bekannter Horror- und Gruselfilmen. Anleihen an The Sixth Sense oder Wenn die Gondeln Trauer tragen sind immer wieder auszumachen, stören aber nicht wirklich, da auch das Genre des guten alten Verschwörungsthrillers bemüht wird und nicht einen Moment Langeweile aufkommt. Hervorheben sollte man auch die Musik von Komponist Brett Rosenberg, der einen sehr atmosphärischen Score komponiert hat. Leider ist der Soundtrack nicht im Handel erhältlich.

Die Dreharbeiten auf Llanddywn Island standen unter keinem guten Stern. Der starke Wind an der Küste zerstörte schon wenige Tage nach Drehbeginn sämtliche Kulissen und machte die Dreharbeiten zu einer Tortur für Schauspieler und Crew. Das sich das Ergebnis absolut sehen lassen kann, ist dem Filmteam um Regisseur Craig Rosenberg hoch anzurechnen. Bis auf einen reichlich mies animierten CGI-Leuchtturm, ist an der Optik dieses kleinen Horrorjuwels nichts auszusetzen. Es gibt einige schön-schaurige Gruselmomente, dezente Schocks und grandiose Landschaftsaufnahmen (angeblich lies das Filmteam an den Locations verbrannte Erde zurück).

Das Bonusmaterial der DVD sieht auf den ersten Blick nach mehr aus, als es ist. Neben umkommentierten Behind the scenes gibt es Interviewfetzen mit Cast, Regie und Produzent, eine Trailershow und Produktionsnotizen. Bild und Ton können sich sehen bzw. hören lassen.

Half Light

Nach längerer Auszeit meldet sich Demi Moore mit einem übersinnlichen Psychothriller zurück.
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