Fünf Millionen suchen einen Erben

Fünf Millionen suchen einen Erben

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Rühmann als Staubsaugervertreter

Und wieder einmal macht uns Heinz Rühmann den "kleinen Mann". Fünf Millionen suchen einen Erben ist ein routinierter Heimatfilm, der auch gar nichts anderes sein will. Wenn man will entdeckt man hier und da den erhobenen Zeigefinger und dass man Fremden nicht trauen soll, weiß man ja eh schon seit Kindertagen. Heinz Rühmann spielt Peter Pett, der als liebenswerter Staubsaugervertreter sein Geld verdient. Eines Tages erhält er die Nachricht, dass ihm sein schwerreicher Onkel aus Amerika fünf Millionen vermacht habe. Einzige Bedingung, um an das Geld zu kommen: Pett muss beweisen, dass er glücklich verheiratet ist. Dies dürfte eigentlich kein Problem sein, schließlich ist Peter seit Jahren mit seiner Angetrauten Hix glücklich. Doch die Neider sind nicht fern. Ein gewisser Mister Blubberboom will das Geld haben und verfrachtet Peter nach einer durchzechten Nacht auf ein Schiff mit Kurs New York…
Was folgt sind einige amüsante Verwicklungen, Verwechslungen (Heinz Rühmann brilliert in einer Doppelrolle) und viel Witz. Der Verleih preist Fünf Millionen suchen einen Erben als "beschwingte Komödie" an und so ist es denn auch: Nett-nostalgische Unterhaltung für einen verregneten Sonntagnachmittag. Erwähnenswert ist noch, dass in dieser Komödie Rühmann einen seiner bekanntesten Hits zum Besten gibt. Die Rede ist natürlich von "Ich brech’ die Herzen der stolzesten Frau’n"! Allein diese Vorstellung rechtfertigt den Kauf des Films.

Die Bildqualität ist für diesen, 1938 gedrehten, Film akzeptabel, der Ton – typisch für diese Zeit – etwas scharf und rauschig, was die Zielgruppe aber nicht weiter stören dürfte. Die Extras beschränken sich auf Texttafeln und Trailer. Draußen beginnt es gerade zu regnen, wenn das mal kein Zufall ist…

Fünf Millionen suchen einen Erben

Und wieder einmal macht uns Heinz Rühmann den „kleinen Mann“. Fünf Millionen suchen einen Erben ist ein routinierter Heimatfilm, der auch gar nichts anderes sein will.
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