Ellen Calling

Ellen Calling

Lebensrettung per SMS

Fünf Menschen verlieren durch schicksalhafte Unfälle ihre Liebe zum Leben: Ein DJ verliert sein Gehör, ein Parfumeur seinen Geruchssinn. Alle verlieren jeweils das, was ihnen Sinn im Leben gibt. So auch Sam (Gert Portael), die seit dem tragischen Tod ihrer Tochter drogenabhängig ist. Doch unerwartet trifft sie auf die mysteriöse 16jährige Ellen (Catherine Kools) und wird von ihr getröstet. Schritt für Schritt erkennt Sam, dass Ellen es sich zur Aufgabe gemacht hat, anderen zu helfen. Selbst von einem harten Schicksal geschlagen, spielt sie Gottes Hand und bringt Menschen zusammen. Per SMS knüpft sie Bande zwischen den Beteiligten und gibt ihnen so neuen Mut, weiterzumachen und das Leben anzupacken. Was dem einen fehlte, bekommt er von einem anderen. Gemeinsam werden die Menschen stark und schenken sich gegenseitig einen neuen Sinn im Leben und Liebe.

Von der Grundidee erinnert Ellen Calling – Nachricht vom Schicksal sehr an Jeremy Podeswas The Five Senses, einen kanadischen Episodenfilm, bei dem ebenfalls fünf Menschen einen ihrer Sinne verlieren – und zwar den, den sie am meisten benötigen. Und doch ist Ellen Calling ganz anderes. Natürlich (und das ist bei den meisten dieser Machart eines der Grundprobleme) ist die Story reichlich konstruiert und weit davon entfernt glaubwürdig zu sein. Doch wer sich auf das verwirrende Spiel und die assoziativen und fließenden Übergänge zwischen den verschiedenen Handlungssträngen einlassen kann, der wird durch außergewöhnliche Optiken und überraschende Einblicke belohnt. Wer L.A. Crash, Magnolia, Exotica von Atom Egoyan oder Short Cuts mag, dem könnte Ellen Calling gefallen, den normalen Mainstream-Zuschauer allerdings wird der Film mit seinen Handlungssprüngen wohl überfordern. Ein bemerkenswertes Neo-Noir Drama über die Macht des Schicksals und das Wunder der Mitmenschlichkeit, eine kleine sehenswerte Filmperle aus Belgien.

Ellen Calling

Fünf Menschen verlieren durch schicksalhafte Unfälle ihre Liebe zum Leben: Ein DJ verliert sein Gehör, ein Parfumeur seinen Geruchssinn. Alle verlieren jeweils das, was ihnen Sinn im Leben gibt.

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Meinungen
Maxi · 08.12.2006

genial gemacht...wesentlich besser als so mancher hollywood film, und die story....wenn man in metaphern und schöngeistig denken kann....kann man den film nicht langweilig finden...sehr empfehlenswert

Alex · 30.08.2006

ich fand den film absolut langweilig, konnte dem garnichts abgewinnen.

Tilmann Mißfeldt · 09.09.2005

Musik, Story, Fotografie und Schnitt sind meisterlich - am Ende zwar etwas kitschig, aber das ist eben Kino...

Kommentare

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