Dragonball Z: Resurrection F

Dragonball Z: Resurrection F

Eine Filmkritik von Peter Osteried

Die Rückkehr des größten Schurken!

Akira Toriyama dachte lange darüber nach, wie er die Erfolgsserie fortsetzen könnte. Er kannte seine Serie, die er 1984 als Manga begonnen hatte, praktisch in- und auswendig. Dabei war sie im Verlauf der Jahrzehnte immer stärker angewachsen, mit Dragonball Z – Resurrection F kehrt er aber zu den Wurzeln zurück. Die Wiederbelebung des ultimativen Schurken ist zugleich auch ein Höhepunkt der Dragonball-Saga.
Vor langer Zeit triumphierte Son Goku über den Tyrann Freezer. Dessen Untergebene haben nun aber ihre eigenen Pläne und reisen zur Erde. Denn mit Hilfe der Dragonballs wollen sie ihren Meister wiedererwecken. Nach vollbrachter Tat sinnt Freezer auf Rache, doch als dieser wieder auf der Erde auftaucht, sind Son Goku und Vegeta nicht da, da sie zu einem fernen Planeten gereist sind. Darum liegt es an Son Gokus Freunden, sich dem Tyrannen entgegenzustellen. Ein erbitterter Kampf bricht aus.

Nach der erfolgreichen Anime-Serie aus den späten 1990er Jahren gab es eine ganze Reihe von Filmen, die das Dragonball-Universum ausgebaut und aufgefächert haben. Die Qualität war nicht immer die beste, oftmals wirkten diese Filme wie die letzten Versuche, mit dem Franchise noch einmal Reibach zu machen. Mit Dragonball Z – Resurrection F liegt nun aber ein wunderbarer Schlusspunkt vor, der die ideale Ergänzung zur Animationsserie darstellt.

Damit geht natürlich die Problematik einher, dass sich dieser Film an ein sehr definiertes Publikum richtet. Der Gelegenheitszuschauer wird hier außen vorgelassen. Man erwartet, dass das Publikum mit der Welt von Son Goku vertraut ist. Das mag angesichts der Millionen Fans auf der ganzen Welt durchaus richtig sein, man sorgt damit aber auch dafür, dass eben nicht jeder Zuschauer in die Geschichte hineingezogen wird.

Fans der Vorlage dürfte das nicht stören. Dragonball Z – Resurrection F richtet sich direkt an sie und bietet auch genau das, was man sich erhofft. Denn Toriyama ist ein Liebesbrief gelungen. An sich selbst, vor allem aber auch an die Fans, die seine Schöpfung erst zu dem gemacht haben, was sie heute ist.

Das neueste Abenteuer von Son Goku ist ein knalliges Action-Crescendo, bei dem klar definierte Helden und Schurken aneinander geraten. Das ist ausgesprochen rasant umgesetzt. Schon in den ersten Minuten springt man zwischen verschiedenen Örtlichkeiten und Personen hin und her. Man findet sich mitten im Geschehen wieder, kaum, dass der Film begonnen hat. Danach kommt man nicht mehr zur Ruhe. Wuchtige Actionsequenzen reihen sich aneinander und werden mit ein paar Gags garniert. Darüber hinaus punktet der Streifen auch durch überbordende Phantasie – und das nicht nur bei der Gestaltung der Action, sondern auch dem Figurendesign. Für Fans ist Dragonball Z – Resurrection F also eine runde Sache.

Dragonball Z: Resurrection F

Akira Toriyama dachte lange darüber nach, wie er die Erfolgsserie fortsetzen könnte. Er kannte seine Serie, die er 1984 als Manga begonnen hatte, praktisch in- und auswendig. Dabei war sie im Verlauf der Jahrzehnte immer stärker angewachsen, mit "Dragonball Z – Resurrection F" kehrt er aber zu den Wurzeln zurück. Die Wiederbelebung des ultimativen Schurken ist zugleich auch ein Höhepunkt der Dragonball-Saga.
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