Devil's Playground

Devil's Playground

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Kein Fantasy Filmfest ohne Zombies. Ist ja auch nichts gegen einzuwenden. Mit Devil’s Playground schickt sich ein weiterer Zombiestreifen an, London und Großbritannien zu entvölkern. Wie im großen Vorbild 28 Days Later, sind die Zombies Infizierte, die rasend schnell und unheimlich flink sind. Also keine Spur von den Romero Schlurfern aus den Klassikern Night of the Living Dead oder Dawn of the Dead. Das dann auch noch diverse bekanntere Schauspieler wie Danny Dyer (Doghouse) und Sean Pertwee (Event Horizon, Doomsday) gewonnen werden konnten, ist auch schon mal ganz und gar nicht schlecht. So wird wenigstens im darstellerischen Bereich gute und glaubhafte Arbeit abgeliefert. Vorhang auf für ein Amok laufendes London…
Die Story ist simpel wie eh und je: Ein Londoner Pharmakonzern experimentiert an Freiwilligen mit einem neuen Medikament. Wie es so kommt, verwandeln sich die einen in rasende Bestien und die anderen — fliehen. Bei einem Biss wird man natürlich auch zu einem Monster. Ein Grüppchen um Cole, dem Sicherheitschef des Pharmariesen, verschanzt sich in einer Werkstatt und versucht sich zu einem Hubschrauber durchzuschlagen. Dasselbe Ziel haben auch zwei Wasserschutzpolizisten. Da in dem Fluggerät nur Platz für vier ist, gibt es schnell erste Zwietracht unter einander…

Devil’s Playground ist nicht wirklich anders als der große Durchschnitt. Klar erwartet niemand eine Großproduktion in Zombieland-Dimensionen. Doch sind die Hauptdarsteller wahrlich keine Leichtgewichte im Filmbusiness und irgendeinen Grund wird es geben, dass sie mitspielen. Regisseur Marc McQueen macht auch einen routinierten Job, doch muss man ehrlich sein: Die Dialoge sind unausgegoren, es gibt einige plumpe Fehler und die Regie holpert manchmal arg.

Dafür punktet Devil’s Playground mit ordentlichen VFX und schön schmierigen Make-Up-Szenarien. Die Actionszenen sind temporeich, aber leider auch oft unübersichtlich. Dazu kommt, dass die agilen Infizierten offenbar bei ihrer Verwandlung gelernt haben, Parkour zu laufen. Noch nie waren Zombies so artistisch unterwegs, schlagen Saltos und springen über Eck. Und das mindert leider den Spaß.

Devil's Playground

Kein Fantasy Filmfest ohne Zombies. Ist ja auch nichts gegen einzuwenden. Mit „Devil’s Playground“ schickt sich ein weiterer Zombiestreifen an, London und Großbritannien zu entvölkern.
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