Der Hochmut des Himmels

Der Hochmut des Himmels

Eine Stadt in der kolumbianischen Provinz. Ruhig verläuft das Leben, bis der Selbstmord von Aimer Zapata alles durcheinander bringt, denn der neue und sehr strenge Priester verweigert dem Selbstmörder ein katholisches Begräbnis. Die Familie des Verstorbenen fordert jedoch die Kirche heraus, indem sie Aimer trotzdem auf dem katholischen Friedhof bestattet. Wütend verweigert der Priester von nun an jegliche Sakramente bis der Leichnam auf den säkularen Friedhof umgebettet wird. Kinder ohne Taufe, keine Hochzeiten mehr, Sterbende ohne die letzte Salbung … Dem Priester gelingt es, einen Keil zwischen die Bevölkerung zu treiben. Doch die Familie von Aimer lässt sich das nicht gefallen …
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Bernhard Hagl · 02.11.2017

In Zeiten wachsender Kritik am reaktionären Islam vergisst am fast dass die katholische Kirche bis vor kurzem nahezu das selbe in grün war und in guten Teilen der (dritten) Welt wohl immer noch ist. Sowohl der Priester als auch seine Kontrahenten führen raffinierte Schachzüge gegen den jeweils anderen aus und jedes mal weiß der Gegner zu kontern, doch beide vergessen worum es wirklich geht. Höchst intelligent und witzig arrangiert ohne die überflüssige Effekthascherei aus Hollywood-Produktionen.
Eindeutig ein Film des Jahres.

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