Death Proof – Todsicher

Death Proof – Todsicher

Eine Filmkritik von Katrin Knauth

Frauen-Power mit Highspeed

Seine Waffe ist sein Auto. Seine Beute sind junge, hübsche Frauen. Sein Beruf ist Serienkiller. Sein Name ist Stuntman Mike. In Quentin Tarantinos neuem Film Death Proof – Todsicher / Grindhouse: Death Proof wird der von Kurt Russell gespielte, psychopathische Stuntman Mike vom Jäger zum Gejagten. Im ersten Teil geraten vier junge Mädchen an den Killer mit dem Muscle Car und im zweiten Teil rechnet eine andere Gruppe Mädchen mit demselben Killer ab.
Zusammen mit Robert Rodriguez hat Tarantino unter dem Titel Grindhouse ein Double Feature gedreht. Im Unterschied zum amerikanischen Release werden in den deutschen Kinos beide Filme einzeln und in der längeren internationalen Version zu sehen sein. Nur Tarantinos Teil Death Proof – Todsicher / Grindhouse: Death Proof lief im diesjährigen Wettbewerb von Cannes, ging allerdings im Gegensatz zu Pulp Fiction leer aus.

Tarantino serviert uns mit seinem Autoverfolgungsfilm Death Proof – Todsicher / Grindhouse: Death Proof die Ingredienzen, die wir bereits von seinen früheren Filmen kennen: lässige und witzige Dialoge, kaltblütige Morde, einen genialen Soundtrack, gespickt mit Hits der 1960er und 70er Jahre und großartige Schauspieler. Allen voran Kurt Russell, der legendäre Snake Plissken aus Die Klapperschlange als Stuntman Mike, und eine gewaltige, geballte Frauenpower.

In einer Bar irgendwo in Texas lernt Mike seine weiblichen Opfer kennen. DJane Jungle Julia (Sydney Tamiia Poitier) und ihre coolen Freundinnen Arlene (Vanessa Ferlito), Shanna (Jordan Ladd) und Pam (Rose McGowan) saufen, flirten, kichern und ahnen natürlich nicht, dass hinter dem geheimnisvollen Fremden der Tod bald lauert. So grausam und kaltblütig Stuntman Mike die vier Mädels mit seinem death proof, also todsicheren Auto von einer Sekunde zur nächsten in den Tod befördert, so übel wird ihm selbst im zweiten Teil der Geschichte zugespielt. Abernathy (Rosario Dawson), Kim (Tracie Thoms) und Zoë (Zoë Bell) werden auf unvergessliche Weise an dem Killer Rache nehmen – ebenfalls mit einem Auto.

Dass Tarantino das Exploitation-Kino der 1970er Jahre verehrt und in hohen Dosen konsumiert hat, ist dem Film anzumerken. Er hat künstlich das Filmmaterial so verunstaltet, dass es der schlechten Qualität von damals entspricht. Kratzer und Sprünge im Bild rufen die Erinnerung der alten Filme, die in den schäbigen Grindhouse-Kinos liefen, genauso wach, wie der teilweise aussetzende Ton und der Wechsel zwischen Schwarz-Weiß- und Farbfilm.

Am 23. August wird dann Robert Rodriguez’ Planet Terror in den deutschen Kinos starten. Der Film handelt von einem gescheiterten biologischen Experiment, das daraufhin eine Horde Zombies ihr Unwesen treiben lässt. Bekämpft werden sie von einer Gruppe rebellischer, bewaffneter Jungs und Mädels auf Motorrädern, die versuchen, den Monstern das „Un-Tot-Sein“ schwer zu machen.

Nach Reservoir Dogs (1992), Pulp Fiction (1994), Jackie Brown (1997) und Kill Bill (2003/2004) ist das sehnlich und lang erwartete neue Werk des 44-jährigen Kultregisseurs Tarantino-Thrillerkost vom Feinsten. Nichts für zarte Gemüter und schwache Nerven, aber dafür todsicher schon jetzt ein genialer Kultfilm.

Death Proof – Todsicher

Seine Waffe ist sein Auto. Seine Beute sind junge, hübsche Frauen. Sein Beruf ist Serienkiller. Sein Name ist Stuntman Mike.
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Meinungen
· 16.10.2007

für eingefleischte fans

The Who · 12.08.2007

wenn es zur sache geht in dem film, sprich wenn der killer zuschlägt ist er sehr spannend und sehr nett anzusehen, wie man es halt von Quentin Taratino kennt.
doch 95% des filmes muss man sich mit, ich sag es mal so: "dummen gelaber", der opfer herum plagen.

insgesamt ist der film schlecht, doch wenn etwas passiert ist es spitzen kino, deshalb ist der film meiner meinung wohl doch eher was für fans.

Kehlsa · 09.08.2007

Was sind das hier eigentlich für Wortmeldungen? Zweimal auf Tarantino warten? Leute, der zweite Grindhouse-Teil ist von Robert Rodriguez! Der Film ist scheiße, weil er unrealistisch ist? Schonmal daran gedacht, dass das evtl. mit Absicht so ist? Soll der gute Mann etwa sein Leben lang nur Pulp Fiction Sequels drehen?
Und so dumme Kommentare in einem Arthouse-Portal. Leute, bleibt lieber bei euren Kinopalästen. Da könnt ihr dann auch schön weiter Transformers gucken. Is viel realistischer!

Steffy · 31.07.2007

was ich vergessen habe: Kurt Russell war der falsche für den Film, der Typ ist einfach s******

Steffy Koeln · 31.07.2007

Der Film hat einfach nur Stil, sonst gar nichts...aber es hat mir trotzdem gefallen, da der Regisseur zufälligerweise Quentin Tarantino heißt, haha

Vash76 · 29.07.2007

Das war der schlechteste Tarantino. Nichts Interessantes und dann ist der Film plötzlich zu ende. Ich bin so enttäuscht von Quentin.

Christine · 27.07.2007

Der Film war einfach der Hammer!Wer Quentin Tarantino Filme liebt, wird diesen Film auch lieben.Ein typischer Film,von ihm,der wiedermal zeigt,das der Kerl es einfach drauf hat!!!!!!

sabrina · 24.07.2007

von dem film hatte ich mir mehr erwartet die erste stunde bin ich quasi eingepennt ..... nja

Tobias · 24.07.2007

Dumme Frauen reden dummes Zeug - so ließe sich wohl dieser Laberfilm wohl am besten zusammenfassen. Mein Gott, wie oft muss man sich anhören, dass eine Tanke gerade kein "Red Bull ohne Zucker" führt. Und wieviel mehr Spaß machen doch gerade die Filme, die Quentin Tarantino hier zitiert und verwässert.

Der wahre Trash macht viel mehr Spaß als dieses nachgemachte Zeugs.

Wobei ich der Vorrednerin "Arashi" Recht geben muss: Die Verfolgungsjagd WAR unrealistisch, trotzdem hat sie mir (als fast einziges Element in dem Film) gefallen - als reine Stuntshow ganz ohne Computertrickserei.

Arashi · 24.07.2007

Der Film war einfach nur für den A****. Total unrealistisch. Da ist eine Frau auf der Motorhaube, das Auto wird verfolgt und gerammt und die Dumme hält nicht an, sondern fährt weiter. Echt jämmerlich. Bin von Quentin Terrentino eigentlich besseres gewohnt.

Zu Anfang war der Film ja noch ganz lustig und es kamen ein paar gute Sprüche. Aber mit der Zeit hat das Niveau echt nachgelassen. NICH zu empfeheln. Nutzt eure Zeit lieber anders. Macht einen Häkelkurs oder geht kacken.

Simon · 23.07.2007

Also ich bin reichlich begeistert von dem Film. Guter Soundtrack, klasse Dialoge, Action und ein paar lustige Anspielungen, mehr braucht der Film nicht.

Dazu noch son Spruch wie : Du bist so süß, wenn ich neben dir sitze schmeckt Zucker glatt wie Salz.

Der Mann kann es einfach!

Heraklion · 16.07.2007

Schade nur das der deutsche Verleih das ursprüngliche Double Features, wie in den USA in den Kinos, in zwei Teile geschnitten hat.
Das heißt zweimal auf Tarantino warten...

· 10.07.2007

Yeah ein neuer Tarantino, kanns kaum abwarten trailer sieht echt scharf aus

Kommentare

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