Coronado – Die Revolution beginnt jetzt!

Coronado – Die Revolution beginnt jetzt!

Wenn Schweizer eine Revolution anzetteln

Die Schweiz galt bislang nicht gerade als Mekka des Abenteuerfilms. Doch mit dem Spielfilmdebüt des jungen Schweizer Regisseurs Claudio Fäh Coronado kann sich dies vielleicht ändern. Denn Coronado ist gut gemachtes Kino mit sehenswerten Visual Effects. Kein Wunder, denn die beiden Produzenten Volker Engel und Marc Weigert sind seit Jahren ausgewiesene und heiß begehrte Experten auf diesem Gebiet: Volker Engel gewann für seine Visual Effects in Roland Emmerichs Blockbuster Independence Day gar den Oskar in dieser Kategorie – als erster Deutscher übrigens.

Die wohlbehütete Claire, die aus gutem Hause stammt, fliegt von Los Angeles in die Schweiz, um ihren Verlobten Will zu überraschen. Doch dieser befindet sich angeblich auf einer Geschäftsreise. Doch zu ihrer großen Überraschung findet sie unter der Adresse, die sie von ihm hat, weder die Firma noch ihn selbst. Stattdessen stößt sie auf ein Postfach, das Reiseunterlagen für ein kleines amerikanisches Land namens Coronado. Kurz entschlossen macht sie sich auf den Weg dorthin.

Als Claire in Coronado eintrifft, wird gerade der militärische Teil des Flughafens von Helikoptern der Rebellen angegriffen. In der amerikanischen Botschaft erfährt Claire, dass Will vermutlich von den Rebellen entführt wurde. Sie lernt den Reporter Arnet kennen, der Hinweise auf das Hauptquartier der Rebellen hat und beschließt, ihn auf einer Expedition dorthin zu begleiten. Unterwegs erfährt sie von Arnet viel über den berechtigten Kampf der Rebellen gegen den grausamen Diktator von Coronado und ihre Sympathie für den Befreiungskampf der Widerstandskämpfer wächst. Doch die Fahrt dorthin ist voller Gefahren. Bei einem Angriff von Kampfjets der Regierungstruppen stürzt der Truck in den Fluss und Arnet und Claire werden getrennt. Die junge Frau wird jedoch von den Rebellen geborgen und ins Dschungelcamp der Widerstandskämpfer gebracht, wo bereits Arnet auf sie wartet. Und auch Will, der im Auftrag der amerikanischen Regierung die Rebellen mit Waffen versorgt, befindet sich dort.

Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer, denn im Verlauf einer wichtigen Mission stellt sich heraus, dass Will gleichzeitig für das Terrorregime des Diktators arbeitet. Ohne Skrupel verrät Will seine Verlobte und Arnet, beide werden festgenommen und interniert. Und während der Diktator einen Angriff auf das Hauptquartier der Rebellen vorbereitet, ordnet er an, dass zuvor sämtlichen Gefangenen exekutiert werden sollen. Doch den Rebellen gelingt die Befreiung Claires, während sie zugleich den Palast des Diktators stürmen. Entschlossen macht sich die junge Frau daran, Arnet zu retten, der sich bereits dem Erschießungskommando gegenüber sieht.

Zugegeben, die Story von Coronado ist reichlich banal und wirkt wie ein Puzzle aus Versatzstücken von Tim und Struppi und Indiana Jones, was den Machern des Films durchaus bewusst ist. Doch genau das ist gewollt und zudem gekonnt inszeniert. Denn Coronado ist trotz der Opulenz seiner Bilder ein trashiger B-Movie, der aus seiner ironischen Haltung gegenüber dem Abenteuerfilm niemals eine Hehl macht. Popcornkino der heiteren und unterhaltsamen Sorte.

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Die Schweiz galt bislang nicht gerade als Mekka des Abenteuerfilms. Doch mit dem Spielfilmdebüt des jungen Schweizer Regisseurs Claudio Fäh Coronado – Die Revolution beginnt jetzt! kann sich dies vielleicht ändern.

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