Cold Prey – Eiskalter Tod

Cold Prey – Eiskalter Tod

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Der Killer und das Snowboard

Auch in Norwegen gehen die Serienkiller um. Und manchmal suchen sie nicht ihre Opfer, sondern werden von ihnen gefunden. Wie in Cold Prey, einem der neueren Teen-Slasher.
Die Freunde Jannicke, Eirik, Ingunn, Mikal und Morten wollen ein Snowboard-Wochenende in den norwegischen Bergen verbringen. Dort ist die Klimaerwärmung offensichtlich noch nicht angekommen, ist doch alles wunderbar weiß zugeschneit und idyllisch. Doch es dauert nur wenige Abfahrten und schon kippt alles: Morten bricht sich mit einem fiesen, offenen Bruch das Bein und schon dämmert es. Einziger Zufluchtspunkt ist ein verlassenes Hotel. Das Abenteuer "Fünf Freunde und der Snowboard-Killer" kann beginnen…

Cold Prey stellt – so unterhaltsam der Film auch ist – keine Genrerevolution dar. Aber wer erwartet so etwas auch? Im Jahr Elf nach Scream wird es noch dauern, bis so etwas geschieht. Doch Cold Prey ist erstklassige Genrekost, die sich Fans nicht entgehen lassen sollten. Neben der wunderschönen Landschaft und der stimmigen Hotel-Location, stimmt der an Sieben angelehnte verstörende Vorspann auf das kommende Gemetzel ein. Ein sympathischer, authentisch agierender Cast und liebevolle Charakterisierungen heben Cold Prey über das übliche Slasher-Niveau. Natürlich kann man sich schon bald ausmahlen, wer wann draufgeht und wer der Täter ist, doch das ändert nichts an einem gelungenen Film. Und wenn dann Reminiszenzen an zum Beispiel Shining eingestreut werden (die Zimmernummer 237), freut sich der Fan.

Cold Prey – Eiskalter Tod

Auch in Norwegen gehen die Serienkiller um. Und manchmal suchen sie nicht ihre Opfer, sondern werden von ihnen gefunden.
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