Cemetery Gates

Cemetery Gates

Eine Filmkritik von Renatus Töpke

Der Friedhof wartet

Cemetery Gates ist auf den ersten Blick einer dieser Filme, die die Welt nicht braucht. Eines dieser Machwerke, die alle Cliches bedienen, die vorhersehbar sind, aber erkennen lassen, dass man auch mit extremst bescheidenen Mittel unterhalten kann.
Eine Gruppe mehr oder weniger talentierter Jungdarsteller begibt sich auf einen alten Bergarbeiterfriedhof. Dort will man einen Zombiefilm drehen. Schon auf dem Weg dorthin wird gekifft was das Zeug hält und es ist schnell klar; im Grunde will nur einer einen guten Job machen; der Regienovize. Die anderen – Buben wie Mädchen – denken nur an das Eine: Sex. Und das Andere: Dope. Da bei solchen 10-kleine Negerlein-Filmen immer auch ein Haufen Unbeteiligter drauf geht, gibt es noch diverse Personen, die genauso unmotiviert auftauchen, wie sie auch abgemurkst werde. Ein Monster gibt es übrigens auch: Ein Tasmanischer Teufel wurde aus einem Labor gestohlen und treibt sich nun, mutiert und hungrig, in der Gegend um den Friedhof herum…

Mit Reggie Bannister gibt sich bei Cemetery Gates nur ein bekannter Darsteller die Ehre. Mit der kultigen Das Böse-Reihe erlangte Bannister in Fankreisen einige Berühmtheit. Auch liefert er die akzeptabelste Schauspielleistung ab. Bei Sprüchen wie „He, pinkel nicht auf den Joint.“ und Dialogen der Marke „Dad, du bist ja gar nicht tot.“ – „Du bist echt scharfsinnig, Junge.“ keine Kunst. Das Cemetery Gates nicht völlig abschmiert, ist nicht der Regie von F/X-Profi Roy Knyrim zu verdanken. Cemetery Gates ist einfach in seiner Gesamtheit und mit seinen gewaltigen Anschlussfehlern so doof, dass er schon wieder gut ist. Es sei denn, man steht nicht auf schlechte Darsteller und noch miesere Monster F/X.

Cemetery Gates

Cemetery Gates ist auf den ersten Blick einer dieser Filme, die die Welt nicht braucht.
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