300

300

Eine Filmkritik von Joachim Kurz

Das große Abschlachten

Es waren lediglich 300 spartanische Soldaten, die der König Leonidas (Gerard Butler) in der Schlacht am Thermopylenpass den Horden des Perserkönigs Xerxes entgegenstellte und die bis zum letzten Mann von der erdrückenden Übermacht niedergemetzelt wurden. Der Widerstand dieser tapferen Männer gegen die persischen Invasoren gehört wohl zu den faszinierendsten militärischen Leistungen der griechischen Antike. Der amerikanische Regisseur Zack Snyder, der zuletzt dem Horrorklassiker Dawn of the Dead neues Leben einhauchte, hat sich in seinem 300 betitelten Film an diese Episode antiker Militärgeschichte auf der Basis einer Comicvorlage angenähert, das Ergebnis wurde gestern dem Publikum auf der Berlinale vorgestellt, denn neben hoher Filmkunst findet sich bei dem Festival, dass branchenintern gerne als "Cannes with brains" bezeichnet wird, auch immer mal wieder ein Platz für die Niederungen des Kinos. Bei 300 allerdings stellt sich die Frage, wie tief angesetzt ein Film sein darf, um in Berlin gezeigt werden zu dürfen.
Mit Hilfe moderner Computertechnik verfremdet versucht Regisseur Zack Snyder, den Look des Comics von Frank Miller, aus dessen Feder auch die grafische Vorlage zu Sin City stammte, nachzuempfinden, was bisweilen auch gut gelingt. Das ist allerdings auch schon das Beste, was man über diese "Schlachtplatte auf Zelluloid" auch sagen kann, denn sehr viel mehr als Schauwerte, Dauergemetzel und stupide Dialoge aus dem Fundus minderbegabter Kriegsrhetoriker hat 300 nicht zu bieten, am allerwenigsten Selbstironie.

Nun mag es ein Zufall sein, dass Zack Snyders 300 just in den Tagen eines möglicherweise bevorstehenden kriegerischen Konfliktes mit dem Iran (also dem Nachfolgestaat des antiken Persien, das hier die freie Welt bedroht) sich anschickt, die Kinoleinwände zu erobern – die Kriegsrhetorik, die permanent dümmliche Klischees über Heldenmut, Opferbereitschaft und Gnadenlosigkeit und weitere pubertäre Plattitüden, sind allerdings auch ohne diesen konkreten Hintergrund schon ekelerregend genug. Und so passt es dann auch ins Bild, wenn Xerxes ein echter ganzkörpergepiercter Freak ist, eine Mischung aus Drag Queen und Popstar, der Monster und nach Art islamischer "Gotteskrieger" Vermummte aufbietet, um Sparta in die Knie zu zwingen. Und klar, dass die schlussendliche Niederlage der Verteidiger des Westens nur durch einen Verräter herbeigeführt werden kann. Ebenso klar ist auch, dass währenddessen an der Heimatfront ein wachsweicher Senat lieber endlose Debatten führt, statt den König mit Truppen zu unterstützen – ein Schuft, wer hier Parallelen zur gegenwärtigen politischen Lage in der Golfregion zieht.

Ein Streifen, der allenfalls als Trash goutierbar ist, der als Film aber höchstens das Prädikat "besonders wertlos" erhält – ein Propagandafilm von George W. Bush zur Fortsetzung seines "war on terror" hätte nicht schlimmer ausfallen können.

300

Es waren lediglich 300 spartanische Soldaten, die der König Leonidas (Gerard Butler) in der Schlacht am Thermopylenpass den Horden des Perserkönigs Xerxes entgegenstellte.
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300 von Zack Snyder
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300 - Trailer
300 - Trailer 2
Meinungen
mike the tank · 12.10.2009

also, auch wenn der kommentar bzw die kritik schon jahre alt ist, muss ich da mal was klarstellen.
die vermummten krieger des xerxes sind keine islamischen Gotteskrieger sondern historisch belegte tatsachen die einen namen hatten. nämlich: die unsterblichen.
jemand der sich meint er dürfe kritik üben, sollte dann auch mal recherchieren bevor er so einen unsinn schreibt.
wie xerxes aussah .. ist dagegen nicht historisch belegt .. sicher nicht so wie im film, was aber völlig belanglos ist, weil man so etwas künstlerische freiheit nennt.
also der film ist unterhaltsam und stellt keinen anspruch dokumentarisch zu sein ..
und wegen dem film sind die amis nicht im iran einmarschiert, und werden es sicher auch nicht ...
solche kritiken sind sinnlos und langweilig
wem keine action filme gefallen , sollte besser keine gucken .. so easy

nada-san · 21.08.2007

Diesen Film sollte man eigentlich boykottieren, denn mehr als hohle, sich immer wiederholende Monologe über "das Gesetz" und die Zurschaustellung des kriegerischen Gemetzels, gibt es nicht zu sehen + zu hören.

Ich finde es mal wieder sehr erstaunlich, mit welch einfachen Mitteln die (wahrscheinlich eher jungen) Kinobesucher heute zu begeistern sind.

Mit viel Pathos und visueller Ästhetik wird hier gnadenlos über die kümmerliche Story hinweg geschnitten. Bei den eindimensionalen Charakteren wähnt man sich eher in einem Puppentheater, wenn auch zugegebenermaßen in einem sehr grausamen.

Der Film hebt den hoffnungslos gehorsamen, seit der Kindheit zurechtgestutzten Krieger, der nur zum Töten gezüchtet wurde, in unermesslich dummen OFF-Monologen, in den Himmel...

Ich bin richtig verärgert, weil ich mir eigentlich gerne mal einen Kriegsfilm anschaue. Nur kommt es mir dabei auch auf den Aufbau und die Motive an. Warum fliegen hier ständig Köpfe und Körperteile in Großaufnahme und Zeitlupe vorbei? Warum wird einem mind. 100mal die spritzende Blutfontäne in Hochgeschwindigkeitsaufnahme vorgeführt? ...

Klaus Holzporz · 04.07.2007

Welch böse Worte und welch schlechte Bewertung.
Dies ist ein Film, der zur Unterhaltung dienen soll.
Ihn auf einer solche Ebene zu beurteilen ist schlichtweg falsch.
Der Film 300 an sich ist echt gelungen und nicht langweilig. Wäre er mit tiefgründigeren Texten und Inhalt beleibt worden, wäre er nicht das, warum ihn viele Leute als guten Actionfilm ansehen. Dann wäre er komplett gefloppt.
Der Film 300 wurde hier offensichtlich von der falschen Person beurteilt, denn in meinem Bekanntenkreis sagen etwa 70% super und etwa 30% finden, dass sie so etwas nicht brauchen.

Crunch · 01.06.2007

300 ist meiner Meinung nach ein klassisches Beispiel dafür, wie durch gewaltige Bilder und das teilweise wirklich anstößige Zelebrieren von roher Gewalt, versucht wird von einer miesen Handlung und oberflächlich gezeichneten Charakteren abzulenken. Der Heroismus der Spartaner ist so penetrant überzeichnet, dass er zeitweise wirklich lächerlich wirkt. Die Bilder würden von ihrer Ästhetik her einem Gedicht gleichen, ist einem anderen Kommentar zu entnehmen. Mag sein dass manche Leute es ästhetisch finden, wenn 300 komplett geölte Pornodarsteller mit hübschen roten Umhängen und großen goldenen Schilden bösen hässlichen Persern in Akkordarbeit Gliedmaßen abhacken; oder wenn ein abgetrennter Kopf großformatig in "slow-motion" am Zuschauer vorbeifliegt. Ich als christlich geprägter Mensch finde so etwas widerwertig. Erschreckend finde ich es, dass dieser Film, genau so übrigens auch "Sin City", eine so positive Resonanz bei der Mehrzahl der Kinobesucher erfährt. Wie man diesen Film genießen kann ist mir ein Rätsel. Der Film basiert auf einem Comic, ja; Krieg ist auch keine tiefgründige Sache, klar; feiner lakonischer Humor, sehr lustig. Aber dennoch hätte man die Schlacht an den Termophylen, welche zweifellos Material für einen netten Film hergeben würde, sehr viel ansprechender gestalten können. Mit authentischen Charakteren, die eine Entwicklung durchmachen und mit denen man sich vielleicht sogar identifizieren kann; und OHNE Monster und anderer Phantasiegestalten, die zweifelsohne nur einer kranken Phantasie wie der eines Frank Miller entsprungen sein können. Was mich auch ziemlich genervt hat war die unnatürliche Umgebung, in welcher sich die Handlung abgespielt hat. Da haben es die Filmemacher mit ihrer "blue-screen" bzw. "green-screen" Technik durchaus geschafft eine durchwegs kalte und unangenehme Atmosphäre zu schaffen, die sich übrigens auch auf das Gemüt der Zuschauer auswirkt. Auch wenn 300 eine Strapaze für die Nerven ist, so lässt er sich zumindest als Indikator für emotionale Reife verwenden.

Steffi K. · 28.05.2007

Strunzdoof, dieser Film. Und unglaublich langweilig! Wo war da biite schön eine Handlung?

Und dann diese Nazi-Ideologie. Ganz über Faschismus...

Dinja · 17.05.2007

Einfach nur endgeil der film so wie die typen alle drauf sind muss man mal sein

sofia · 16.05.2007

ich bin griechin also zehlt meine meinung nicht zum film aber ich will ich sagen,der film kommt nach dem komick aber die geschichte ist war ausser natu"rlich dass mit den grossen man der wie ein monster aussieht und noch einpaar sachen.es ist ein film den man nur geniessen kann.

simon · 24.04.2007

ich finde diesen film gelungen. warum erwarten sich manche leute eine verkapselte tiefgründige story. krieg war und ist kein mittel der intelligenz. ( warum sollte es das darstellen. warum sollte ein spartaner etwas besonders geistreiches von sich geben, das sind krieger, geboren um in der schlacht zu sterben) diese art der inszenierung von 300 ist gerechtfertigt. es gleicht von den bildern der ästhetik eines gedichts.
empfehlenswert zum ansehen als kontrast zu dieser verfilmung der film "300 spartans" aus dem jahre 1962. so gehts natürlich auch. ein wenig mehr hintergründe und mehr nebenhandlungen, aber es ist halt nicht mehr das kind unserer zeit. für unsere heutigen sehgewohnheiten ist die ältere version teilweise ermüdend.

Rufus · 19.04.2007

Wie soll ein Film sein, der einen Comic zur Vorlage hat? Genau: Wie ein Comic. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Man kann jetzt natürlich viel in ein solches Werk hineininterpretieren, vor allem auch schön Parallelen zur politischen Gegenwart zu einem bereits 1998 herausgebrachten Werk ziehen, an dem sich der Film wirklich eng orientiert.
Man kann gern den feinen lakonischen Humor der Spartaner überhören. Und man kann stattdessen die in jeder Männergesellschaft normalen Dialoge als hohles Pathosgeschwafel abtun.

Man kann... wenn man Joachim Kurz heißt.

Man kann den Film aber auch als das genießen, was er eben ist: ein filmgewordener Comic. Und das ziemlich perfekt.

· 19.04.2007

so ein mist, habe den film gesehen, der reinste abklatsch von herr der ringe und troja. habe lange nicht mehr so einen schlechten film gesehen, das einzig lustige war die schwule stimme von dem herrscher xerxes!

Kerstin · 17.04.2007

Interessant, dass durch diesen Film eine derartige Diskussion losgetreten wird - eine offensichtlich nötige? Um z.B. zu fragen, ob wir Deutschen nicht langsam mal zu einem entspannteren Verhältnis mit der Nazi-Vergangenheit kommen könnten? (um gleich vorzubeugen: dies meint NICHT Vergessen!) Schließlich haben auch die Widerstandskämpfer/innen der Weißen Rose u.a. um ihrer Ehre (als Menschen, als was denn wohl sonst??) willen gekämpft. Ohne ihre Opferbereitschaft hätte es keinen Widerstand gegeben, und selbstverständlich bezeichnen wir diese Menschen heute noch als Helden. ODER ETWA NICHT??? So, und nun dies Ganze noch mal aus der Sicht der damals von Xerxes angegriffenen Spartaner...
Also: nicht einfach mal solche Begriffe zum Problem stilisieren und daher generell ablehnen, sondern immer schön im Kontext betrachten!

mir reichts · 16.04.2007

Ich finde Cheiron hat völlig Recht, wenn er sagt, dass Demokratie von verschiedenen Meinungen lebt. Nur weil Frank Miller die Politik von Bush unterstützt, muss es doch nicht negativ sein, er hat lediglich eine eigene Meinung (trifft auf den Großteil der Deutschen nicht zu) und deswegen kann man doch nicht gleich seine Werke in den Dreck ziehen.

Cheiron · 15.04.2007

Entschuldigen Sie Thomas, wenn ich irrtümlich davon ausgegangen bin das Sie @cheiron sind!Ich gebe Ihnen recht das man über den künstlerischen Wert dieses Films unterschiedlicher Auffassung sein kann. Ich hätte auch einen Film vorgezogen der historisch korrekt gewesen wäre. Vor allem die absurde Darstellung der Perser hat mir auch als Grieche nicht gefallen!Aber wir tun dem Werk unrecht wenn wir ihm den Mangel an historischen Genauigkeit vorwerfen,denn der Film basiert auf einem Comic!!! Nicht mehr und nicht weniger!!! Auch sollte nur die Qualität eines Werkes an sich, Grundlage einer sachlichen Kritik sein und nicht die politischen Ansichten des Künstlers. Würden Sie auch einen Künstler und dessen Werk kritisieren weil er politisch links steht? In einer echten Demokratie sind sowohl rechte wie linke Meinungen und Ansichten nicht nur zuläßig sondern notwendig! Es gilt einzig und allein die extreme zu vermeiden! Und zwar auf beiden politischen Lagern. In einem Punkt stimme ich mit Ihnen völlig überein, das Aufheben das um den Film gemacht wird, steht in keiner Relation zu seinem künstlerischen Inhalt

Thomas · 14.04.2007

Nur zur Klarstellung:

"Cheiron" oder "@cheiron" ist nicht gleich "Thomas"...

Dies nur, um die Positionen klar voneinander zu trennen.

Und "mir reichts" hat vollkommen Recht, wenn er sagt, dass der Film im Grunde nichts besonderes ist, und bald wieder vegessen sein wird.

Schließlich hat man solche Effekte als regelmäßiger Kinogänger schon öfters gesehen.

Bleibt nur das Politische, und das sieht für mich so kalkuliert aus, dass einem a) bange wird, und b) dass es abseits von griechischer Geschichtsschreibung einfach eine ziemliche Verdrehung historischer Tatsachen mit den Mitteln von heute ist.

Und bitte nicht vergessen: Der Autor der Vorlage, Frank Miller, hat sich schon des öfteren zu sehr rechtslastigen Äußerungen hinreißen lassen.

Aber warum so viel Aufhbens um einen letztlich so strunzdoofen Film?

mir reichts · 14.04.2007

Die ganzen linken Schwachköpfe in diesem Land treiben mich allmählich zur Weißglut. Nur weil sie Werte wie Opferbereitschaft oder Tapferkeit nicht verstehen, tun sie sie als faschistisch ab.Ich glaube diese Leute verstehen einfach nichts davon, da sie noch nie kämpfen mussten und in einem friedlichen demokratischen Staat leben.

· 14.04.2007

Bevor das ganze hier zu einer Diskussionsrunde über die griechische Geschichte wird, mal ein paar Worte über den Film. Ich fand ihn optisch beeindruckend, aber ansonsten mehr als nur naja. Eine halbe Stunde lang werden heldenhafte Phrasen gedroschen und dann rollen die Köpfe. Wer daran Spass hat, für den ist 300 genau richtig. Ansonsten nur mal wieder ein Film, um den viel zu viel Aufstand gemacht und der auch schon bald vergessen sein wird.

Cheiron · 14.04.2007

PS:Was Ihren Einlaß bezüglich des Militärputsches betrifft haben Sie leider wieder das Thema verfehlt! Meine Ausführungen bezogen ausschließlich sich auf eine existenzielle Bedrohung von außen! Da ich selbst meinen Wehrdienst abgeleistet habe kenne ich auch den genauen Wortlaut des Eides. Darin verpflichtet sich der Rekrut die Verfassung und die Gesetze zu achten er verpflichtet sich aber ebenso alle Befehle seiner Vorgesezten "ohne Widerspruch"(aneu Antilogias)zu befolgen und auszuführen!Der Soldat hat somit nicht das Recht einen Befehl zu verweigern! Bei der Formulierung des Eides hatten der oder die Verfasser des Eides den Verteidigungsfall im Sinn und nicht einen Putsch durch Teile des Offizierskorps!Die Putschisten haben in Ihrem Tagesbefehl an die Truppen, den Eindruck erweckt, die Armee würde den Staat und die Verfassung vor einer kommunistischen Machtübernahme schützen!Diese Offiziere haben gegen die in Ihrem Eid abgelegten Gehorsamspflicht gegenüber Staat und Verfassung verstoßen und mit Ihrer Befehlsgewalt, die Gehorsamspflicht Ihrer Soldaten mißbraucht!Nicht blinder Gehorsam hat zum Putsch geführt sondern das schlichte Fehlen dieser Sekundärtugend bei den "Obristen"

Cheiron · 14.04.2007

Lieber Thomas(ich nenn sie jetzt einfach mal so) was meine, Ihrer Meinung nach, mangelnde Denk- und Lesefähigkeit betrifft möchte ich mit Sokrates entgegnen: "Die Art und der Inhalt einer Schmähung sagen mehr über den Geist und Charakter des Verfasser aus, als über die Person der sie gilt! Sie behaupten bestimmte Begriffe und "Sekundärtugenden" seien in Deutschland durch die Nazis desavouiert um dann nächsten Satz, das Festhalten dieser Tugenden in Griechenland und anderswo zu ironisieren. Im Gegensatz zu Ihnen bewerte ich nicht diese Tugenden an sich, sondern ausschließlich den Zweck bzw. Ziel dem sie dienen! Ich dachte eigentlich ich hätte dies durch meinen Sparta/Stalingrad Vergleich hinreichend deutlich gemacht!Es besteht für mich ein signifikanter Unterschied ob man seine Heimat verteidigt gegen eine Aggression, oder ob man selbst der Aggressor ist! Ihr Syllogismus: 1.Nazis waren schlecht 2.Nazis appellierten und nutzten diese Sek.Tugenden 3.Diese Sek.Tugenden sind schlecht!
Für mich ist das eine unzuläßige Simplifizierung und berücksichtigt nicht die historischen Erfahrungen anderer Völker!Die Spartaner und Griechen(und nur um die geht es in dem Film!) kämpften gegen einen Invasion!Zur Stärkung der Moral und der Wehrkraft war es unerläßlich an die Ehre und Opferbereitschaft eines jeden einzelnen zu appellieren! Dies umso mehr wenn man die zahlenmäßigen Überlegenheit des Angreifers berücksichtigt!

@Cheiron · 14.04.2007

Lesen Sie Posts durch bevor Sie darauf antworten? Denken Sie bevor Sie schreiben? Was die Vorläufer Ihrer hochgelobten Rekruten von Treueeiden auf die Verfassung wirklich halten, wurde 1967 doch augenscheinlich demonstriert.

Cheiron · 13.04.2007

An @Cheiron alias Thomas?

Nicht ich habe diese Assoziationen hergestellt sondern diejenigen die dem Film Nähe zur Nazi-Ideologie unterstellen. Der Film spielt aber in Sparta im antiken Griechenland und nicht in Stalingrad! Was also hat der Gebrauch dieser Begriffe im Film mit der NS-Diktatur zu tun? Thema verfehlt, Note sechs setzen! Und was die Sekudärtugenden in Griechenland anbelangt haben wir diesen unsere Existenz zu verdanken! Aber dazu müßte man ein Mindesmaß an Kenntnissen griechischer Geschichte haben. Es hat in der Geschichte immer wieder Frauen und Männer gegeben, die für die Kultur, Freiheit und Unabhängigkeit des Landes bis zur Selbstaufopferung gekämpft haben!Damit haben sie in meinen Augen alle Attribute und Tugenden eines Helden! Sie zu ehren und Ihnen ein würdiges Andenken zu bewahren ist das mindeste. Nichts anderes tun die Rekruten durch Ihren Eid und der Verpflichtung es Ihnen im Ernstfall gleichzutun. Es gibt nämlich noch Menschen die noch höhere Werte ihr eigen nennen als die eigene körperliche Unversehrtheit! Aber so etwas werden sie und Ihresgleichen nach 60 Jahren "Re-education" nicht verstehn, wo sogar Deserteure zu Widerstandskämpfer stilisiert werden...Im übrigen glaube ich nicht das Sie hier in der Position sind für das gesamte Deutsche Volk zu sprechen sondern nur Ihre eigene linksgefärbte Meinung zum Besten geben!!Die Stellungnahme Ihrer "Landsleute" zeichnen hier ein wesentlich differenzierteres Meinungsbild als sie es hier darstellen möchten!

@Cheiron · 13.04.2007

Sie befinden sich auf eine Website auf der vornehmlich Deutsche posten. In diesem Land sind Begriffe wie "Ehre" + "Helden" + "Heldentod" durch ihren überreichlichen Gebrauch während der NS-Diktatur reichlich desavouiert. Wunderbar für Sie, dass man in Griechenland noch etwas auf solche Sekundärtugenden hält. Ich wünsche Ihnen viel Freude damit.

Cheiron · 12.04.2007

Sehr geehrter Thomas nach Ihrer Meinung sind also Begriffe wie "Ehre", "Helden" und "Heldentod" Terminologien die nur Nazis benutzen und die es zu "überwinden" gilt. Demnach waren also die Griechen des Altertums die Vorläufer und Wegbereiter der Nazi- Ideologie weil sie in Ihrem Kampf um die Freiheit genau dieser Vokabulare bedienten! Und was Sie noch mehr verwundern wird ist das sich die Griechen immer noch noch dieser Wortwahl bedienen! Ein Teil der Rekruten leistet noch heute Ihren Eid am Denkmal des Leonidas ab! Genau wie er und seine Spartaner geloben sie sich für die Freiheit des Vaterlandes zu kämpfen und sich notfalls auch dafür zu opfern!Alles Nazis? In Ihrem einfach gestrickten Weltbild sicher, denn ich bin überzeugt das sie sich noch nie darüber mokiert haben wenn sich ein Regiesseur "extrem linkslastig" geäußert hat...

Cheiron · 12.04.2007

Lieber Asad, über die Qualität des Films kann man sicherlich geteilter Meinung sein aber Deine Aussage "die 300 Spartaner seien ziemlich brutal von den Persern auseinandergenommen worden" kann ich nur entgegnen das es dem zahlenmägig weit überlegenen Heer der Perser erst durch den Verrat des Ephialtes gelang die von den Spartanern gehaltenen Thermopyläen zu umgehen und die 300 Griechen einzukreisen. Bis dato hatten die Spartaner die Perser "brutal auseinandergenommen"wie Du es ausdrücken würdest. Selbst der Angriff der persischen Elitetruppe der sogenannten
"Unsterblichen" wurde unter hohen Verluste für die Perser zurückgeworfen. Falls Du anderslautende Informationen diesbezüglich hast, werden sich die Historiker sicher dafür interessieren. lol

· 12.04.2007

Na, nicht gleich wieder zum politisch korrekten Gutmenschen werden. Es ist nur ein Film der Moderne. Oder greift Iran jetzt Sparta an?

Thomas · 10.04.2007

Nun ja, es geht ja nicht nur um aktuelle politische Bezüge, sondern auch um längst überwunden geglaubte. Schließlich sprechen die "Helden", die hier alles und jeden abschlachten als wäre es ein "Kettensägenmassaker", genau wie Nazis von "Ehre", "Heldentod" und pflegen hier ein Weltbild, das denen der Nazis nicht unähnlich ist. Zumal der Autor des Comics, Frank Miller, ja auch schon in US-Talk-Shows extrem rechtslastige Aussagen gemacht hat, und George W. Bush und den Irakkrieg ganz toll findet. Kein Wunder also, dass man da Parallelen zu der aktuellen politische Lage sehen kann, vielleicht sogar zwangsläufig muss, oder?

Und mal ehrlich: Was ist schon an diesem Film neu? Die Effekte habe ich schon in Dutzenden Filmen so oder so ähnlich gesehen, und Regisseur Zack Snyder hat auch das Blue-Screen-Verfahren nicht neu erfunden.

Und nur um in Zeitlupe zu sehen, wie Menschen aufgeschlitzt oder geköpft werden, ist nicht nur zynisch, sondern einfach nur Müll.

Für mich der ärgerlichste Film seit langem!

Tim · 10.04.2007

Also ich habe den Film berets in der Vopremiere am Mittwoch gesehen! Ich kann nur sagen, dass der Film spitze ist! Deswegen gehe ich ins Kino...um etwas zu sehen, was ich noch nie zuvor gesehen habe! Der Film ist nicht politisch angehaucht (den Comic gibts nun auch schon was länger, also kann man politische Verbindungen knüpfen). Und da es einige Zeit gedauert hat, bis der Film fertiggestellt war, werden die poöitischen Paralellen nur Zufall sein!!! Für mich einer der Filme des Jahres, er wird sich definitiv in meiner recht ansehnlichen DVD-Sammlung wiederfinden!!

Asad · 09.04.2007

Also der Film ist nicht so berauschend, fernab von der Realität mit strunzdummen Dialogen und tollen Metzeleinlagen versucht man die Gunst der Zuschauer zu erobern. Ein "Timepass"-Film und kein Monumentalfilm, wie es auf einigen Websites beschrieben wird. Denn mit der Realität hat das nun gar nicht zu tun - weil die 300 Spartaner waren ziemlich brutal von den Persern auseinandergenommen worden und auch nicht so, wie im Film dargestellt. ; )
Der Film ist eine Comicverfilmung nicht mehr und nicht weniger.

Joachim Lang · 07.04.2007

Nun mag es Zufall sein, dass Zack Snyder versucht an den Erfolg von Sin City anzuknüpfen, indem wieder geniale Comic-Vorlagen von Frank Miller verfilmt werden. Nun mag es auch Zufall sein, dass die zwei Anfangsbuchstaben vom Nachnamen des Hauptdarstellers identisch mit den des amerikanischen Präsidenten sind. Aber beabsichtigt war bestimmt, dass steife, unflexible Liebhaber von realistischen und ironischen Gesellschaftssatiren ins Kino gelockt werden.
Fazit: EIn Vollidiot, wer Parallelen zur gegenwärtigen politischen Lage in der Golfregion sieht.

Kunz · 08.04.2007

Die berühmten Zitate von Herodot fallen alle, sonst ist es natürlich eine testosterongeladene Comicverfilmung.
Sehr unterhaltsam und auch einen zweiten Besuch wert.
Wer in Action-Popcornkino aktuelle historische Brzüge hineininterpretieren will ist selber schuld!

Meier · 07.04.2007

Ob man "300" gesehen hat oder nicht - egel. Kaum verlässt man den Kinosaal, hats man schon den Film vergessen. Bezüge zur US-Politik sind genauso vernebelt wie der historische Bezug zu den "echten" Ereignissen. Nett abzusehen, interessante Bilder - aber nichts, was auf Dauer bleibt.

Carlos · 05.04.2007

Ganz schön miese Filmkritik. Selten soetwas lächerliches gelesen. Habe den Film selbst noch nicht gesehen, kann also nicht sagen, ob er gut oder schlecht ist. Die Kritik selbst ist aber absolut prätentios, der Autor sollte sich mal entspannen.

Marco Seibt · 05.04.2007

Wer Grafik liebt - Künstlerische, beeindruckende Bilder mag - der sollte sich diesen Film unbedingt anschauen.

Wer - wie "Joachim Kurz", sich diesen Film reinzieht - obwohl es weder sein Genre ist, noch er die künstlerisch oder grafisch beeindruckende Leistung schätzen und richtig bewerten kann, der sollte auf keinen Fall rein geht. Schade - wenn ein Film durch solche Menschen in der Kritik verunglimpft wird. .....weil er eine absolut unsinnige Verbindung zum heutigen Irak Krieg zieht...(wahnsinn - alles ist politisch - sogar mein rechter Schuh).....Wer Kritiken schreibt - sollte nicht versuchen - Dumm-Phöny nach zu machen und Filme nicht nach persönlicher Meinung beurteilen. Wie jeder im Deutschunterricht der 7 Klasse gerlent hat: Nüchtern, Neutral!

· 03.04.2007

Ich für meinen Teil bin froh, dass es im Web auch noch andere Formen der Filmkritik gibt, als "boah ey ich hab den trailer gesehen voll geil der film ..." wie hunderfach an anderen Stellen zu lesen.

killerspielespieler · 03.04.2007

ich muss sagen das ich wirklich erstaunt bin das in fast allen (Deutschen!) kritiken über diesen film nur von faschistischer propagander ,für die bush regierung gegen den iran, zu lesen ist.da behaupten leute die spartaner sollen nur die us marines wiederspiegeln,sogar der film sei mit mitteln des pentagons finanziert? es werden wilde vermutungen angestellt,und jeder sieht was er sehen will,der iraner unterstellt dem bösen ami er wolle gegen sie hezten,dei perser und ihr könig seien zu blutrünstig und machtgeil dargestellt,stimmt eigentlich ,wer die weltherrschaft anstrebt ist bestimmt weder gewaltätig noch machthungrig ,vielleicht sollten wir bei dem nächsten (anti)kriegsfilm in dem "unser" adolf und seine mannen vorkommen mal bescheid sagen das das wir garnicht mehr so sind und soetwas als angriff auf unsere kultur sehen.der verkapte moderne deutsche,fähig zu denken und sich doch wie ein idiot benehmend,sieht mal wieder faschismus-was auch sonst,ein film wo von blut und ehre die rede ist(zu dieser zeit eine völlig normale sache,genauso wie hakenkreuze auf römischen grabsteinen)das kann der dumme deutsche nicht hinnehmen,sieht er doch eh schon hinter jedem baum nazis ,böse imperialitische amis und killerspiele spieler...äh amokläufer ,hervorspringen.ich frage mich wann ihr wohl endlich den besenstiel aus eurem anus zieht,euch entspannt dann ins kino geht und vielleicht das seht was ich auch sehe,nämlich eine komicverfilmung von frank miller,die hoffentlich vor blut und effekten strozt,und voll ist mit lauter spartanern die den den ganzen tag vom ruhm und vom töten reden,denn darum schaue ich mir so einen film an.

rechtschreib fehler sind beabsichtigt um den charakter des autors zu untermalen.

· 02.04.2007

Zitat: "Das ist allerdings auch schon das Beste, was man über diese "Schlachtplatte auf Zelluloid" auch sagen kann, denn sehr viel mehr als Schauwerte, Dauergemetzel und stupide Dialoge aus dem Fundus minderbegabter Kriegsrhetoriker hat 300 nicht zu bieten, am allerwenigsten Selbstironie. "

Das mag stimmen, allerdings sehe ich das eher positiv als negativ für den Film. Wenn eine Komikverfilmung diese Kriterien erfüllt und nicht mit langweiligen philosophish hochwertigen und historisch korrekten Dialogen überfüllt ist, dann ist sie für mich wirklich gelungen.

Zitat: "Nun mag es ein Zufall sein, dass Zack Snyders 300 just in den Tagen eines möglicherweise bevorstehenden kriegerischen Konfliktes mit dem Iran"

Als ob er den heutigen Konflikt vor 2 Jahren, als die Dreharbeiten begonnen haben voraussehen konnte *lach* Und kommt mir nicht mit dem Argument, dass vor 2 Jahren schon mit dem Osten konflikte gab. Konflikte mit dem Osten gibt es schon seit meiner Geburt und schon lange davor, das ist jetzt kein Grund einen solchen
Film nicht drehen zu dürfen.

Zitat:
"Ein Streifen, der allenfalls als Trash goutierbar ist, der als Film aber höchstens das Prädikat "besonders wertlos" erhält – ein Propagandafilm von George W. Bush zur Fortsetzung seines "war on terror" hätte nicht schlimmer ausfallen können."

Das war jetzt so klar. Nun da kann ich den Autor der Kritik nur bemitleiden, wenn er bei einem Actionfilm nicht einfach entspannen kann und das Gemetzel genießen, anstatt überall nach Anzeichen Kriegspropoganda zu suchen.

mehrdad · 02.04.2007

ich bin im iran geboren und finde die aufregung der iraner trotzdem lächerlich.

27 jahre islamische diktatur haben wohl gereicht, damit die iraner dinge wie "meinungsfreiheit" vergessen.

nicht eine comic-verfilmung aus hollywood ruiniert unseren ruf, sondern der affe ahmadineschad, der clown chamenei und die anderen verdammten islamisten im iran.

Perser · 02.04.2007

Ich glaube, dass die deutschen etwas gegen unsere über 7000 jährige Geschichte haben.
naja hier ist Deutschland und darf man seine Meinung sagen, und das ist gut so!
Wir alle müssen von Geschichte lernen. unsere gemeinsame Feind ist heute barbarische System des Mullahs.
Wir müssen unsere energie für kämpf gegen Mullahs Regims mobilisieren.
Mullahs Systems bedroht ganze Menschheit.
Ein Perser

· 31.03.2007

Noch eine Anmerkung zum Kommentar von "reza" wonach die Demokratie und die Kultur aus Persien stammt; dann hat man ja uns hier Jahrhundertelang etwas falsches erzählt! Dann ist Demokratie wohl ein persisches Wort sowie Architektur, Mathematik, Physik, Philosophie etc. und wahrscheinlich waren dann all die großen Denker der Antike von denen wir bisher annahmen sie seien Griechen gewesen in Wirklichkeit Perser! Sie sollten Ihre "profunden" Kenntnisse schnell den Historikern mitteilen um sie auf diesen Irrtum hinzuweisen.......

Cheiron · 31.03.2007

PS: Vieleicht auch ein Hinweis das die Griechen die ersten demokratischen Strukturen entwickelten und das es dem Wesen der Demokratie=Volksherrschaft/Volksstaat(griech.Demos=Volk, Kratos=Herrschaft/Staat) widerspricht sich einem Alleinherrscher unterzuordnen, noch dazu unter fremder Ägide.Oder haben sich die stolzen Perser ihrerseits schon einmal freiwillig in eine Fremdherrschaft begeben? Und das demokratische Athen bedurfte sicherlich keine Nachhilfe in Sachen Freiheit aus Persien.

Cheiron · 31.03.2007

Lieber "Ein Perser", die Perser die damals nach Griechenland eingefallen sind, waren in Ihren Augen also Freiheitskämpfer!!!Von wem wollten sie denn die Griechen befreien, von sich selbst? Meinst Du die Art von "Befreiung" wie sie die ionischen Griechen an der Kleinasiatischen Küste(heutige Türkei)durch die Perser erfahren hatten, als Milet(Heimatstadt des Thales,Anaximander und Anaximenes;wird unter dem Begriff „die Schule von Milet“ als Geburtsstätte der Wissenschaft bekannt.) eine der blühendsten Städte der Griechen sich nicht dem Persischen Großkönig Dareios unterwerfen wollte! Die Stadt wurde 494 v. Chr. von den Persern, von seinen griechischen Männern "befreit" indem man diese erschlug, Frauen und Kinder zu Sklaven machte,die Heiligtümer seiner Schätze beraubte und nebst der Stadt verbrannte!Da wundert man sich doch wieso sich die übrigen Griechen nicht auch "befreien" lassen wollten und so heftig Widerstand leisteten......Ihrer Logik nach wollten dann auch die Iraker unter Saddam im Krieg gegen den Iran sicherlich die Perser nur befreien!!!

Ein Perser · 28.03.2007

Der Film 300 man ist rasistisch und Verunglimpfung der persischen Kultur. Frank Miller erzählt seine Geschichte nach Herodot. Der war Grieche und hat viel übertrieben. 500 v. chr. war in persien Sklaverei und unterdrückung der Minderheiten gesetzlich verboten. Gleichzeitig war Sklaverei bei Griechen und in gesamte Europa weitverbreitet. Damals bezeichneten die Griechen anderen europäische Völkern als Barbaren und ihre Sklaven.
Persien bedeutet "Land der Arier". Diese Name würde im Iran nie missbraucht.Die Perser vereinten in ihrem Reich eine unmenge Minderheiten und kleinerer Völker mit verschiedenen Sprache, Göttern und Kulturen.
Perserpolis-persische Hauptstadt- wurde mit bezahlte Arbeiter und nicht Sklaven wie es im Athen gebaut.Damals war in altiranische Religion (Zarathustra, 2000 v.chr.) Sklaverei und unterdrückung den Minderheiten verboten.
König Kyros begründer dieses Reiches würde im alten Testament 6 mal als messias, gesalbter Gottes und befreier der Juden aus babylonische Gefangemschaft erwähnt.Eine Kopie des ersten menschenrechts-deklaration der menschheitrgeschichte (Freiheit der Arbeit, Religion,Sprache, Kultur) erlassen durch Kyros (Cyros the great) hängt jetzt im UNO-Gebäude im New York.
Wenn diesem Comic-Film aus persische Perspektive wäre, wären die Perser Freiheitskämpfer und Helden.
Viele Iraner sind stolz auf ihre über 4000 jährige Geschichte und bekennen sich oft zu Zarathustra( Zarathustra ist ähnlich wie Budiesmus)
Deswegen Mullahs hassen persische Kultur,Religion Tradition und insgesamt vor islamische Geschichte.
Die Mullahs freuen sich über diesem Film.Sie bekämpfen seit 28 Jahren persischer kultur und Geschichte.
Der Regissur sagt, daß seine Comicverfilmung nicht der Wahrheit entspricht und muss nicht intellektualisiert werden.
Wenn sie mehr Information über persische Geschichte lesen wollen, schreiben sie einfach im google PERSISCHE GESCHICHTE.
Viel spass

Morgentau · 27.03.2007

Dieser Film ist als Kriegshetze, so so. Da würde mich mal interessieren, ob die, die ihn so kritisieren, denn alle hübsch zum Beispiel gegen die deutschen Aufklärungsjäger in Afghanistan demonstriert haben, oder sowas lieber vom heimischen Fernsehsofa aus regeln *g*.
Ja, es ist wahrhaft absurd, was 300 so alles zugeschrieben wird, und wie sich darüber aufgeregt wird. Interessant dabei ist, man kann ihn finden, wie man will, es ist immer verkehrt.

Sandra Reich · 26.03.2007

Die "Diktatur der Dummen" ist keine Fiktion, sondern lange Realität. Es gibt kein schlimmeres Verbrechen als bewusste Geschichtsfälschung.

· 26.03.2007

Übelster Propaganda-Müll, der nichts mit der wahren Geschichte zu tun hat.

Vasilios · 24.03.2007

Ein toller Film, ich habe jede scene genossen, unglaublich was die Spartiaten für mutige Männer waren. Der Film ist ein Meisterwerk.

Lokdall · 24.03.2007

Eine Comicverfilmung zu kritisieren, dass sie unrealistisch sei und mit den aktuellen, politischen Ereignissen zu vergleichen, ist schon reichlich überzogen...

Kerstin · 21.03.2007

Weil ich gefragt wurde: ich bin ein Cineast, Meisterwerk bedeutet deshalb für mich, wenn ein Film nach einer Vorlage gut entwickelt wurde oder 1:1 übersetzt und dennoch spannend ist. Wenn die Schauspieler, unabhängig von der Qualität vom Drehbuch und Plot, ihre Rollen ausfüllen und gut rüberbringen können. Wenn sie so gecastet wurden, daß die Chemie stimmt.Wenn die Kamera ungewöhnliche Aufnahmen zeigt. Wenn der Schnitt den Film nicht beschneidet. Wenn die Geschwindigkeit stimmt. Wenn das Drehbuch es schafft, mich trotz wenig eigentlicher Handlung 2 Stunden zu unterhalten. Wenn die musikalische Untermalung den Film trägt, statt ihn zu überdecken. – Ansonsten ist meine Auffassung: es gibt so viele Meinungen, wie es Menschen gibt, akzeptiert das doch mal, ohne es auf die nationale Ebene zu heben oder gleich eine Glaubensfrage daraus zu machen. So wie eine Zeitung, die nun verbreitet, 300 hätte diesen Erfolg nur, weil für ihn in Blogs und per Handy geworben wird. Lustig – klingt wie die Revolte eines lange unterdrückten Publikums. Und WENN es so wäre, dann wäre es doch auch ok. Wer diesen Film mag, mag ihn, wer nicht, der halt nicht.

Mimi · 20.03.2007

@Kerstin: nein, nicht zum Arzt! Geh lieber nochmal ins Kino, davon hast du mehr! *g*

Gast · 20.03.2007

Kann mich j nur anschließen, auch ich finde diese Diskussion reichlich absurd. Herr Kurz hat den Film gesehen (wahrscheinlich haben das die meisten hier nicht) und er hat in klaren Worten seine subjektive Meinung dazu abgegeben. Das ist sein Job. Übrigens steht er mit seiner Meinung und Interpretation keineswegs allein, der Spiegel, der Tagesspiegel, critic.de und andere Medien schreiben ähnliches.
Sofort erhebt sich ein Sturm der Entrüstung, als habe man einr Horde von Kleinkindern ihr Lieblingsspielzeug weggenommen. Ich finde diesen Stil erbärmlich.

· 20.03.2007

Ein Meisterwerk!! Jetzt werden schwere Geschütze aufgefahren. Was macht 300 denn zu einem Meisterwerk? Das würde mich nun wirklich interessieren.

Kerstin · 20.03.2007

@j: tja, so ist das, wir sind eben in Deutschland, und hier gibt es Unterhaltung und Genuß nur in Kombination mit 100% politischer Korrektheit oder zumindest der Diskussion darüber, was korrekt wäre. Bestes Beispiel D. Levy: ein Nicht-Jude hätte seinen Film hier nicht machen dürfen. Mit verbissenem Ernst werfen wir uns vor, stumpf zu konsumieren, wenn wir einen Film wie 300 gut finden. Bei mir spricht nichts dafür, dass ich ihn mögen könnte: ich finde Action und Comic doof, hasse Gewaltszenen in Filmen, bin kein Gerard-Butler-Fan, bin Frau und Deutsche. Dennoch ist er für mich ein Meisterwerk. Hoffentlich muss ich nun nicht zum Arzt...

j · 19.03.2007

ein film nicht mehr und nicht weniger wie absurd diese diskussion verläuft ist unglaublich.sofort wird sie politisch und das ist das problem.wenn nicht gleich alle irgendwelche politischen themen ansprechen würden, dann wäre hier lediglich die die frage offen ob es ein guter oder schlechter film ist.auch wenn der film historisch nicht ganz korrekt ist (wen wunderts es ist ne comic verfilmung,) ich für meinen teil freue mich drauf und mir ist es egal ob der film positiv oder negativ bewertet wurde da dies alles subjektive eindrücke sind :)

Morgentau · 19.03.2007

@reza (15.3.): Nun, niemand behauptet, dass die Griechen gleich der ganzen Menschheit „die Kultur“ brachten. Aber auch die Perser taten das nicht, ebenso wenig wie irgendein anderes Volk das tat. Und es gab schliesslich Kulturen wie z.B. die ostasiatischen, die noch viel älter sind. Eigentlich könnten die sich auch gleich beleidigt fühlen, dass wir sie dauernd vergessen, wenn von Hochkulturen die Rede ist. JEDE dieser Hochkulturen hat für die nachfolgenden den Weg bereitet. Griechenland war für das Abendland so wichtig wie das Perserreich für Vorderasien. Wozu also in Konkurrenz denken? Das ist alles irrsinnig lange her, und im Übrigen haben sich schon damals das Perserreich und die alten Griechen keineswegs nur bekriegt, sondern in den vielen Jahrhunderten ihrer Koexistenz durchaus kulturell befruchtet.

„300“ zeigt nur einen einzigen, kleinen Ausschnitt aus der Geschichte, und macht durch seine extreme Überzeichnung unmißverständlich seinen Anspruch deutlich - und der heisst nicht Geschichtsnachhilfe oder gar einschlägiger Unterricht für die Angehörigen westlicher Armeen.
Wieso eigentlich hat sich bei Oliver Stones Film „Alexander“ niemand aufgeregt? Immerhin, der war ein „Westler“, der aus reinem Machtwahn das ganze Persische Reich mit einem der schwersten und längsten Angriffskriege der Geschichte überzog, und sich als ein gottähnlicher König feiern ließ. Eine kritische Darstellung dieses bedenklichen Charakters war Stones Film nun wirklich nicht. Aber vielleicht kritisiert man keinen Flop, oder keinen Anthony Hopkins und keine Angelina Jolie? Ich denke eher, wir sind ganz einfach viel zu nervös und ängstlich zur Zeit.

Mimi · 19.03.2007

Wie war das noch? Ach ja: Kunst ist nicht dann wirklich gelungen, wenn sie von allen geliebt wird, sondern wenn sie kontrovers diskutiert wird.

Selbstverständlich werden Kriege von West wie Ost geführt, selbstverständlich ist „der Westen“ alles andere als ein Unschuldslamm (und nie gewesen). Selbstverständlich gibt es Menschen, die sich durch alles mögliche, vielleicht auch durch einen Film wie diesen, in verqueren Allmachtsfantasien verheddern. ABER: zu letzterem würde bzgl. „300“ schon eine Unmenge Abstraktionsvermögen gehören. Doch wer DAS kann, kann dann ebenso abstrahieren, dass dieser Film keine Kriegshetze darstellt. Wer dies NICHT kann, dem möchte ich allerdings nicht freiheitlich-demokratische Rechte unterworfen wissen, indem man Angst hat, z.B. solche Filme zu produzieren. Wichtig ist daher nicht Vermeidung, sondern permanente Aufklärung und Politisierung der Menschen von der Schule an – dann können sie selbst entscheiden. Bzgl. dieser Haltung kann man mit Europa recht zufrieden sein, und auch die Menschen in den USA werden ja nun langsam sensibler. Dennoch: man kann nicht von allen erwarten, dass sie alles verstehen. Es wird immer Dumpfbacken geben, die selbst sowas wie „300“ mißdeuten. Oft schon, weil sie es WOLLEN. Dagegen ist kein Kraut gewachsen.
Mir ist auch schon unangenehm aufgefallen, dass die meisten Deutschen, die diesen Film abwerten, ihn gar nicht kennen. Wachsamkeit ist wichtig, doch ebenso wichtig ist es, diese Thematik nicht inflationär werden zu lassen und gleich jeden und alles „faschistoid“ und „rassistisch“ zu nennen. Wenn das zur Mode verkommt, dann wird es wirklich gefährlich.

Hans Hansen · 19.03.2007

Hallo, ich kann mich dem nur anschließen. Es handelt sich hier um eine ziemlich detailgetreue Comicverfilmung mit historischen Hintergrund, nicht mehr und nicht weniger. Die filmische Umsetzung ist optisch brilliant und auch absichtlich ziemlich surreal - dies sollte man auch würdigen. Wer sich daran stört, dass das Weltbild der Spartaner nicht mit dem heutigen übereinstimmt, der muss damit leben, aber soweit bekannt, waren die Spartaner nun mal "nicht so drauf" wie wir heutigen Gutmenschen. Somit ist das Heldengerede auch inhaltlich erforderlich. Aber hier geht es nicht vordergründig um inhaltlichen Anspruch, sondern um ein packendes Schlachtengemälde. Als solches sollte man den Film auch sehen. Natürlich entspricht die Verhaltensweise der Filmhelden, nicht der uns gelehrten, aber ich denke, jeder von uns, der in einer solchen Welt gelebt hätte, hätte sie dann auch als normal empfunden. Zum Thema "tiefsinnig/anspruchsvoll": Viele Filmemacher (vor allem deutsche) überschätzen ihre eigenen Filme und was tiefsinnig oder anspruchsvoll überhaupt ist, ist recht subjektiv, denn nicht jeder Betroffenheitsfilm ist auch wirklich tiefsinnig. Und wer vorher den Trailer oder den Inhalt des Films zur Kenntnis genommen hat, der hätte doch wissen müssen, auf was er sich einlässt...
Und dass Kritiken wie "faschistoid" (siehe neueste Ausgabe der "Cinema")in Deutschland laut werden, ist nur wieder ein Beleg für für unsere kleingeistige Konditionierung auf alles zu Schießen, was nach heutigen Maßstäben unkorrekt gilt.
Zur Kritik von Herrn Kurz:
Bitte den Comic lesen und mit dem Film vergleichen, dann nachsehen, von wann dieser Comic ist und nochmal darüber nachdenken, ob man nicht erstmal recherchiert, bevor man eine Kritik schreibt oder stattdessen jeden passenden Film dazu benutzt, seine politische Meinung in eine sogenannte Filmkritik hinein zu interpretieren.
Und nochmal, um nicht abzuschweifen: Es handelt sich um eine COMIC-Verfilmung.

lara · 19.03.2007

Mal eine kleine Anmerkung zum Nachdenken:Wie wir wissen ist die Geschichte nun mal lang, 2000, 3000, 5000 Jahre oder mehr, in dieser langen Geschichte der Menschheit gab es überall auf der Welt bis zum häutigen Tage Millionen von Schlachten und Kriegen, von denen einige auch mal verfilmt worden sind. Abgesehen davon passieren heute, ja gleich in diesem Augenblick, mehrere Schlachten gleichzeitig auf dieser Erde. Wir fragen uns schon manchmal , warum das so ist, obwohl wir eigentlich
heute doch zivilisiert sind und uns mehr oder weniger an den Gesetzmäßigkeiten halten sollten? und das ganz unabhängig davon, wer zuerst zivilisiert wurde?
vielleicht liegt die Antwort auch einmal darin, dass wir uns heute so sehr über all zu tolle computeranimierte dreidimensionale Wahnsinnsbilder so überaus
begeistern, wobei es aber auch keine Rolle spielt, ob es der historischen Wahrheit entspricht oder nicht, sondern es sei Popcorn-Kino, um eben Spaß zu haben und bei vielem Blutvergießen und Brüllen Tolles erleben!! und auch mal ganz nebenbei seine unbewußten Bedürfnisse, kulturell und technisch Überlegen zu sein, erfüllt bekommen und zufrieden und munter die Kinosäle verlassen!.In der Antike wie in der häutigen Zeit ging es darum, wer überlegen ist und wer Macht hat. Wir, die wir heute leben, waren alle nicht dabei gewesen. Ich weiß nicht, was Wahrheit ist und was Unwahrheit, wer 300 und wer eine Million Soldaten hatte. Das, was ich aber durch diese kontroverse Diskussion jetzt langsam dabei bin zu begreifen, ist die Antwort auf meine oben angedeutete Frage: Warum es immer noch so viele Kriege gibt, obwohl der heutige Mensch doch so zivilisiert ist!. Die Kriege werden übrigens von beiden Seiten geführt, also Ost und West sind daran beteiligt. Darüber hinaus verbirgt sich hinter jeder Ausdrucksform menschlicher Kommunikation eine Botschaft. Auch wenn man sich einen solchen Film zusammen mit einer Tüte Popcorn reinzieht, hat man sich trotzdem für diese Botschaft empfänglich gemacht. Vielleicht sollten wir uns auch manchmal Fragen stellen und Antworten finden und uns nicht bloß zu stummen Konsumenten einer "Spassgesellschaft" degradieren lassen.

Z · 18.03.2007

Alle Eroberer der Geschichte waren blutdürstig, auch die könige des alten persischen Reiches. Der Film ist aber nur eine Comic-Verfilmung und nicht mehr. Die kunstliche und heuchlerische aufregung der Mullah-Diktatur im Iran über den Film ist lächerlich.

Gast · 17.03.2007

Dafür, dass hier die mutmaßlich meisten den Film noch gar nicht gesehen haben, reißen einige ziemlich weit die Klappe auf. Erstaunlich!

Schuft · 17.03.2007

In der Filmgeschichte gibt es unübersehbar die Tradition, dass Filme, deren Macher dies (wahrscheinlich) nicht beabsichtigten und deren Fans sich heftig dagegen wehren, gesellschafts-politische Bezüge aufwerfen, einmal mehr, wenn sie historische Begebenheiten interpretieren. Ein Slogan, ein Song, ein Stück oder eben ein Film entsteht nicht in einem Vakuum, sondern innerhalb seiner spezifischen Zeit und Gesellschaft, wobei die komplexen Zusammenhänge meist erst rückblickend deutlich sichtbar werden.
Von einer guten Filmkritik, die durchaus auch ein Verriss sein kann, erwarte ich, dass sie auch mal über den Film hinausweist und diesen in seinem Entstehungskontext betrachtet, auch wenn oder gerade weil das kontroverse Diskussionen auslöst. Ob ich dies nachvollziehen kann oder nicht, es ablehne oder dem zustimme, entscheide ich als Zuschauer selbst, und es bringt mich in jedem Fall zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Film, was ich nur als wertvoll beurteilen kann. Und wenn mich das wütend auf den Kritiker werden lässt, sagt das wohl mehr über mich selbst aus als über ihn - ein Schuft, wer an den Spruch "Getroffene Hunde bellen" denkt.
Interessanter Austausch hier - da hat die Rezension ja einiges bewegt :o)

Morgentau · 16.03.2007

Wem man noch extra sagen muss, dass 300 mit seinen extrem künstlerisch überhöhten Bildern nichts mit der Realität zu tun hat und haben soll, der gehört wirklich nicht in diesen Film. Ich will aber keine "Diktatur der Dummen", in der wir uns vor dem Dreh eines solchen Films überlegen, ihn vielleicht lieber nicht zu drehen, weil manche, die sich für intellektuell halten, meinen, jetzt Gräben schaufeln zu müssen - und diesen Film dazu mißbrauchen. Wie billig! Liebe Leute, bitte steckt eure politische Energie DORT rein, wo es angesagt und wirklich wichtig ist. Und geht zwischendurch mal ins Kino - aber zum ENTSPANNEN! Dies gilt auch für Herrn Kurz, der zu den (sehr wenigen) Journalisten gehört, die dieser Diskussion leider erst ihre Richtung ermöglicht haben. Weiterhin, Herr Kurz, ist das keine Kritik, anhand der man beurteilen könnte, ob ein Film die Kinokarte wert ist, sondern nur ein Verriß. Bedauerlich!

Belisar · 16.03.2007

Also bei aller Liebe für das journalistische Geschäft; Ein kleiner Zusatz "für Fans ein echter Genuß" hätte euch die meisten dieser (manchmal zugegeben auch boshaften) Kritiken vom Hals gehalten und Herrn Kurz davor bewahrt, als zu dem Zeitpunkt, übelgelaunter Filmkritiker mit leicht paranoiden Zügen abgewatscht zu werden ;)

reza · 15.03.2007

wenn mann wissen will was die Perser waren, muss man Bibel und Tura lesen.
Gott in heiligen judische Bücher sagt; "ich habe Perser gesendet, um juden gegen Babilon zu schützen".
Demokratie und Kultur ist von Perser auf der Welt gesetz!!
Die mullahs sind Diktator, aber keine Perser!

Heiner · 15.03.2007

In der aktuellen Ausgabe des Magazins Nautilus - Abenteuer & Phantastik sind 13 Seiten Bericht zum Film und Interviews mit Snyder, Butler und Santoro. Zack Snyder sagt dort deutlich, dass der Film nichts mit Realität zu tun hat. Es sei noch nicht einmal eine Allegorie oder etwas politisches. Es ist schlicht eine Comic-Geschichte und eine Helden-Story, die mit Absicht übertrieben ist, weil sie aus der Perspektive des Erzählers Dilios berichtet wird.

aryan · 14.03.2007

das Schweigen ist die beste Antwort gegen Dummen!
(persische Weisheit)

@Apollo · 13.03.2007

Realismus? Das würde in meinen Augen aber anders aussehen.
Aber danke dafür, dass du die Grundaussage des Films schön zusammengefaßt hast, wenn man mal von den Menschenrechten absieht.

Apollo · 13.03.2007

Das ist ein wahre Geschichte.
Jeder muß wissen über die freicheit, Dimokratie,und Menschsen rechten .300 Spartaner und 700 (Thespien als reservisten) haben gegen 750000 Perser gekämpft fürunsere Freicheit.
Diese Barbaren wolten uns Versklaven, und nur durch den Verräter EFIALTES ist den Perser gelungen Leonidas zum Besigen.Aber in salamis kam zu einer Entscheidungschlacht, in die Hellenischen Triremen zahl reiche persische Schiffe zerstören.
Ein Jahr nach Salamis 479 v.Chr.,besiegten sie die Perser und tötenten Mardonius bei Platäa.
Ist also keine comik, sonder ein echte Geschichte.Und die kampf ist sehr realistisch gemacht.

Karo · 13.03.2007

@Joachim
Warum das Comic von Frank Miller gerade heute als Grundlage für eine Verfilmung gewählt wurde?
Weil wir nun mal im Moment die Zeit der Comicverfilmungen haben. Jetzt ist es endlich machbar (dank Computertechnik) die Comics so auf die Leinwand zu bringen wie der Zeichner es vorgelegt hat.
Des weiteren wirst du Verfilmungen von Frank Miller nur noch als 1zu1 Umsetzungen sehen, bei denen der Regisseur nur noch wenige Möglichkeiten für Variationen hat. Warum? Weil Frank Miller seit dem Robocop Debakel nichts anderes mehr zuläßt. Frank Miller ist ein Wegbereiter dessen was wir heute als Comics lesen. Seit Zeichenstil und die Art wie er Geschichten erzählt sind beeindruckend. Und das unter dem Mantel von künstlerischer Freiheit zu verändern wäre eine Beleigigung für ihn.
Und wenn du willst, dass man seinen Werken mit Ironie begegnet solltest du vom Genre der Comicverfilmungen in Zukunft die Finger lassen.
Außerdem sind die Comics die heutzutage verfilmt werden bei den Fans viel zu bekannt und der entsprechende Fankreis viel zu groß um Veränderungen einzubauen.

Das was du über den "schwierigen Prozeß bei einer Filmproduktion" schreibst ist in meinen Augen totaler Bockmist. Das trifft vielleicht auf Deutschland und dessen kleine Filmwelt zu aber ist mit Hollywood nicht vergleichbar. Dort sieht man, dass es funktioniert und dass es ein entsprechend großes Publikum dafür gibt und dass ist wichtig.

Wie viele aktuelle Filme haben denn etwas mit dem Hier und Jetzt zu tun?
Welche Parallelen mit der heutigen Welt hat SinCity oder irgendeine andere Comicverfilmung?

Der Regisseur wollte die beeindruckenden Bilder des "300" Comics auf die Leinwand bringen und das ist ihm hervoragend gelungen.

Das Comic wollte nie historisch korrekt sein und ebensowenig kann es der Film.

btw.: Wenn "300" nicht zu dem Profil passt das ihr als gut empfindet. Warum dann eine Kritik darüber schreiben.
Es ist als würde ich Kritiken über Horrorfilme schreiben. Ich persönlich mag dieses Genre überhaupt nicht weil es mich einfach nicht anspricht somit wäre jede Kritik die ich darüber verfasse sinnlos. Weil ich dann nur das Genre sehe dass ich nicht mag und nicht den Film der möglicherweise ein Meilenstein in der Geschichte des Genres sein kann.

Und jetzt noch eine kleine Anmerkung an all die Geschichtsfanatiker hier. Es ist immer noch höchst umstritten dass das was Herodot geschrieben hat auf historischen Tatsachen basiert. Vielleicht sollte man es mal aus dem Blickwinkel sehen dass es auch nur Geschichten sind, die der Autor erzählen wollte.

Peter · 12.03.2007

Oh mein Gott, irgendwie merkt keiner von euch das es darum überhaupt gar nich geht? Das ist ein reiner Popcorn kino film, einfach nur trash mit, so ziemlich überhaupt gar keiner botschaft, es ist die verfilmung einer comic vorlage! Das is irgendwie so als würde man den Harry Potter Filmen Rassismus gegen nicht magische unterstellen. Was soll das bitte? Es geht weder um geschichtliche Fakten noch um irgendwelche Ideologien und komisch, als ich mir nen Döner geholt hab, hab ich nich gleich den Verkäufer verprüggelt.

David Martini · 12.03.2007

Das ist der billigste Film aller Zeiten

@S. Scherer · 12.03.2007

Was für ein Unsinn.
Wenn also heute jemand auf die absurde Idee verfallen würde, Hitlers MEIN KAMPF zu verfilmen, dann könnte er natürlich nix dafür, wie der Film geraten würde, weil ja alles so in der "literarischen Vorlage" drin steht?
Was für ne bequeme Haltung.
Und damit geht das Zitat von Dieter Nuhr an Sie zurück.

Cheiron · 12.03.2007

Hey "egal"(oder sollte ich Dich nicht eher mit Ali, Osman oder Yildiz ansprechen?) wie kommst Du dazu Herodot als "Möchtegern Geschichtsschreiber zu klassifizieren? Die griechische Geschichte als lächerlich zu bezeichen? Welches geschichtliche Werk hast Du vorzuweisen, außer Deine unqualifizierten Bemerkungen über die Griechen und Herodot kund zutun? Schon Sokrates sagte das eine Schmähung mehr über den Beleidiger aussagt als über den den Geschmähten! Es hatte bedurfte also Deiner Meinung keines Heldenmutes sich mit 300 Mann einer Armee entgegenzustellen, wohlweißlich den sicheren Tod in kaufnehmend??? Und dann diese profunde Einlassung, O-Zitat: "Dieses Ereignes hat sicherlich statt gefunden, aber bestimmt nicht auf diese Art" Soso, Du weißt also mehr als Antike Geschichtsschreiber!!! Na dann laß doch bitte die Welt an Deinen Kenntnissen teilhaben, alle Antikenforscher der Welt werdens kaum erwarten können. Ich würde Dir einen Satz von Chilon von Sparta ans Herz legen: "Deine Zunge eile nicht Deinen gedanken voraus"! auf gut deutsch: Erst denken dann reden bzw. schreiben!!!

S.Scherer · 12.03.2007

Ich meine natürlich 90er :)

S. Scherer · 12.03.2007

Ich zitiere mal Dieter Nuhr : Wenn man keine Ahnung von etwas hat einfach mal Schnautze halten. Der Film basiert auf einer Comicvorlage, jeder der das Comic kennt weiß auch das die ganze Aufmachung, die Sprüche und der Ablauf der Story im Film sehr nah an das Comic anglehnt sind. Der Comic stammt aus den 80ern. Wer da jetzt glaubt Verbindungen zu Bush und aktueller US-Politik ziehen zu müssen hätte sich vorher mal besser informiern sollen. Einfach absurd da solche Schlüsse zu ziehen.

behrouz Pirnia · 11.03.2007

Amerikaner versuchen die Geschicht wegen Politischen konfilikte manipuliren.Persischer König (Xerxes) in diesem Film ist Ahmadinetschad!

Amiri · 11.03.2007

Das Regime von Mullas in IRAN gerechtfertigt nicht, die Geschichte im Film "300" neuzudefinieren. Bereits vor 2550 Jahren existierte das 1.Menschenrecht-Schreiben auf der Welt in Persian. Wo seid IHR vor 2550 Jahren gewesen ???
Die Juden konnten damals (vor ca. 2500 Jahren) im persichen Reich Zuflucht finden.
Die 1.Post auf der Welt wurde in der persischen Kultur registriert.
und ....

--> Ruf und Existenz einer Nation wird seit 28 Jahren zerstört und Iraner / Perser haben den Mullas zu verdanken.

khosro Fravahar · 11.03.2007

Laut Heide-Marie koch..und die Interpretation der 9000 gefundene steintafel im Persepokis 8zur zeit in university of chicago), war der hakhamenedische Reich (persische) eine hochmoderne, im vergleich zu spartanische eine humane Geselscheft, in der z.B: Persepolis mit bezahlten arbeiter und nicht Sklaven wie es im Athen gebaut wurde, wo Männer und Frauen gleichen sold bekammen. dieser Film ist eine rasistische Frechheit in dem Iraner und Perser als degenerierte und Wilde gezeigt werden. Die ethnische darstellung der Spartaner und Perser erinnert stark an propaganda filme des 3. reiches, es ist auch keine Entschuldigung zu behaupten, es sei eine Comicverfilmung. Interessant ist das Cyrus der gr. begründer dieses Reiches im alten Testament 6 mal als messias, gesalbter Gottes und befreier der juden aus babylonische Gefangenschaft erwähnt wird.Eine kopie des ersten menschenrechts-deklaration der menschheitsgeschichte (freihert der Arbeit, religion und Sprache) erlassen durch cyus the great hängt jetzt im Uno-gebäde im Newyork. Es wird auch nicht erwähnt dass der Angriff der Perser auf Grund der Niederbrennung von Sardes Hauptstadt der lydische provinz des persischen Reiches durch die Helenen erfolgte. es wird auch nicht erwähnt dass viele Griechen auf der Seite der perser kämpften. aber was solls. sklaven-killende Römer waren auch nie richtig böse im hollywood..lol.. für die, die wirklich sich für Geschichte interessieren empfehle ich das Buch " Es kündet Dareios der König" von prof Heidemarie Koch..
weiters ist zu erwähnen, dass die machthaber im isl. terror staat im Iran sich besonders über diesen Fil freuen werden, denn in diesem Moment wird das grab cyus im Iran zerstört, denn gerade ahmadinaejad und seine Kumpanen die iranische vorislamische Geschichte besonders hassen. lol..Danke Hollywood und die europaer..lol

Egal · 09.03.2007

Also Leute ich kann hierzu nur eines Sagen,

wie schon erwähnt ist es immer wieder belustigend das Morgenland gegenüber dem Abendland als minderbemittelt darzustellen. Die Darstelllung des historischen Hintergrundes entspricht exakt den Beschreibungen von möchtegern Geschichtsschreiber Herodot. Also ist auch nichts übertrieben dargestellt hier in dem Film. Die einzige Frage ist, ob die von den wohlgemerkt griechischen Geschichtsschreiber Herodot dargestellte Szenario tatsächlich der Wahrheit entspricht, was sich wohl jeder einigermaßen denkender und nicht dummer Mensch selbst vorstellen kann. Die Frage ist, warum diese überaus übertriebenen und lächerlichen Epischen Darstellungen der Griechen in der Antike immer noch so durch diesen lächerlichen Film unterstützt werden. Dieses Ereignes hat sicherlich statt gefunden, aber bestimmt nicht auf diese Art. Die Schlucht der Thermophylen war sehr Eng, daher konnten die Perser ihre Übermacht nicht ausspielen. Das und nichts anderes wie Edelmut Heldenhaftigkeit oder übernatürliches war der Grund dass die Perser bei dieser Schalcht eben etwas mehr Zeit bräuchten um die Spartaner zu über überrennen.

Kerstin · 05.03.2007

Jetzt mal im Ernst: DAS ist es doch, was die US-Regierung will - in dieser Welt an allererster Stelle stehen, in jeder Hinsicht. Und das ist am besten erreichbar durch Menschen, die dauernd glauben und verbreiten, dass alles mögliche, was auf der Welt geschieht, nur mit diesem Hegemonialstreben zu tun hat! Liebe Leute, am besten können wir den USA entgegenstehen, indem wir ihnen nicht ständig das Wort reden. Schon gar nicht dort, wo es so gänzlich unangebracht ist wie bei diesem Film.

Auch ein Schuft · 28.02.2007

So langsam scheinen wir uns ja durch den Dialog über das entstehen unserer unterschiedlichen Meinungen klarzuwerden.
Ich bin nunmal niemand der in einen Actionfilm eine politische Motivation hereininterpretiert (ist Rambo3 damals auch so rezensiert worden?) und noch weniger jemand der von Filmen wie 300 zum Nachdenken über die Situation im nahen Osten angeregt wird. Ich verstehe inzwischen ihre Kritik und woher sie stammt, finde es aber traurig das heutzutage tatsächlich solch ein Gedankengang entsteht.
Für mich ist und bleibt 300 ein Actionfilm der 117 Minuten gute Unterhaltung geboten hat hat.

Joachim · 28.02.2007

@Auch ein Schuft:
Ist das nicht ein wenig einfach? Muss man sich nicht auch fragen, warum ein Regisseur heute einen Stoff wie den Comic von Frank Miller wählt? Ist das nicht die Frage bei jeder Form von Literaturverfilmung und bei jedem meinetwegen historischen Stoff? Die Frage: Was geht uns das HEUTE noch an?
Zudem ist eine Filmproduktion, zumal von diesen Ausmaßen, ein schwieriger Prozeß: mann muss eine Menge Geld auftreiben, Produzenten überzeugen etc.pp. Und glaube mir: Die schauen verdammt gut darauf, was der Stoff mit dem Hier und Jetzt zu tun hat. Anders lassen sich Filme nämlich nicht vermarkten.
Bei jedem Film hat ein Regisseur verschiedene Möglichkeiten, sich der Vorlage zu nähern. Zack Snyder hat dies auf etwas ungeschickte Art und Weise getan. Was hätte gegen ironische Brechungen gesprochen?
Dein Beispiel von "The Two Towers" ist sehr treffend für eine gewisse Hysterie und Hypersensibilität gegenüber aktuelle Bezügen. Leider empfand ich den gesamten Tonfall von "300" als sehr martialisch und die Bezüge nicht mal sehr subtil.
Zuguterletzt muss ich aber auch zugestehen, dass 300 eigentlkich nicht so ganz unserem Profil von Filmen entspricht, dass wir in der Redaktion als gut empfinden, wir haben den Film letzten Endes aufgrund seiner Teilnahme an der Berlinale besprochen. Insofern waren die Maßstäbe wahrscheinlich etwas härter.

· 28.02.2007

Sorry, das Argument, die Vorlage sei vor 10 Jahren entstanden zieht nicht. Fakt ist, der Film wird JETZT gezeigt. Er trifft seine Aussage HEUTE, im gegenwärtigen politischen, gesellschaftlichen und sozialen Kontext. Die Intention des Autors des Comics, selbst die des Regisseurs ist dabei vollkommen belanglos. Was zählt ist doch die Wirkung auf den einzelnen Zuschauer heute.

Auch ein Schuft · 28.02.2007

Hallo Joachim, da ich das Comic bereits 1998 gelesen habe und im Film eine beinahe 100%ige Übername der Vorlage bekommen habe kommt mir die Verknüpfung zu heutigen Ereignissen si irreal vor.
Eine ähnliche parallele mit dem zweiten Teil der Herr der Ringe tut sich auf als Kritiker und Zuschauer vorderten "The two Towers" umzubenennen weil es eine Verknüpfung mit den 9/11 Anschlägen gibt. Buchvorlage und Film haben einfach nichts mit der aktuellen Lage im nahen Osten zu tun.
Wenn ihr den Film schlecht findet weil die Story nicht der historischen Realität entspricht, die Texte zu flach sind oder man einfach kein Comicfan ist, dann kann ich das akzeptieren und "toleriere" durchaus andere Meinungen. Mein einziger Kritikpunkt ist das sie eine 10 Jahre alte Comicvorlage mit heutigen Geschehnissen in Verbindung bringen was einen falschen Eindruck erweckt.

Joachim · 27.02.2007

@Auch ein Schuft: Mir scheint, du bringst da etwas durcheinander. Wo bitte schön enthält die Kritik des Films politische Propaganda? Ist das Herstellen von aktuellen Bezügen bereits politische Propaganda? Ließe dann tief blicken. Übrigens bin ich nicht der einzige Filmkritiker, der den Film so gesehen hat.
Das hat nichts damit zu tun, dass man den Film so sehen muss. Aber man kann ihn eben durchaus so lesen. Ein wenig mehr Toleranz wäre manchmal schoin ganz nett.

Auch ein Schuft · 27.02.2007

@Mike - warum sollte ich hier noch etwas über den Film von mir geben, immerhin hat der Autor der Kritik auch 50% des Textes mit politischer Propaganda verschwendet.

Trotzdem hier meine Kurzfassung: Ein 100%er Actionfilm der wie das original Comic sehr unterhaltsam ist. Bis auf ein paar Namen hat der Film kaum historischen Bezug, schafft es aber mit dem Mythos des spartanischen Heldenmuts eine Beziehung zwischen Darsteller und Zuschauer herzustellen.

dh · 25.02.2007

Ich persönlich fand den Film toll, sicherlich nicht wegen des Tiefgangs und der politischen Aussage, sondern vielmehr wegen der perfekt inszenierten Bilder und Kämpfe. Es hat einfach Spaß gemacht ihn anzugucken und wie es hier bereits erwähnt wurde, ist die Comicvorlage 10 Jahre alt und wer sich mehr als 5 Minuten mit dem Film auseinander setzt, kennt auch Snyders Motiv eine Comic Direktkopie herzustellen. Nach Verweisen zur aktuellen Politik zu suchen führt meiner Meinung nach hier nur zu Fehlinterpretationen.
Das einzige was hier wirklich "als Trash goutierbar" ist, ist Kurz' Kritik.

Mike · 25.02.2007

Ja in Berlin gab es mehrere Vorstellungen, allein 3 davon Publikumsvorstellungen und dann gibts ja auch noch PVs. Schreib doch mal was über den Film und nicht immer nur die Besprechung...

Auch ein Schuft · 25.02.2007

An Mike:
Das du den "Schuft" und "Auch ein Schuft" für eine Person hällst ist eher ein Problem dieses Portals das keinen Login erfordert ^^

Ich beziehe mein Kommentar bzgl. der Rezension doch ohnehin nur auf den Text von Herrn Kurz da ich seine "Meinung" nicht Teile und die vergleiche zum heutigen Zeitgeschehen für masslos überzogen halte.
Wenn du das als Persönlichen Angriff wertest dann ist das wiederum nur deine Meinung.

P.S. Gab es in Berlin mehrere Vorstellungen?

Erster Schuft · 25.02.2007

Protestierend stelle ich klar, dass sich mein mit "Schuft" überschriebener Kommentar überwiegend auf die Bemerkung meines Vorgängers "typ" bezieht und die Darstellung des kino-zeit-Rezensenten nicht rügt, sondern unterstützt, da sie sich nicht scheut, den Gedanken an offensichtliche Parallelen auch zu formulieren. Wird man deshalb als Idiot beschimpft, ist es erstrebenswert, ein solcher zu sein! Von den übrigen Schuften distanziere ich mich deutlich.

Mike · 25.02.2007

Eine Rezension ist die Meinung einer Person. Es steht jedem frei sich eine eigene Meinung zu bilden. Wenn Du lieber Schuft eine andere Sicht hast, kannst Du die hier gerne kund tun. Warum das allerdings nur in persönliche Angriffe mündet, kann ich nicht verstehen. Offensichtlich findest Du den Film sehenswert. Nur habe ich noch in keinem Deiner Posts erfahren wieso. Und noch was zu den standing ovations - die gab es bei der Pressevorführung!!! absolut nicht - eher war das Gegenteil der Fall.

Auch ein Schuft · 25.02.2007

Interessant das die politischen Kommentare des Hernn Kurz keinerlei Bezug zur historischen Realität haben und heutzutage alles was auch nur im entferntesten mit den Nahen Osten zu tun hat von kleingeistern als Propaganda abgetan wird.

Interessant ausserdem das Joachim Kurz nicht erwähnt das nach der Premiere in Berlin minutenlange standing ovations folgten...

Und sowas nennt sich "Journalismus"

· 25.02.2007

Schon unglaublich, dass jeder, der nicht der Meinung der Fans dieses Streifens ist, als Idiot abgekanzet wird. Lässt ziemlich tief blicken, meine Herrschaften Schuft, Noch ein Schuft etc.

Noch ein Schuft · 24.02.2007

Was ist denn das für eine dämliche Kritik???Hätte es niemals Menschen gegeben, die an "dümmliche" Klischees wie Heldenmut oder Opferbereitschaft geglaubt hätten, würde es die freie westliche Welt überhaupt nicht geben! Vielleicht ist die Botchaft des Films eher diese, dass Die Freiheit es wert ist verteidigt zu werden.Außerdem würde Jeder,der ein bisschen Ahnung von Geschichte hat niemals die islamische Republik Iran als Nachfolgestaat des antiken Persiens beschreiben!!!!

· 22.02.2007

Mist bleibt einfach Mist und wird auch durch Popcorn schlicht und ergreifend nicht schmackhafter.

Schuft · 22.02.2007

Selbst was bereits ein Jahrhundert und länger vergangen ist, hat historische und politische Konsequenzen, die nach wie vor brennende Aktualität besitzen! Möglicherweise verlangt die Herstellung von Zusammenhängen manchmal einen Hauch von Idiotie. :o)

typ · 22.02.2007

Das der Film 1zu1 auf einem fast 10 Jahre alten Comic basiert und so wohl kaum mit den aktuellen politischen Verhältnissen in Zusammenhang steht, ist dem unglaublich findigen Rezensenten wohl entgangen....ein Schuft wer ihn für einen Idioten hält.

· 22.02.2007

Oh mann...
Schon wieder diese "political corectness"
Der Film ist Popcornkino!! vom Feinsten. Und da kommen die Kritiker daher und interpretieren hier schon wieder Kriegslüsternheid und sonst was rein...
Aber hautsache was zum schreiben, oder?

· 22.02.2007

Wieso soll man Snyder keinen Vorwurf machen? Hätte ihn der dämliche Hurrapatriotismus und die unterschwelligen Anspielungen gestört, hätte er auch die Aussage verändern können. Dafür ist er doch Regisseur und damit auch für das Werk verantwortlich.

anton · 22.02.2007

mag ja alles richtig sein...trotzdem dumm wenn man die vorlage nicht kennt und weiß, dass herr snyder im prinzip eine 1zu1 umsetzung geschaffen hat...
also wenn man jmd angreifen will, dann doch bitte frank miller

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