Greyhound - Schlacht im Atlantik (2020)

Greyhound - Schlacht im Atlantik (2020)

Während des Zweiten Weltkrieges muss Commander Ernest einen Konvoi von 37 Schiffen vor den Angriffen von feindlichen U-Booten beschützen und sicher an ihr Ziel bringen.

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Meinungen
Thorsten S. · 26.11.2020

Schlechte Filme liegen nicht an den SChauspielern, Tom Hanks hat das Drehbuch ja selbst geschrieben. Es ist leider nunmal hype geworden, das FIlme vollgestopft sein müssen mit aktion, in dem Falle muss die Realität geopfert werden...beispiele`? letzte Teile von HDR, Battleship von Bay(wo ein Schlachtschiff mal ebend am anker einen Drift hinlegt, wie bescheuert und unrealistisch!!!) das Problem ist, das die Producer den Weg vorgeben, ein FIlm der nicht verspricht als Blockbuster durchzugehen wird nicht abgedreht und die meisten Kinogänger wollen halt(leider) nurnoch Action!! siehe die Wandlung von The Fast and the Furies....ersten Teile Bombe, hinterher nurnoch eine aneinanderreihung von Effekten!. Ich liebe Tom Hanks als Schauspieler, deswegen werd ich mir auch diesen Film anschauen, aber meine erwartungen sind nach dem Trailer eher nüchtern! Wer auf U-Boot filme steht sollte "Hunter Killer" schauen, ist zwar auch viel Action drin aber glaubwürdig verpackt!

Richard · 09.08.2020

Ich glaube ich muss mir neue Lieblings Schauspieler suchen, Kevin Costner in Higwaymen,flop. Johny Depp in The Profesor,flop. Adam Sandler in der schwarze Diamant,flop. Und hier Tom Hanks in einem ebenso langweiligen Film, flop... Bekommen die "alten" nur noch Müll angeboten?
Ich mag solche Filme wie dieser hier, sowieso nciht, aber da schau ich mir lieber 10 mal Roter Oktober ansnstatt Greyhound!

Alonzo · 25.07.2020

Alles an diesem Film sieht künstlich aus, wie in einem Computer-Game. Der Soundtrack ist eine Mischung aus belanglosem Gedröhne und einigen Anleihen bei Jóhann Jóhannsson. Eine wirkliche Einleitung in die Handlung gibt es nicht, man ist sofort auf dem Meer. Und das Ganze unter Kapitän Hanks, der hier im Gegensatz zu "Captain Phillips" äußerst verkrampft wirkt. Dass er nicht mehr seine gewohnte Synchronstimme hat, kommt erschwerend hinzu, aber leider ist Arne Elsholtz schon verstorben. Wer die anderen Darsteller waren, weiß ich nicht, ich hab nur Stephen Graham wiedererkannt. Insgesamt empfand ich "Greyhound" als ermüdend, seelenlos und langweilig mit starker Tendenz zum B-Movie. Ich hab alle wichtigen Kriegsfilme gesehen, dieser hier wird keiner.

Shots Fired · 24.07.2020

Der Film ist so unterirdisch schlecht - da fragt man sich: haben die nie "Das Boot" gelesen? Da wird nämlich die Uboot-Jagd sehr gut beschrieben. Was in dem Film aufgetischt wird ist einfach soooooooooooooooooo schlecht.

Frank Stein · 17.07.2020

Ich finde den Film ehrlich gesagt extrem unrealistisch. U-Boote, die mal eben so zwischen zwei Zerstörern auftauchen und diese mit dem Bord-MG unter Feuer nehmen? Klar, Torpedos sind unhandlich. Dann lieber auftauchen und das MG nutzen. Dauert so schön lange, und man hat so gar keine Chance, zu gewinnen. Und U-Boot-Kommandanten, die einfach nicht anders können, als ständig den Gegner anzufunken, um ihn verbal einzuschüchtern? Nun ja...

Kommentator · 23.07.2020

... typischer amerikanischer Propagandafilm. Und Frank .... kann Deine Kritik genauso unterschreiben.

Coniaric · 28.07.2021

Absolut Deiner Meinung, auch was der Kommentar darüber aussagt: Hanks (der auch Drehbuchautor davon ist) hätte mal "Das Boot" anschauen sollen. Dort war Buchheim (Autor und Figur "Leutnant Werner" im echten U96) und sogar "Der Alte" (Kaleu Heinrich Lehmann-Willenbrock, der tatsächlich den Krieg überlebt hat) mit am Set. Realistischer kann es gar nicht mehr werden.

Der deutsche Feind in den U-Booten erfährt eine deutliche Überzeichnung und zu allem Übel wird er auch noch als ziemlich doof dargestellt. Nur um wenige Beispiele zu nennen: Ein U-Boot der VII-C Klasse würde sich gewiß nicht auf einen Oberflächenkampf mit einem Zerstörer einlassen, schon gar nicht mit zweien oder dreien. Das erste U-Boot griff direkt an - welch hanebüchener Unsinn! Kein Fühlunghalten, kein Alarmtauchen und offensichtlich keine Ortung von Schraubengeräuschen des Zerstörers. Ein U-Boot konnte die hochfrequenten Schrauben oder gar Turbinengeräusche deutlich einem Zerstörer zuordnen und entsprechend handeln. Als wenn das restliche Rudel den geopfert hätte, um zu schauen, was so passiert.

Primäre Ziele waren damals die Handelsschiffe, nicht die Zerstörer. Erstens waren die Boote genau deswegen draußen und zweitens waren diese Ziele wesentlich leichter zu treffen und nicht so wehrhaft wie ein Zerstörer.
Und ja, es kam vor, daß beschädigte Boote auftauchen mußten. Die haben sich dann aber nicht an die Geschütze gestellt und wild um sich geschossen.
Mit dem Wissen, 6 feindliche U-Boote im Schlepptau zu haben eine Beerdigung zu veranstalten, die Gefechtsbereitschaft aufzuheben und sogar die Maschinen zu stoppen, ist mehr als grob fahrlässig.

Die Überfahrt dauerte damals zwischen 9 und 13 Tage. Hanks schafft es in 4, ausgehend von Clevelands Aussage, daß der Captain seit der Abfahrt nicht mehr geschlafen hatte bis zum Treffpunkt mit dem englischen Geleit.Oder ich hab irgendwo einen Schnitt verpaßt.

Aber der Gipfel der Idiotie ist ja wohl, daß der böse Deutsche den Zerstörer anfunkt und verhöhnt. Nicht weiter nötig zu erklären, daß so eine Aktion aus taktischer und persönlicher Sicht völliger Unsinn ist. Anscheinend mußte man noch kurz klar machen, daß die Deutschen dumm, böse und der perfekte Feind sind und es immer wieder eine Freude von Hollywood ist, sie aus dem Wasser zu blasen.
Tom Hanks hat auch das Drehbuch geschrieben. Ich hielt immer große Stücke auf Hanks, aber in diesem Film hat er dem Publikum keinen Gefallen getan. Ich kenne viele Bücher von C.S. Forester (die Romanvorlage für diesen Film ist von ihm) und die Hauptperson ist meist eine intelligente Persönlichkeit, die sich ständig selbst in Frage stellt und zweifelt, nach außen aber stets als selbstbewußtes Vorbild fungiert. Das scheint im Drehbuch noch etwas durch - Tom Hanks hätte sicher einen großartigen Kapitän Hornblower abgegeben, wenn jemand ein vernünftiges Drehbuch geschrieben hätte.
Ach ja, a propos Kapitän: In diesem Film ist er Lieutenant Commander (dt. Kapitänleutnant) - ein Rang, den man nicht unbedingt als Zerstörerkommandanten erwarten würde, aber ganz gewiß nicht für den Kommodore des gesamten Geleits! Zudem ist Hanks sichtbar nicht mehr der Jüngste, der Rang eines Commanders (dt. Korvettenkapitän) oder Captains (Kapitän zur See, Vollkapitän) hätte ihm besser zu Gesicht gestanden.

Die Filmmusik war...seltsam. Was sollten denn diese lächerlichen Geräusche bei den Sequenzen mit den U-Booten? Das klang wie schlechte Walgesangsimitate und hat wirklich nur sehr entfernt was mit dem Ozean in diesem Zusammenhang zu tun. Da wäre die Titelmusik vom Weißen Hai noch passender gewesen.

Am Ende des Films bleibt nur noch die schnelle Action in der Erinnerung und ein fader Geschmack von amerikanisch-hurrapatriotistischem Hollywood. Und das Geräusch, wenn C. S. Forester sich im Grabe herumdreht.

Gery Oeggerli · 13.07.2020

Einfach von Bilder Sound und Nervenkitzel her absolut einzigartig!!

Kommentare

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