B.aires - Solo por hoy

B.aires - Solo por hoy

Buenos Aires der heimlich Star

Eine Studenten-WG in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires bildet den Mittelpunkt in Ariel Rotters Solo por hoy. Morón, Ailí, Equis, Fernando und Toro haben eine traurige Gemeinsamkeit – sie sind gut ausgebildet, haben Träume und Wünsche und müssen grotesk seltsame Jobs ausüben, um sich über Wasser zu halten.
Morón hat sein Filmstudium beendet, will endlich seinen ersten Spielfilm drehen, nur will ihn niemand engagieren oder ihm Geld geben. So ist er gezwungen seinen Vater anzubetteln. Ailí träumt davon als Künstlerin zu arbeiten, doch sie muss für einen Kurierdienst Pakete und Briefe ausfahren. Equis wäre gerne in Paris, doch er arbeitet als Koch in einer Großküche. Fernando ist der Dauergast der WG, er hat einen Job als Anstreicher, schafft aber nicht einen Pinselstrich. Toro, der so gerne Schauspieler wäre, verdient seine Brötchen als Kammerjäger in einem Hotel.

Doch bald kommt einiges in Bewegung. Toro ist der erste, der seinen Traum realisieren kann, nervös macht er sich auf den Weg zu seinem ersten Casting und bekommt sofort eine Rolle angeboten – als Stofftier. Morón entdeckt seine Liebe zu der attraktiven Ailí, doch die ignoriert seine schüchternen Avancen.

Fünf Tage lang begleitet der Film das Leben der WG-Bewohner und folgt ihnen bei ihren Streifzügen durch die heimliche Hauptdarstellerin des Film – Buenos Aires. In frischen, manchmal rohen Bildern schildert Regisseur Ariel Rotter den ungewissen Alltag seiner Darsteller, die nicht nur unter der wirtschaftlichen Agonie Argentiniens zu leiden haben. Mit Charme und hintergründigem Humor beschreibt Solo por hoy den Übergang von Jugend zum Erwachsensein, von Traum zu Realität, von unerfüllter Hoffnung zu Alltag.
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Meinungen
· 09.06.2007

Ein wunderschöner Film über fünf junge Menschen in Buenos Aires, ihre Träume und dem realen Leben. Der Film beweist, dass es nicht immer Hollywood sein muss und auch ohne viel Budget Großes entstehen kann! 5 Sterne!!!

· 13.06.2005

wunderschöner Tagtraum durch die bekannte Exotik eines Landes was so fern und doch so nah ist...

Kommentare

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