Homefront (2013)

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Martin Zopick · 24.03.2022

Alleinerziehender Vater, Phil Broker (Jason Statham), zieht mit seiner Tochter Maddy (Izabela Vidovic) aufs Land. Er hatte sie zuvor in Selbstverteidigung unterwiesen. Maddy beweist, dass sie sich wie ihr Vater zu wehren weiß, wenn sie angegriffen wird und vermöbelt prompt einen Fettklos auf dem Schulhof. Phil redet mit der Schulpsychologin Susan (Rachelle Levèvre). Er entschuldigt sich auch bei den Eltern des verhauten Buben. Dessen Mutter Cassie (Kate Bosworth) lässt es aber nicht auf sich beruhen und schaltet ihre Bruder Gator (James Franco) ein. Der stellt Drogen her.
Wie so oft rückt Jason Statham Möbel, wenn er ungerechterweise herausgefordert wird.
Er schafft den Spagat zwischen einem fürsorglichen Vater im Umgang mit Tochter Maddy und dem Kampf gegen den Drogendealer Gator und seine Bande. Beste Stunts begleitet von viel Pyrotechnik bieten aufregende Unterhaltung. Die Vater – Tochter Beziehung bringt jede Menge Emotionen ins Spiel. Gangsterbraut Sheryl (Winona Ryder) wechselt ebenso die Seiten wie Sheriff Brown. Die schier endlose Masse von Akteuren, die von Phil zu Brei verarbeitet werden, stellt lediglich Kanonenfutter für den Klopfer dar. Und das will das geneigte Publikum sehen, denn Phil verhaut immer die Richitigen.
Drehbuchautor Sylvester Stallone hat sich für eine fortsetzungsmäßige Option entschieden: Phil besucht den Obergangster Danny „T“ im Gefängnis und heißt ihm, sich seiner anzunehmen, wenn er wieder raus kommt…Das verheißt nichts Gutes. Ist aber überflüssig wie ein Kropf.