07.09.10
Warten auf Godard - Der Regisseur wird seinen Ehren-Oscar wohl nicht persönlich entgegennehmen
Es war schon eine Überraschung, als die Academy of Motion Pictures and Sciences im August die Preisetärger der so genannten Ehren-Oscars bekannt gegeben hatte. Denn unter den Geehrten befindet sich auch Jean-Luc Godard, dessen kritische Haltung gegenüber der Starmaschinerie Hollywood hinreichend bekannt sein dürfte.
Und so war es für Kenner und Fans des Regisseurs kein Wunder, als der Hollwood Reporter berichtete, dass Godard auf keine der bisher erfolgten Kontaktaufnahmen reagiert hätte. Das Schweigen hat seinen Grund, wie nun australische Reporter herausfanden, denen es gelungen war, Godard in der Nähe von Genf aufzuspüren und zu einem Statement zu bewegen – das allerdings sehr knapp ausfiel: "Ich habe den Brief bekommen. Danke". Mehr war Godard aber nicht zu entlocken.
Godards Lebensgefährtin Anne-Marie Mieville war da schon gesprächiger und machte keinen Hehl aus ihrer und Godards Haltung: "Würden Sie soweit für ein Stück Metall fliegen?", fragte sie mit Hinweis auf das Alter des Regisseurs. Zudem seien es ja nicht dir richtigen Oscars. Womit sie vermutlich gemeint haben dürfte, dass die Ehrenpreise der Academy nicht während der Oscar-Preisverleihung, sondern bereits am 13. November beim so genannten "Governors Awards Dinner" in Los Angeles übergeben. Der Regisseur werde aber sein Fernbleiben in einem Brief begründen und einen Vertreter zu der Veranstaltung entsenden.
Bereits 2007 hatte Godard eine Auszeichnung für sein Lebenswerk abgelehnt - mit der schlichten Begründung "Ich habe nicht den Eindruck, eine Karriere gehabt zu haben." Das sehen viele Experten sicherlich ein wenig anders.
Und so war es für Kenner und Fans des Regisseurs kein Wunder, als der Hollwood Reporter berichtete, dass Godard auf keine der bisher erfolgten Kontaktaufnahmen reagiert hätte. Das Schweigen hat seinen Grund, wie nun australische Reporter herausfanden, denen es gelungen war, Godard in der Nähe von Genf aufzuspüren und zu einem Statement zu bewegen – das allerdings sehr knapp ausfiel: "Ich habe den Brief bekommen. Danke". Mehr war Godard aber nicht zu entlocken.
Godards Lebensgefährtin Anne-Marie Mieville war da schon gesprächiger und machte keinen Hehl aus ihrer und Godards Haltung: "Würden Sie soweit für ein Stück Metall fliegen?", fragte sie mit Hinweis auf das Alter des Regisseurs. Zudem seien es ja nicht dir richtigen Oscars. Womit sie vermutlich gemeint haben dürfte, dass die Ehrenpreise der Academy nicht während der Oscar-Preisverleihung, sondern bereits am 13. November beim so genannten "Governors Awards Dinner" in Los Angeles übergeben. Der Regisseur werde aber sein Fernbleiben in einem Brief begründen und einen Vertreter zu der Veranstaltung entsenden.
Bereits 2007 hatte Godard eine Auszeichnung für sein Lebenswerk abgelehnt - mit der schlichten Begründung "Ich habe nicht den Eindruck, eine Karriere gehabt zu haben." Das sehen viele Experten sicherlich ein wenig anders.
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