• Home
  • News
  • "Vier Minuten" gewinnt beim Filmfest Braunschweig
Zurück zur Übersicht
06 13/11

"Vier Minuten" gewinnt beim Filmfest Braunschweig

Meinungen
0
Braunschweig - Der Publikumspreis des 20. Internationalen filmfest Braunschweig, der "Heinrich", geht an den Film Vier Minuten des deutschen Regisseurs Chris Kraus. Sein zweiter Kinospielfilm erzählt die Geschichte einer unmöglichen Beziehung zweier Frauen im Gefängnis: Die greise Klavierlehrerin Traude Krüger macht es sich zum Ziel, die junge Mörderin Jenny in das pianistische Talent zurückzuverwandeln, das sie einmal war.

Vier Minuten ist mit Monica Bleibtreu, Richy Müller, Jasmin Tabatabai, Vadim Glowna und Nadja Uhl prominent besetzt. Die Entdeckung des Films ist jedoch die noch unbekannte Debütantin Hannah Herzsprung, die in der Rolle der aggressiven und innerlich zerrissenen Jenny überzeugt.

Regisseur Chris Kraus, geboren 1963 in Göttingen, arbeitete zunächst als Journalist und Illustrator. Von 1991 bis 1998 studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Sein Debüt Scherbentanz war die Entdeckung des Jahres 2002 und wurde mehrfach ausgezeichnet. Als Drehbuchautor arbeitete er für Regisseure wie Detlev Buck oder Oscarpreisträger Pepe Danquart und Volker Schlöndorff. Seine Bücher wurden vielfach preisgekrönt. Auch Vier Minuten wurde bereits unverfilmt mit dem Staatspreis des Landes Baden-Württemberg für das beste Drehbuch des Jahres 2004 ausgezeichnet.

Der mit 10.000 Euro dotierte "Heinrich" für den besten Debüt- oder Zweitfilm wurde auf dem Braunschweiger filmfest zum achten Mal verliehen.

Partner

  • Deutsche Film- und Medienbewertung
  • Arthaus Filme
  • Filmförderung Baden-Württemberg
  • Filmfest München
  • Festival Scope