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07 19/01

"Vier Minuten" dominiert Bayerischen Filmpreis 2006

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München - Exakt über vier Preise durften sich die Beteiligten des Dramas Vier Minuten von Chris Kraus bei der Preisverleihung des Bayerischen Filmpreises am 19. Januar im Münchner Prinzregententheater freuen. Der Drehbuchautor, die beiden Hauptdarstellerinnen und die Produktionsfirma wurden geehrt.

Neben dem Pierrot für das Beste Drehbuch für Autor und Regisseur Chris Koch, wurde Monica Bleibtreu als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Den Preis für die Beste Nachwuchsdarstellerin wurde Hannah Herzsprung verliehen. Zudem vergab die VGF (Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken) ihren diesjährigen Nachwuchsproduzentenpreis an die Produzenten des Films, Meike und Alexandra Kordes.

2006 hatte auch ein "kleiner" bayerischer Film riesigen Erfolg: Wer früher stirbt, ist länger tot avancierte mit bislang 1,3 Millionen Kinobesuchern zum Überraschungshit des Jahres. Für die Inszenierung der hintersinnigen Komödie erhält Marcus H. Ro­sen­müller, dessen neuer Film Schwere Jungs gestern in den Kinos startete, den Preis als Bester Nachwuchsregisseur. Den mit 200.000 Euro dotierten Produ­zen­tenpreis nahmen Ursula Woerner, Annie Brunner und Dr. Andreas Richter von Roxy Film entgegen.

Dem erfolgreichsten deutschen Film des Jahres 2006, der Literaturverfilmung Das Parfum, wurden zwei Preise zugesprochen: Tom Tykwer für die Beste Regie und Szenenbildner Uli Hanisch für seine Ausstattung.

Ein renommiertes Team rund um Regisseur Volker Schlöndorff realisierte in Strajk – Die Heldin von Danzig die Geschichte der Arbeiterbewegung Solidarnosc und ihrer Gründerin Agnieszka, die von Katharina Thalbach überzeugend verkörpert wird: Das Resultat ist ein Bayerischer Filmpreis für die Charakterdarstellerin. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Kameramann Andreas Höfer.

Als Bester Schauspieler 2006 wurde Jürgen Vogel für Emmas Glück von Sven Taddicken ausgezeichnet. Florian Borchmeyers und Matthias Hentschlers Kuba-Portrait Havanna – Die neue Kunst, Ruinen zu bauen erhielt den Pierrot für den Besten Dokumentarfilm ausgezeichnet, während der Preis für den Besten Jugendfilm an Die Wolke von Gregor Schnitzler verliehen wurde.

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