27.07.10
"Töne sehen – Bilder hören" - Symposium zum Sound im Dokumentarfilm
Köln - Der Filmkritiker Béla Balázs begrüßte 1930 als einer der wenigen die Einführung des Tonfilms: der Ton würde mit der Zeit schon besser werden durch die technischen Möglichkeiten, zusätzlich gestützt durch unseren Glauben an die technischen Apparaturen. Heute hat man den Eindruck, der Balázsche Begriff der "Tongroßaufnahme" ist Realität geworden. Der Ton wird auch im Dokumentarfilm immer auffälliger und damit wahrnehmbarer. Nicht zuletzt hat die Digitalisierung die Möglichkeiten der Tonaufnahme wie -gestaltung immens verbessert und erweitert.
Vom 16. - 17. September veranstaltet die Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW ein Symposium, das sich mit den aktuellen Tendenzen der Tongestaltung im Kino- Dokumentarfilm beschäftig. Mehr als 20 Dokumentarfilmer, Tonleute, Sound Designer, Filmwissenschaftler und Journalisten loten in Präsentationen, Filmgesprächen und Vorträgen das Verhältnis von Bild und (digitalem) Sound aus.
Ein Teil der Aufmerksamkeit gilt der auffälligen Verwendung von Geräuschen und Atmoton wie man ihn in den Arbeiten des Österreichers Peter Schreiner (Totó) und weiterer Dokumentarfilmer findet. Ein zweiter Block des Symposiums fragt nach der Montage unterschiedlichsten Herkunftsmaterials auf der Bildebene und wie sich Tonrekonstruktion und -nachbau dazu verhalten etwa in dem erst im Herbst ins Kino kommenden Film The Green Wave von Ali Samadi Ahadi über die Protestbewegung im Iran. Ein Ausblick gilt dabei auch dem Ton bei animierten Sequenzen wie in Waltz With Bashir. Zahlreiche Filmbeispiele geben Anregungen und markieren das Spektrum des zeitgenössischen Dokumentarfilms vom Direct Cinema bis zur Medienkunst.
Das vollständige Programm finden Sie ab Anfang August unter www.dokumentarfilminitiative.de.
Vom 16. - 17. September veranstaltet die Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW ein Symposium, das sich mit den aktuellen Tendenzen der Tongestaltung im Kino- Dokumentarfilm beschäftig. Mehr als 20 Dokumentarfilmer, Tonleute, Sound Designer, Filmwissenschaftler und Journalisten loten in Präsentationen, Filmgesprächen und Vorträgen das Verhältnis von Bild und (digitalem) Sound aus.
Ein Teil der Aufmerksamkeit gilt der auffälligen Verwendung von Geräuschen und Atmoton wie man ihn in den Arbeiten des Österreichers Peter Schreiner (Totó) und weiterer Dokumentarfilmer findet. Ein zweiter Block des Symposiums fragt nach der Montage unterschiedlichsten Herkunftsmaterials auf der Bildebene und wie sich Tonrekonstruktion und -nachbau dazu verhalten etwa in dem erst im Herbst ins Kino kommenden Film The Green Wave von Ali Samadi Ahadi über die Protestbewegung im Iran. Ein Ausblick gilt dabei auch dem Ton bei animierten Sequenzen wie in Waltz With Bashir. Zahlreiche Filmbeispiele geben Anregungen und markieren das Spektrum des zeitgenössischen Dokumentarfilms vom Direct Cinema bis zur Medienkunst.
Das vollständige Programm finden Sie ab Anfang August unter www.dokumentarfilminitiative.de.
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