22.06.11
Tom Tykwer dreht teuersten deutschen Film
Berlin - Tom Tykwer lässt sich bei der Verfilmung von Der Wolkenatlas nicht lumpen. Der deutsche Regisseur plant für die Adaption des gleichnamigen Romans von David Mitchell reichlich Geld auszugeben. Er habe nämlich vor, den teuersten deutschen Film jemals zu drehen, wie Stefan Arndt, der Produzent des Projekts, gegenüber der Berliner Morgenpost verrät.
100 Millionen Euro soll die Umsetzung kosten, was jedoch angemessen sei. "Es ist, am Projekt gemessen, nicht teuer - weil wir mit zwei Regie-Einheiten gleichzeitig arbeiten können, bestimmte Kosten aber nur einmal anfallen", erklärt er und spielt darauf an, dass Tykwer nicht der einzige Regisseur ist, der das Mammut-Projekt realisieren wird. Dieser lässt sich bei seinem Vorhaben von den beiden Wachowski-Brüdern Andy und Lana unterstützen.
Dass zu viele Köche den Brei verderben könnten, fürchtet der Produzent jedoch nicht. "Die Wachowskis haben schon immer zusammengearbeitet. Sie haben die digitale Animation von Bildern praktisch erfunden und das auf einem Niveau, dass von ihrer Matrix immer noch geklaut wird. Die drei werden die Schauspieler sicher auch mal überraschen, wenn morgens ein anderer Regisseur erscheint, als sie erwarten."
Für das Epos wurden bisher die drei Oscar-Preisträger Tom Hanks, Susan Sarandon und Halle Berry verpflichtet. Trotz internationaler Beteiligung handle es sich aber um einen deutschen Film. "Wolkenatlas wurde aus Deutschland heraus initiiert, wird aus Deutschland heraus vorangetrieben, in Deutschland produziert und verwertet. Alles bleibt hier. Das ist keine Konstruktion wegen Steuervorteilen oder Zuschüssen", stellt Arndt klar. "Die deutsche Branche hat sich so professionalisiert, dass dieses Projekt nun möglich ist. X-Filme hat diesen Schritt entscheidend durch Das weiße Band gemacht. Für mich ist Der Wolkenatlas wie eine Neuerfindung des unabhängigen Kinos."
100 Millionen Euro soll die Umsetzung kosten, was jedoch angemessen sei. "Es ist, am Projekt gemessen, nicht teuer - weil wir mit zwei Regie-Einheiten gleichzeitig arbeiten können, bestimmte Kosten aber nur einmal anfallen", erklärt er und spielt darauf an, dass Tykwer nicht der einzige Regisseur ist, der das Mammut-Projekt realisieren wird. Dieser lässt sich bei seinem Vorhaben von den beiden Wachowski-Brüdern Andy und Lana unterstützen.
Dass zu viele Köche den Brei verderben könnten, fürchtet der Produzent jedoch nicht. "Die Wachowskis haben schon immer zusammengearbeitet. Sie haben die digitale Animation von Bildern praktisch erfunden und das auf einem Niveau, dass von ihrer Matrix immer noch geklaut wird. Die drei werden die Schauspieler sicher auch mal überraschen, wenn morgens ein anderer Regisseur erscheint, als sie erwarten."
Für das Epos wurden bisher die drei Oscar-Preisträger Tom Hanks, Susan Sarandon und Halle Berry verpflichtet. Trotz internationaler Beteiligung handle es sich aber um einen deutschen Film. "Wolkenatlas wurde aus Deutschland heraus initiiert, wird aus Deutschland heraus vorangetrieben, in Deutschland produziert und verwertet. Alles bleibt hier. Das ist keine Konstruktion wegen Steuervorteilen oder Zuschüssen", stellt Arndt klar. "Die deutsche Branche hat sich so professionalisiert, dass dieses Projekt nun möglich ist. X-Filme hat diesen Schritt entscheidend durch Das weiße Band gemacht. Für mich ist Der Wolkenatlas wie eine Neuerfindung des unabhängigen Kinos."
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Bisherige Kommentare
(Anzeige: 1 von insgesamt 1)
Von: Forulighedingelse SNEHADEREN am: 23.06.11
Der Roman ist sehr gut gelungen; wünschenswerterweise der Film vielleicht dereinst auch... Ein weiterer Roman wartet ebenfalls auf seine Verfilmung: "The Song Of Distand Eath", von Arthur Charles Clarke (2001 - Odyssee im Weltraum). Die Filmmusik existiert bereits seit 1994: Mike Oldfield, "The Songs Of Distand Earth".
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