03.12.10
"The Green Wave" im Wettbewerb von Sundance
Park City - Das Sundance Filmfestival (20. - 30. Januar 2011) gilt als Mekka des unabhängigen Films. In diesem Jahr kann sich auch eine deutsche Produktionen Hoffungen auf einen der begehrten Preise des Festivals machen.
The Green Wave des 1972 im Iran geborenen, seit 1985 in Deutschland lebenden Regisseurs Ali Samadi Ahadi wurde als einzige deutsche Produktion in das Wettbewerbsprogramm eingeladen. Nach dem Dokumentarfilm Lost Children und der Komödie Salami Aleikum widmet sich Ali Samadi Ahadi in The Green Wave den aktuellen politischen Geschehnissen im Iran.
Anfang Juni 2009 hofften viele Iraner auf einen Regierungswechsel. Die Umfragen prognostizierten schon einen Sieg des Herausforderers von Ahmadinejad, Mir Hossein Mussavi. Nach den Wahlen am 12. Juni wurden dann aber alle Hoffnungen mit einem vermeintlich überwältigenden Sieg des Amtsinhabers niedergeschmettert. Neben Interviews mit Exil-Iranern, wie Shirin Ebadi (Friedensnobelpreisträgerin), die ihre Erlebnisse und ihre Sichtweisen dieser Wochen schildern, stehen die jungen Leute, die ihren Protest gegen das Regime öffentlich zum Ausdruck bringen, im Mittelpunkt des Films. Die derzeitige Situation verbietet es allerdings, reale Personen abzubilden. Deshalb werden - basierend auf tatsächlich existierenden Blog-, Facebook-, Youtube - und Twitter- Beiträgen von fünfzehn jungen Iranern, die die Ereignisse im Iran dokumentierten - fiktive Biographien zweier Studenten erstellt. Sie werden dem Zuschauer als animierte Figuren vorgestellt, die ihre Version der "grünen Welle" erzählen.
Camino Filmverleih wird den Film am 3. März 2011 in die deutschen Kinos bringen.
The Green Wave des 1972 im Iran geborenen, seit 1985 in Deutschland lebenden Regisseurs Ali Samadi Ahadi wurde als einzige deutsche Produktion in das Wettbewerbsprogramm eingeladen. Nach dem Dokumentarfilm Lost Children und der Komödie Salami Aleikum widmet sich Ali Samadi Ahadi in The Green Wave den aktuellen politischen Geschehnissen im Iran.
Anfang Juni 2009 hofften viele Iraner auf einen Regierungswechsel. Die Umfragen prognostizierten schon einen Sieg des Herausforderers von Ahmadinejad, Mir Hossein Mussavi. Nach den Wahlen am 12. Juni wurden dann aber alle Hoffnungen mit einem vermeintlich überwältigenden Sieg des Amtsinhabers niedergeschmettert. Neben Interviews mit Exil-Iranern, wie Shirin Ebadi (Friedensnobelpreisträgerin), die ihre Erlebnisse und ihre Sichtweisen dieser Wochen schildern, stehen die jungen Leute, die ihren Protest gegen das Regime öffentlich zum Ausdruck bringen, im Mittelpunkt des Films. Die derzeitige Situation verbietet es allerdings, reale Personen abzubilden. Deshalb werden - basierend auf tatsächlich existierenden Blog-, Facebook-, Youtube - und Twitter- Beiträgen von fünfzehn jungen Iranern, die die Ereignisse im Iran dokumentierten - fiktive Biographien zweier Studenten erstellt. Sie werden dem Zuschauer als animierte Figuren vorgestellt, die ihre Version der "grünen Welle" erzählen.
Camino Filmverleih wird den Film am 3. März 2011 in die deutschen Kinos bringen.
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