04.12.07
"Tannöd", "Laura" und ein "Mörder im Theater" - Filmstiftung NRW fördert 14 Projekte
Düsseldorf - Von der Bestseller-Verfilmung über einen deutsch-georgischen Krimi bis zum tragikomischen Familiendrama reicht das Spektrum der 14 Projekte, die die Filmstiftung NRW fördert.
Für ihre Erzählung über den brutalen Mord an einer Familie auf einem abgelegenen Bauernhof erhielt die Autorin Andrea Maria Schenkel in diesem Jahr den Deutschen Krimipreis. Ab März soll ihr Bestseller nun in der Eifel von der schweizer Regisseurin Bettina Oberli in Szene gesetzt werden, die gemeinsam mit Petra Lüschow auch das Drehbuch geschrieben hat. Produziert wird Tannöd von der Kölner Wüste Film West (Emmas Glück), die 800.000 Euro Förderung erhält.
Seit dem 29.11.2007 ist die deutsch-georgische Koproduktion Der Mann von der Botschaft in den deutschen Kinos zu sehen. Für Regisseur Dito Tsintsadze stehen bereits die Dreharbeiten zu seinem neuen Film Murder in the Theatre an, der ebenfalls als Zusammenarbeit der Kölner Tatfilm mit der georgischen Sanguko Films entsteht. Die Filmstiftung NRW fördert das Projekt, das einen Mord aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt und auch in Nordrhein-Westfalen gedreht wird, mit 290.000 Euro. Für die Hauptrollen sind u.a. Nick Nolte, Burghart Klaußner und Ewen Bremner (Trainspotting) vorgesehen.
Auch die Tragikomödie Laura entsteht als Koproduktion. Für ihren Film konnte die Kölner Elsani Film die niederländische Borderline Pictures und die Dortmunder 3L Filmproduktion als Partner gewinnen. Nach einem Drehbuch von Karin Howard und Katja Kittendorf erzählt Regisseur Ben Verbong die Geschichte einer jungen Frau, die an Krebs erkrankt und ihre letzten Wochen mit ihrer Familie verbringen will. Für den Cast sind Christiane Paul, Senta Berger, Katharina Schubert, Joachim Bißmeier, Jan-Gregor Kremp und Anna Böger eingeplant. Das Projekt wird von der Filmstiftung NRW mit 800.000 Euro gefördert.
Genmanipuliertes Saatgut aus den USA, das indische Baumwoll-Bauern in hohe Schulden und den Selbstmord treibt, ist das Thema des Dokumentarfilms Killing Seeds. Für die Dreamer Joint Venture decken die Regisseure Oliver Stoltz und Bettina Borgfeld die Zusammenhänge auf. Ihre Dokumentation, die mit Hilfe eines Gerd Ruge-Stipendiums der Filmstiftung NRW entwickelt wurde, erhält 100.000 Euro Unterstützung.
In ihrem erfolgreichen Kinderbuch Die schwarzen Brüder erzählt die 1963 verstorbene Autorin Lisa Tetzner von Tessiner Bergbauerjungen im 19. Jahrhundert, die in Mailand als "lebende Besen" durch die Kamine klettern mussten. Die Kölner enigma film plant eine Verfilmung des Klassikers, für die Produzent Fritjof Hohagen auch das Drehbuch schrieb. Die Filmstiftung NRW fördert das Projekt mit einer Vorbereitungsförderung von 50.000 Euro.
Für ihre Erzählung über den brutalen Mord an einer Familie auf einem abgelegenen Bauernhof erhielt die Autorin Andrea Maria Schenkel in diesem Jahr den Deutschen Krimipreis. Ab März soll ihr Bestseller nun in der Eifel von der schweizer Regisseurin Bettina Oberli in Szene gesetzt werden, die gemeinsam mit Petra Lüschow auch das Drehbuch geschrieben hat. Produziert wird Tannöd von der Kölner Wüste Film West (Emmas Glück), die 800.000 Euro Förderung erhält.
Seit dem 29.11.2007 ist die deutsch-georgische Koproduktion Der Mann von der Botschaft in den deutschen Kinos zu sehen. Für Regisseur Dito Tsintsadze stehen bereits die Dreharbeiten zu seinem neuen Film Murder in the Theatre an, der ebenfalls als Zusammenarbeit der Kölner Tatfilm mit der georgischen Sanguko Films entsteht. Die Filmstiftung NRW fördert das Projekt, das einen Mord aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt und auch in Nordrhein-Westfalen gedreht wird, mit 290.000 Euro. Für die Hauptrollen sind u.a. Nick Nolte, Burghart Klaußner und Ewen Bremner (Trainspotting) vorgesehen.
Auch die Tragikomödie Laura entsteht als Koproduktion. Für ihren Film konnte die Kölner Elsani Film die niederländische Borderline Pictures und die Dortmunder 3L Filmproduktion als Partner gewinnen. Nach einem Drehbuch von Karin Howard und Katja Kittendorf erzählt Regisseur Ben Verbong die Geschichte einer jungen Frau, die an Krebs erkrankt und ihre letzten Wochen mit ihrer Familie verbringen will. Für den Cast sind Christiane Paul, Senta Berger, Katharina Schubert, Joachim Bißmeier, Jan-Gregor Kremp und Anna Böger eingeplant. Das Projekt wird von der Filmstiftung NRW mit 800.000 Euro gefördert.
Genmanipuliertes Saatgut aus den USA, das indische Baumwoll-Bauern in hohe Schulden und den Selbstmord treibt, ist das Thema des Dokumentarfilms Killing Seeds. Für die Dreamer Joint Venture decken die Regisseure Oliver Stoltz und Bettina Borgfeld die Zusammenhänge auf. Ihre Dokumentation, die mit Hilfe eines Gerd Ruge-Stipendiums der Filmstiftung NRW entwickelt wurde, erhält 100.000 Euro Unterstützung.
In ihrem erfolgreichen Kinderbuch Die schwarzen Brüder erzählt die 1963 verstorbene Autorin Lisa Tetzner von Tessiner Bergbauerjungen im 19. Jahrhundert, die in Mailand als "lebende Besen" durch die Kamine klettern mussten. Die Kölner enigma film plant eine Verfilmung des Klassikers, für die Produzent Fritjof Hohagen auch das Drehbuch schrieb. Die Filmstiftung NRW fördert das Projekt mit einer Vorbereitungsförderung von 50.000 Euro.
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