28.04.10
"Tage der Sehnsucht" gewinnt beim goeast Filmfestival
Wiesbaden - Filme aus Georgien, Ungarn, Israel und Russland gewinnen bei der zehnten Ausgabe des Filmfestivals goEast. Mit der feierlichen Preisverleihung endete das zehnte Festival des mittel- und osteuropäischen Films am Dienstagabend in Wiesbaden.
Zehn Spiel- und sechs Dokumentarfilme wetteiferten um die mit insgesamt 29.500 Euro dotierten Festival-Preise, die von der international besetzten goEast-Jury unter Vorsitz des russischen Filmkritikers Andrej Plachow vergeben wurden. Die "Goldene Lilie" für den Besten Film (10.000 Euro) ging an Levan Koguashvili, der mit Auf der Straße / Quchis Dgeebi (Georgien 2010) die beste Tradition des georgischen neo-realistischen Kinos wiederbelebe, so die Jury. Der ungarische Regisseur József Pacskovszky erhielt für Tage der Sehnsucht/ A Vágyakozás Napjai (Ungarn 2009) den Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden für die Beste Regie (7.500 Euro). Die im Film geschilderte Auseinandersetzung des Individuums mit den Erwartungen in einer sich rasant verändernden Gesellschaft überzeugte die Jury. Der Dokumentarfilmpreis "Erinnerung und Zukunft" (10.000 Euro) ging an Oj Mama (Israel 2009) von Orna Ben Dor und Noa Maiman für das laut Jury "zärtliche Porträt" der Großmutter Maimans, einer Holocaust-Überlebenden.
Alexej Popogrebski konnte mit How I Ended This Summer (Russland 2010) gleich zwei Jurys überzeugen: Er erhielt aufgrund der herausragenden visuellen Kraft den Preis des Auswärtigen Amts für einen Wettbewerbsbeitrag von "künstlerischer Originalität, die kulturelle Vielfalt schafft" (2.000 Euro). Außerdem vergibt die FIPRESCI-Jury den Preis der Internationalen Filmkritik an den Film.
Zehn Spiel- und sechs Dokumentarfilme wetteiferten um die mit insgesamt 29.500 Euro dotierten Festival-Preise, die von der international besetzten goEast-Jury unter Vorsitz des russischen Filmkritikers Andrej Plachow vergeben wurden. Die "Goldene Lilie" für den Besten Film (10.000 Euro) ging an Levan Koguashvili, der mit Auf der Straße / Quchis Dgeebi (Georgien 2010) die beste Tradition des georgischen neo-realistischen Kinos wiederbelebe, so die Jury. Der ungarische Regisseur József Pacskovszky erhielt für Tage der Sehnsucht/ A Vágyakozás Napjai (Ungarn 2009) den Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden für die Beste Regie (7.500 Euro). Die im Film geschilderte Auseinandersetzung des Individuums mit den Erwartungen in einer sich rasant verändernden Gesellschaft überzeugte die Jury. Der Dokumentarfilmpreis "Erinnerung und Zukunft" (10.000 Euro) ging an Oj Mama (Israel 2009) von Orna Ben Dor und Noa Maiman für das laut Jury "zärtliche Porträt" der Großmutter Maimans, einer Holocaust-Überlebenden.
Alexej Popogrebski konnte mit How I Ended This Summer (Russland 2010) gleich zwei Jurys überzeugen: Er erhielt aufgrund der herausragenden visuellen Kraft den Preis des Auswärtigen Amts für einen Wettbewerbsbeitrag von "künstlerischer Originalität, die kulturelle Vielfalt schafft" (2.000 Euro). Außerdem vergibt die FIPRESCI-Jury den Preis der Internationalen Filmkritik an den Film.
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