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15 05/05

Stefan Austs Buch "Heimatschutz" über den NSU wird verfilmt

© Creative Commons
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Tags: Terrorismus, München, Deutschland, Rechtsextremismus, Prozess, Adaption, Mordserie, BND, Stefan Aust, NSU, Nationalsozialistischer Untergrund, Beate Zschäpe
Seit Monaten sitzt Beate Zschäpe auf der Anklagebank im NSU-Prozess und schweigt hartnäckig. Der Fall, der seit dem Auffliegen der Terrorzelle 2011 für Diskussionen in Deutschland sorgt, wird nun verfilmt.

Der rechtsextreme NSU (Nationalsozialistische Untergrund) wird für eine rassistisch motivierte Mordserie, Bombenanschläge und Raubüberfälle verantwortlich gemacht. Zwei seiner Hauptakteure, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, brachten sich im November 2011 um. Ihre mutmaßliche Komplizin Zschäpe steht seit dem 06. Mai 2013 in München vor Gericht.

Genau setzt sich mit den Machenschaften der Terrorzelle das Sachbuch Heimatschutz auseinander, das Stefan Aust gemeinsam mit dem Journalisten und Terrorismusexperten Dirk Laabs schrieb. Es soll nun als Vorlage für einen Film dienen, den die Constantin über den NSU drehen will. Damit sind einmal mehr die Personalien vereint, die 2008 auch Der Baader Meinhof Komplex über die RAF zu einer Nominierung für den Oscar als Bester Fremdsprachiger Film brachten.

Zum einen dürfte sich der resultierende Film mit dem Werdegang des NSU beschäftigen, zum Anderen dürfte aber auch die Kontroverse, die sich über die Unfähigkeit des Bundesnachrichtendiensts entwickelte, darin thematisiert werden.

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