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14 19/05

Russische Punkband Pussy Riot interessiert sich für "Spring Breakers: The Second Coming"

© Creative Commons
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Tags: Sequel, James Franco, Harmony Korine, Fortsetzung, Pussy Riot, Jonas Åkerlund, Nadeschda Tolokonnikowa, Marija Aljochina
Seit einigen Wochen sorgt das geplante Sequel zu Spring Breakers für Aufruhr, hinter dessen Kulissen sich James Franco und die Produzenten der Fortsetzung um Recht und Unrecht, Moral und künstlerische Freiheit kabbeln.

Jetzt sieht es so aus, als hätte die Partei der Produzenten einen interessanten Coup aus dem Ärmel gezogen, der Spring Breakers: The Second Coming noch mehr Aufmerksamkeit bescheren könnte. So treffen sich die Macher der Fortsetzung Berichten zufolge momentan in Cannes mit den Frontfrauen der russischen Punkband Pussy Riot, die weltweit Berühmtheit erlangte, als die Frauen nach einem Auftritt in einer orthodoxen Kirche festgenommen und ins Gefängnis gesteckt wurden.

Das Projekt unter der Regie von Jonas Akerlund (Small Apartments), das von Kritikern als billiger Abklatsch und Geldmacherei getadelt wird, bekäme durch die Beteiligung Nadeschda Tolokonnikowas und Marija Aljochinas tatsächlich einen neuen Beigeschmack. So verkündete der Produzent Chris Hanely in der Variety: "Die Fiktion aus Spring Breakers traf nie mit der Realität von Pussy Riot zusammen - bis jetzt. Es gibt Berichte, die werfen Second Coming vor, es sei ein schwaches oder billiges Sequel, das neue Script von Irvine Welsh hat aber die stärkste feminine Stimme der bisherigen Figuren aus Spring Breakers. Und Nadya und Marija von Pussy Riot sind eine kraftvolle neue Stimme des weltweiten Feminismus. Wir alle wollen radikale Innovationen."

In trockenen Tüchern ist in dieser Sache gewiss noch lange nichts. Schließlich wird in Cannes über so manches verhandelt und die Medienexperten hinter Spring Breakers: The Second Coming ließen bisher keine Gelegenheit für Publicity aus. Trotzdem dürfte es interessant werden, die entsprechenden Entwicklungen weiterzuverfolgen.

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