10.05.10
Russell Crowe: Ridley Scott ist "konfliktscheu"
London - Russell Crowe kann sich nicht mit Ridley Scott, dem Regisseur von Robin Hood, streiten, da dieser so "konfliktscheu" sei. Der Schauspieler, der im kommenden Kinofilm die Rolle des selbstlosen Banditen aus dem Sherwood Forest übernimmt, gibt zu, dass er am Set manchmal streitlustig sein kann. Er betont aber, dass er ein gutes Verhältnis zu seinem Produzenten Ridley Scott pflegt, weil dieser so einen beruhigenden Einfluss ausübe.
"Es ist ein gängiges Missverständnis, aber wir streiten uns nie", erzählt der Hollywood-Star GQ. "Er ist so konfliktscheu! Er will immer die absolut beste Idee und er will sie sofort. Als wir uns zum ersten Mal getroffen haben, sagte er zu mir: 'Wenn du mir erst während der Nachbearbeitung eine Idee verrätst, die du schon länger mit dir herumträgst, werde ich dich auf ewig hassen. Ich will alle deine Einfälle hören, solange ich auch etwas damit anstellen kann'. Wahrscheinlich bereut er das heute. Im Endeffekt will Ridley einfach nur eine Leinwand anmalen. Wenn man ihm die ganzen kleinen Details gibt und sich nicht zwischen ihn und die Leinwand stellt, ist alles in Ordnung."
Der 45-jährige Oscar-Preisträger ist für seine Ausraster als "Hollywoods Hardman" bekannt. Bei der BAFTA Preisverleihung im Jahre 2002 legte er sich mit einem TV-Produzenten an und 2005 soll er einen Concierge in einem New Yorker Hotel mit einem Telefon beworfen haben. Crowe behauptet aber, dass das nicht sein wahres Gesicht sei. "Die Leute haben ein falsches Bild von mir. Ich werde immer als Hollywoods Irrer beschrieben, das ist einfach lächerlich."
Robin Hood kommt am kommenden Donnertag in die deutschen Kinos.
(BSB)
"Es ist ein gängiges Missverständnis, aber wir streiten uns nie", erzählt der Hollywood-Star GQ. "Er ist so konfliktscheu! Er will immer die absolut beste Idee und er will sie sofort. Als wir uns zum ersten Mal getroffen haben, sagte er zu mir: 'Wenn du mir erst während der Nachbearbeitung eine Idee verrätst, die du schon länger mit dir herumträgst, werde ich dich auf ewig hassen. Ich will alle deine Einfälle hören, solange ich auch etwas damit anstellen kann'. Wahrscheinlich bereut er das heute. Im Endeffekt will Ridley einfach nur eine Leinwand anmalen. Wenn man ihm die ganzen kleinen Details gibt und sich nicht zwischen ihn und die Leinwand stellt, ist alles in Ordnung."
Der 45-jährige Oscar-Preisträger ist für seine Ausraster als "Hollywoods Hardman" bekannt. Bei der BAFTA Preisverleihung im Jahre 2002 legte er sich mit einem TV-Produzenten an und 2005 soll er einen Concierge in einem New Yorker Hotel mit einem Telefon beworfen haben. Crowe behauptet aber, dass das nicht sein wahres Gesicht sei. "Die Leute haben ein falsches Bild von mir. Ich werde immer als Hollywoods Irrer beschrieben, das ist einfach lächerlich."
Robin Hood kommt am kommenden Donnertag in die deutschen Kinos.
(BSB)
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