18.10.05
"Reise der Pinguine" erfolgreichster Kinostart eines Dokumentarfilms in Deutschland
Leipzig - Wochenlang wandern die Kaiserpinguine jedes Jahr durch die Antarktis, aber die Herzen der deutschen Kinogänger erobern sie im Sturm. Mit fast 160.000 Zuschauern ist Die Reise der Pinguine von Luc Jacquet der erfolgreichste Start eines Dokumentarfilms aller Zeiten in Deutschland.
Damit haben die Südpolbewohner nicht nur dem US-Filmemacher Michael Moore den Frack übergezogen, dessen provokante Anti-Bush-Polemik Fahrenheit 9/11 zum Start vor einem Jahr 124.000 Menschen in Deutschland sehen wollten. Auch den bisherigen Spitzenreiter Die Aufklärungsrolle: Als die Liebe laufen lernte aus dem Jahre 1988 (156.000 Besucher am Startwochenende) haben die Pinguine getoppt.
Die Reise der Pinguine macht seit Wochen Schlagzeilen, zeigt der Film doch in nie gesehenen Bildern, wie sich die antarktischen Kaiserpinguine für ihre Nachkommen aufopfern. Eine Rückkehr zu traditionellen Familienwerten müssen aber weder Michael Moore noch das deutsche Publikum zu befürchten. Zwar würden amerikanische Christen die Pinguine gern für ihre Zwecke vereinnahmen, doch Regisseur Luc Jacquet winkt ab: "Es sind nur Pinguine und ich wehre mich gegen jede Form des Bekehrungseifers", sagte er kürzlich der französischen Tageszeitung Le Monde.
Damit haben die Südpolbewohner nicht nur dem US-Filmemacher Michael Moore den Frack übergezogen, dessen provokante Anti-Bush-Polemik Fahrenheit 9/11 zum Start vor einem Jahr 124.000 Menschen in Deutschland sehen wollten. Auch den bisherigen Spitzenreiter Die Aufklärungsrolle: Als die Liebe laufen lernte aus dem Jahre 1988 (156.000 Besucher am Startwochenende) haben die Pinguine getoppt.
Die Reise der Pinguine macht seit Wochen Schlagzeilen, zeigt der Film doch in nie gesehenen Bildern, wie sich die antarktischen Kaiserpinguine für ihre Nachkommen aufopfern. Eine Rückkehr zu traditionellen Familienwerten müssen aber weder Michael Moore noch das deutsche Publikum zu befürchten. Zwar würden amerikanische Christen die Pinguine gern für ihre Zwecke vereinnahmen, doch Regisseur Luc Jacquet winkt ab: "Es sind nur Pinguine und ich wehre mich gegen jede Form des Bekehrungseifers", sagte er kürzlich der französischen Tageszeitung Le Monde.
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