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04 21/10

Regisseur Wim Wenders wirft dem Hitler-Film Der Untergang Verharmlosung vor

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Hamburg - Regisseur-Ikone Wim Wenders geht mit dem erfolgreichen Film Der Untergang hart ins Gericht. In einem Artikel in Der Zeit wirft Wenders produnzet Bernd Eichinger "Verharmlosung" vor. "Warum, verflucht noch mal!? Warum nicht zeigen, dass das Schwein endlich tot ist? Warum dem Mann diese Ehre erweisen, die der Film sonst keinem von denen erweist, die da reihenweise sterben müssen?"

Bereits vor 27 Jahren hatte Wenders in ähnlicher Weise Joachim C. Fests Dokumentarfilm angegriffen. Besonders erbost zeigt sich Wenders über die "Meinungslosigkeit" des Films. "Der Film hat von allem keine Meinung, vor allem nicht vom Faschismus oder von Hitler. Er überlässt den Zuschauern die Haltung, die er selbst nicht hat oder höchstens vortäuscht. Der Mangel an Erzählhaltung führt
die Zuschauer in ein schwarzes Loch, in dem sie auf (beinahe) unmerkliche Weise dazu gebracht werden, diese Zeit doch irgendwie aus der Sicht der Täter zu sehen, zumindest mit einem wohlwollenden Verständnis für sie."

Der vollständige Artikel findet sich in der ZEIT-Ausgabe vom 21. Oktober.

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