18.03.08
Regisseur Anthony Minghella gestorben
London - Im Alter von 54 Jahren ist der Oscar-Preisträger Anthony Minghella gestorben. Sein größter Erfolg als Regisseur war Der Englische Patient, der 1996 mit neun Oscars ausgezeichnet wurde. In der Filmfassung des Romans von Michael Ondaatje spielten Ralph Fiennes, Juliette Binoche, Kristin Scott Thomas und Willem Dafoe. Der Englische Patient bekam weltweit 30 weitere Auszeichnungen, darunter zwei Golden Globes.
Anthony Minghella kam am 6. Januar 1954 als Sohn italienischer Eltern auf der Isle of Wight zur Welt. Bis 1981 lehrte er Theaterwissenschaften an der University of Hull und schrieb zahlreiche Bühnenstücke und Filmskripte.
Minghellas Kinodebüt Wie verrückt und aus dem tiefsten Herzen (1991) mit Juliet Stevenson und Alan Rickman begeisterte 1991 das Publikum in England und Amerika und wurde mit mehreren Preisen, darunter ein BAFTA Award, ausgezeichnet. Von Minghella stammten außerdem Mr. Wonderful (1993) mit Matt Dillon, Mary Louise Parker und William Hurt.
2003 drehte Minghella das US-Bürgerkriegsepos Cold Mountain (2003), das auf der Berlinale Premiere feierte. Trotz eines hochklassigen Ensembles um Nicole Kidman, Donald Sutherland, Jude Law und Renée Zellweger konnte der Film nicht an Minghellas frühere Erfolge anknüpfen.
Seit 2000 betrieb Minghella gemeinsam mit Sydney Pollack Mirage Enterprises und fungierte für Filmproduktionen wie Heaven (2002), Iris (2001), Der Stille Amerikaner (2002) oder Die Dolmetscherin (2005) als ausführender Produzent.
Anthony Minghella war auch Vorsitzender des British Film Institute.
Anthony Minghella kam am 6. Januar 1954 als Sohn italienischer Eltern auf der Isle of Wight zur Welt. Bis 1981 lehrte er Theaterwissenschaften an der University of Hull und schrieb zahlreiche Bühnenstücke und Filmskripte.
Minghellas Kinodebüt Wie verrückt und aus dem tiefsten Herzen (1991) mit Juliet Stevenson und Alan Rickman begeisterte 1991 das Publikum in England und Amerika und wurde mit mehreren Preisen, darunter ein BAFTA Award, ausgezeichnet. Von Minghella stammten außerdem Mr. Wonderful (1993) mit Matt Dillon, Mary Louise Parker und William Hurt.
2003 drehte Minghella das US-Bürgerkriegsepos Cold Mountain (2003), das auf der Berlinale Premiere feierte. Trotz eines hochklassigen Ensembles um Nicole Kidman, Donald Sutherland, Jude Law und Renée Zellweger konnte der Film nicht an Minghellas frühere Erfolge anknüpfen.
Seit 2000 betrieb Minghella gemeinsam mit Sydney Pollack Mirage Enterprises und fungierte für Filmproduktionen wie Heaven (2002), Iris (2001), Der Stille Amerikaner (2002) oder Die Dolmetscherin (2005) als ausführender Produzent.
Anthony Minghella war auch Vorsitzender des British Film Institute.
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