22.09.10
Phoenix-Preis für "Die Anwälte" von Birgit Schulz
Düsseldorf - Die Autorin Birgit Schulz ist heute für ihren Film Die Anwälte – Eine deutsche Geschichte mit dem Phoenix-Dokumentarfilm-Preis 2010 ausgezeichnet worden. Der Preis, der von dem TV-Sender Phoenix und der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen gemeinsam ausgelobt wird, ist mit 10.000 Euro dotiert.
WDR-Intendantin Monika Piel, die auch Vorsitzende der achtköpfigen Jury ist, lobte bei der Preisverleihung den Gewinner Die Anwälte: "Es gelingt dem Dokumentarfilm, eine vermeintlich schon bis ins Detail aufgearbeitete Zeitgeschichte so mit persönlichen Entwicklungen ihrer prominenten Figuren zu verschränken, dass das Ergebnis neue Fragen aufwirft und gleichzeitig berührt und aufwühlt." Die Anwälte sei ein "für den politischen Diskurs wichtiges und gleichzeitig emotional bewegendes und visuell aufregendes Gesamtwerk". Birgit Schulz verfolgt in ihrem Siegerfilm die Biografien von Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler, die sich in derselben bundesdeutschen Wirklichkeit völlig unterschiedlich entwickelt haben. Schulz zeigt, was die drei Anwälte geprägt, was sie verbunden hat und an welchen Punkten sie gegensätzliche Wege eingeschlagen haben. Der Film zähle zu den "sehenswertesten Produktionen zur deutschen Zeitgeschichte der letzten Jahre", so Piel.
Lobende Erwähnungen erhielten zwei weitere herausragende Produktionen, die in besonderer Weise das Phoenix-Preis-Thema "Aufbruch und Wandel" umsetzen: Kinshasa Symphony Claus Wischmann und Martin Baer sowie Der innere Krieg (ZDF) von Astrid Schult.
WDR-Intendantin Monika Piel, die auch Vorsitzende der achtköpfigen Jury ist, lobte bei der Preisverleihung den Gewinner Die Anwälte: "Es gelingt dem Dokumentarfilm, eine vermeintlich schon bis ins Detail aufgearbeitete Zeitgeschichte so mit persönlichen Entwicklungen ihrer prominenten Figuren zu verschränken, dass das Ergebnis neue Fragen aufwirft und gleichzeitig berührt und aufwühlt." Die Anwälte sei ein "für den politischen Diskurs wichtiges und gleichzeitig emotional bewegendes und visuell aufregendes Gesamtwerk". Birgit Schulz verfolgt in ihrem Siegerfilm die Biografien von Otto Schily, Hans-Christian Ströbele und Horst Mahler, die sich in derselben bundesdeutschen Wirklichkeit völlig unterschiedlich entwickelt haben. Schulz zeigt, was die drei Anwälte geprägt, was sie verbunden hat und an welchen Punkten sie gegensätzliche Wege eingeschlagen haben. Der Film zähle zu den "sehenswertesten Produktionen zur deutschen Zeitgeschichte der letzten Jahre", so Piel.
Lobende Erwähnungen erhielten zwei weitere herausragende Produktionen, die in besonderer Weise das Phoenix-Preis-Thema "Aufbruch und Wandel" umsetzen: Kinshasa Symphony Claus Wischmann und Martin Baer sowie Der innere Krieg (ZDF) von Astrid Schult.
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