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05 30/11

Paul Verhoeven dreht seinen neuen Film in Babelsberg

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Babelsberg - Regisseur Paul Verhoeven ist nach 20 Jahren zurück in Europa: Der Macher von Blockbustern wie Basic Instinct, Total Recall und RoboCop führt derzeit Regie für seinen neuen Film Black Book. Nachdem in diesem Herbst bereits an verschiedenen Orten in den Niederlanden gedreht wurde, macht die Filmcrew bis zum Abschluss der Dreharbeiten am 19. Dezember Station im Studio Babelsberg.

Angesiedelt in den letzten Kriegsmonaten erzählt Paul Verhoeven mit Black Book die Geschichte der jungen jüdischen Sängerin Rachel Steinn. Auf der Flucht vor den Nazis gerät Rachel mit ihrer Familie in einen Hinterhalt, den sie als einzige knapp überlebt. Sie schließt sich dem Widerstand an, ändert ihre Identität und ihr Aussehen und dringt bis in die höchsten Kreise der deutschen Besatzungsmacht vor. Als sie unverhofft mit dem Verräter konfrontiert wird, der den Tod ihrer Familie zu verantworten hat, zieht sich ein immer enger werdendes Netz aus scheinbaren Freunden und Feinden um Rachel und ihre Kameraden von der Résistance …

Carice van Houten spielt Rachel Steinn und ist der neue weibliche Star von Sharon Stone-Entdecker Paul Verhoeven. An ihrer Seite zu sehen sind u.a. die deutschen Darsteller Sebastian Koch (Speer und Er) und Christian Berkel (Das Experiment).

Mit der Realisierung von Black Book erfüllt sich Paul Verhoeven einen schon lang gehegten Wunsch. Nach seinen Hollywood-Erfolgen entschied er sich ganz bewusst für den Schritt zurück nach Europa – er verbrachte die Kriegsjahre selbst in Holland, Black Book ist für ihn deshalb auch eine ganz persönliche Geschichte: "Ich habe diese Zeit als kleines Kind erlebt. Das ist mein Krieg – nicht etwa der Vietnamkrieg", so Verhoeven. Ein weiterer Anreiz für den Schritt war die maximale Entscheidungsfreiheit, die ihm im Gegensatz zu einer Hollywood-Produktion eine rein europäische Co-Finanzierung sicherte.

Das Drehbuch schrieb Verhoeven zusammen mit seinem jahrelangen Mitarbeiter Gerard Soeteman. Kameramann ist niemand geringerer als Karl Walter Lindenlaub (Independence Day). Die 17 Millionen Euro Produktion wird von der deutschen Egoli Tossell Film koproduziert.

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