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14 03/09

Park Chan-Wook verfilmt den Roman "Fingersmith" von Sarah Waters in Korea

© Adam Cook
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Tags: Korea, Japan, Waise, Dieb, Literaturverfilmung, Hinterhalt, Erbe, Park Chan-wook, Sally Hawkins, BBC, Adaption, Sarah Waters
Nach seinem Ausflug nach Hollywood mit Stoker kehrt der Regisseur Park Chan-Wook mit seinem nächsten Projekt zurück in sein Heimatland Korea.

Der Stoff, den er verfilmt, ist aber nichtsdestotrotz ein Englisch-sprachiger. Für sein nächstes Werk adaptiert Park Chan-Wook nämlich den Roman Fingersmith von Sarah Waters, der immer wieder mit den Schriftstücken von Dickens verglichen wird. Darin geht es um die Waise Sue, die bei Mrs. Sucksby aufgewachsen ist, einer Heimleiterin, die gleichermaßen auch einer Familie von Dieben Unterschlupf gewährt. Eines Tages wird Sue Teil eines gemeinsamen Plans: sie soll eine Anstellung als Magd der reichen Maud Lilly antreten, um die naive Dame um ihr Erbe zu prellen. Sue fühlt sich hin und her gerissen zwischen Verantwortungsgefühlen für ihre Ziehfamilie und Mitleid mit der armen Maud.

Fingersmith ist für Park Chan-Wook nur der vorläufige englische Titel. Im Koreanischen wird der Film Agashi heißen. Außerdem verlegt der Regisseur die Handlung in die Zeit, als Korea unter der Herrschaft Japans stand. Noch in diesem Monat sollen die Castings anlaufen, damit die erste Klappe zu Fingersmith bereits früh im Jahre 2015 fallen kann.

Im Übrigen existiert schon jetzt eine erste Verfilmung des Romans von Waters. 2005 inszenierte Aisling Walsh die gleichnamige dreistündige Produktion als TV-Version für die BBC. SchauspielerInnen wie Sally Hawkins, Imelda Staunton oder Rupert Evans beteiligten sich daran.

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