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14 25/03

"No!"-Regisseur Pablo Larraín inszeniert das "Scarface"-Remake

© Wikimedia Commons
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Tags: Remake, Gangster, Los Angeles, Chile, Mexiko, David Yates, Howard Hughes, Brian De Palma, Universal, Pablo Larraín
Als die Pläne für ein Remake von Scarface bekannt wurde, schalteten viele Filminteressierte innerlich einfach um. Zu besorgniserregend war der Gedanke an eine aufgewärmte Neuauflage des Klassikers. Eine überaus interessante Personalentscheidung beendet jetzt den Verdruss.

Es wurde nämlich weder ein riesengroßer Name mit haufenweise Reputation, noch ein billiger Action-Handwerker für den Job des Regisseurs beim neuen Scarface verpflichtet, sondern kein Anderer als der Chilene Pablo Larraín, seines Zeichens Regisseur kleiner aber feiner Arthouse-Produktionen wie Tony Manero oder im letzten Jahr des durchaus erfolgreichen No! mit Gael García Bernal. Für ihn bedeutet der Auftrag einen gewaltigen Karrieresprung, denn nicht nur werden sich seine Budgets beträchtlich vergrößern, natürlich wird auch dem Resultat wesentlich mehr Aufmerksamkeit zuteil werden als seinen bisherigen Werken. Zuvor hatte es auch Verhandlungen mit dem Briten David Yates gegeben.

In dem dazugehörigen Drehbuch von Paul Attanasio (Donnie Brasco) soll es um einen noch namenlosen neuen Tony gehen, der ursprünglich aus Mexiko kommt und nun seinen Aufstieg in Los Angeles plant. Berichten zufolge erwägt Universal, für die Hauptrolle einen bislang völlig Unbekannten zu besetzen, um authentisch zu bleiben, wie es heißt. Nun, weder das Original von Howard Hughes, noch das erste Remake von Brian de Palma waren irgendetwas, das man als authentisch bezeichnen könnte. Das Studio scheint sich mit seinem neuen Scarface aber in gewisser Weise von den beiden alten Filmen absetzen zu wollen, und nach der Verpflichtung von Pablo Larraín ist das Interesse durchaus wieder geweckt.

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