03.09.10
Neuer Name, alles anders? - Veränderungen bei den "Mannheim Meetings" des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg
Mannheim - Mit einem neuen Angebot für die internationalen Branchen- und Fachbesucher startet das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg in seine 59. Ausgabe im November 2010. Das neue Konzept mit dem Namen "Mannheim Meeting Place" besteht darin, künftig auch der Verbesserung der Vermarktung fertiger Filmwerke von Newcomer-Regisseuren Raum zu geben, während weiterhin, wie dies bisher bei den "Mannheim Meetings" der Fall war, ausgewählte Produzenten eingeladen werden, die potenziell Koproduzenten neuer, noch nicht realisierter Filmvorhaben werden können. Der erste "Mannheim Meeting Place" wird in der zweiten Hälfte des Festivals stattfinden, vom 17. bis 20. November 2010.
Um die ausgewählten Filmwerke des Programms darin zu unterstützen, dass sie so umfangreich und intensiv wie möglich weltweit verkauft werden, wird das Festival, so heißt es in der Ankündigung, selektiv internationale Filmhändler einladen, die sich intensiv mit Arthouse-Filmen von Newcomern befassen und dabei auch jene beachten, die selbst Newcomer als Filmhändler sind. Der bisherige "International Buyers Service" des Festivals geht in diesem Marktplatz für Filme auf. Außerdem würden die anwesenden Filmhändler dazu animiert, sich mit neuen Filmprojekten, also noch zu realisierenden Filmen, die ebenfalls auf dem "Mannheim Meeting Place" vorgestellt werden, als mögliche Pre-Sales-Partner zu befassen.
Auch bei der Auswahl neuer, erst noch zu realisierender Filme des "Mannheim Meeting Place" geht das Festival so selektiv wie möglich vor und wird sich auf "hoch talentierte Werke von Newcomern" (sic!) konzentrieren, hieß es in einer Pressemeldung des Festivals. Darüber hinaus, so heißt es weiter, seien Arthouse-Produzenten willkommen, die bereits Erfolge im Kurzfilmbereich vorweisen können und die zum ersten Mal eine internationale Koproduktion eingehen wollen.
"Es gibt in Europa mittlerweile Dutzende von Projektmärkten für die Konfinanzierung neuer Filmprojekte - und es werden jedes Jahr mehr. Plötzlich stehen damit auch die 'Mannheim Meetings', die noch vor weniger als 10 Jahren (zusammen mit dem Cinemaart von Rotterdam) fast ein Alleinstellungsmerkmal als Filmprojektmarkt hatten in Europa, vor der dadurch erzwungenen Aufgabe, sich neu zu definieren. Uns erscheint es immer weniger sinnvoll, Projekt-Meetings zu arrangieren, die nur Versäumnisse im Bereich frei zugänglicher Informationen ausgleichen, und stattdessen immer sinnvoller, jenes Element sehr intensiv zu pflegen, dass tatsächlich relevant ist: die persönliche Begegnung, aber eben auf der Basis guter Vorinformationen, bis hin zu sämtlichen Filmförderungsmöglichkeiten, wie sie das Internet ja längst bereit hält", sagt Dr. Michael Kötz weiter.
Um die ausgewählten Filmwerke des Programms darin zu unterstützen, dass sie so umfangreich und intensiv wie möglich weltweit verkauft werden, wird das Festival, so heißt es in der Ankündigung, selektiv internationale Filmhändler einladen, die sich intensiv mit Arthouse-Filmen von Newcomern befassen und dabei auch jene beachten, die selbst Newcomer als Filmhändler sind. Der bisherige "International Buyers Service" des Festivals geht in diesem Marktplatz für Filme auf. Außerdem würden die anwesenden Filmhändler dazu animiert, sich mit neuen Filmprojekten, also noch zu realisierenden Filmen, die ebenfalls auf dem "Mannheim Meeting Place" vorgestellt werden, als mögliche Pre-Sales-Partner zu befassen.
Auch bei der Auswahl neuer, erst noch zu realisierender Filme des "Mannheim Meeting Place" geht das Festival so selektiv wie möglich vor und wird sich auf "hoch talentierte Werke von Newcomern" (sic!) konzentrieren, hieß es in einer Pressemeldung des Festivals. Darüber hinaus, so heißt es weiter, seien Arthouse-Produzenten willkommen, die bereits Erfolge im Kurzfilmbereich vorweisen können und die zum ersten Mal eine internationale Koproduktion eingehen wollen.
"Es gibt in Europa mittlerweile Dutzende von Projektmärkten für die Konfinanzierung neuer Filmprojekte - und es werden jedes Jahr mehr. Plötzlich stehen damit auch die 'Mannheim Meetings', die noch vor weniger als 10 Jahren (zusammen mit dem Cinemaart von Rotterdam) fast ein Alleinstellungsmerkmal als Filmprojektmarkt hatten in Europa, vor der dadurch erzwungenen Aufgabe, sich neu zu definieren. Uns erscheint es immer weniger sinnvoll, Projekt-Meetings zu arrangieren, die nur Versäumnisse im Bereich frei zugänglicher Informationen ausgleichen, und stattdessen immer sinnvoller, jenes Element sehr intensiv zu pflegen, dass tatsächlich relevant ist: die persönliche Begegnung, aber eben auf der Basis guter Vorinformationen, bis hin zu sämtlichen Filmförderungsmöglichkeiten, wie sie das Internet ja längst bereit hält", sagt Dr. Michael Kötz weiter.
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