28.04.06
Medienboard und RBB fördern neun Filmprojekte
Berlin/Potsdam - Mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro fördert das Medienboard Berlin-Brandenburg gemeinsam mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) neun neue Spiel- und Dokumentarfilme.
Um Ostpreußen und das Baltikum geht es in drei Produktionen. Die zweiteilige ARD-Gemeinschaftsproduktion Flucht und Vertreibung erzählt die schicksalhafte Geschichte des letzten ostpreußischen Sommers 1945 von Lena Gräfin von Mahlenberg (teamWorx Television & Film GmbH/Potsdam, 450.000 Euro). Dokumentarfilmer Volker Koepp beschreibt in Holunderblüte Lebensalltag und Phantasiewelt von Kindern im früheren Ostpreußen (Vineta Film, 80.000 Euro). Rosa von Praunheim begibt sich auf Spurensuche in Riga - nach seinen baltischen Wurzeln (Rosa von Praunheim Filmproduktion, 50.000 Euro).
Im WM-Jahr dürfen Fußball-Themen nicht fehlen: Mehr als 20.000 christliche Fundamentalisten aus aller Welt kommen zur Fußball-WM - nicht wegen des Sportereignisses, sondern um für das Christentum zu werben. Rote Karte für Gottlose dokumentiert den globalen Kampf zwischen religiösem Fundamentalismus und rationaler Aufklärung (Oval Filmemacher, 100.000 Euro). In Berlin Teheran Football Project, dem ersten öffentlichen Frauenfußballspiel in der Islamischen Republik Iran, trifft eine Mannschaft aus Berlin-Kreuzberg auf die iranische Frauen-Nationalmannschaft (Flying Moon Filmproduktion, 50.000 Euro).
In Berlin und um Berlin herum: Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn umwandert in 234 km Berlin zu Fuß die deutsche Hauptstadt, vorbei an IKEA-Filialen, verlassenen Truppenübungsplätzen, idyllischen Dörfern und traurigen Tankstellen (SMAC Film, 56.000 Euro). Der Dokumentarfilm Berlin Prinzenbad porträtiert Klara und Minah. Mit ihrer Mädchenclique verbringen sie den ganzen Sommer im Kreuzberger Freibad (Reverse Angle Factory GmbH, 50.000 Euro).
Gefördert werden auch zwei Kinderfilme: In Blöde Mütze verpatzt der 12jährige Martin den richtigen Einstieg in eine neue Schule und muss um Freundschaften hart kämpfen (Kinderfilm GmbH/Erfurt, 180.000 Euro). Die Filmadaption des Wilhelm-Hauff-Märchens Kalif Storch erzählt vom Kalifanwärter Chasid und seinem Großwesir Mansor, die kurz vor der Inthronisation durch die List einer Zauberin in Störche verwandelt werden. In den Hauptrollen: Dirk Bach und Desiree Nick (G.G. Film GmbH, 150.000 Euro).
Um Ostpreußen und das Baltikum geht es in drei Produktionen. Die zweiteilige ARD-Gemeinschaftsproduktion Flucht und Vertreibung erzählt die schicksalhafte Geschichte des letzten ostpreußischen Sommers 1945 von Lena Gräfin von Mahlenberg (teamWorx Television & Film GmbH/Potsdam, 450.000 Euro). Dokumentarfilmer Volker Koepp beschreibt in Holunderblüte Lebensalltag und Phantasiewelt von Kindern im früheren Ostpreußen (Vineta Film, 80.000 Euro). Rosa von Praunheim begibt sich auf Spurensuche in Riga - nach seinen baltischen Wurzeln (Rosa von Praunheim Filmproduktion, 50.000 Euro).
Im WM-Jahr dürfen Fußball-Themen nicht fehlen: Mehr als 20.000 christliche Fundamentalisten aus aller Welt kommen zur Fußball-WM - nicht wegen des Sportereignisses, sondern um für das Christentum zu werben. Rote Karte für Gottlose dokumentiert den globalen Kampf zwischen religiösem Fundamentalismus und rationaler Aufklärung (Oval Filmemacher, 100.000 Euro). In Berlin Teheran Football Project, dem ersten öffentlichen Frauenfußballspiel in der Islamischen Republik Iran, trifft eine Mannschaft aus Berlin-Kreuzberg auf die iranische Frauen-Nationalmannschaft (Flying Moon Filmproduktion, 50.000 Euro).
In Berlin und um Berlin herum: Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn umwandert in 234 km Berlin zu Fuß die deutsche Hauptstadt, vorbei an IKEA-Filialen, verlassenen Truppenübungsplätzen, idyllischen Dörfern und traurigen Tankstellen (SMAC Film, 56.000 Euro). Der Dokumentarfilm Berlin Prinzenbad porträtiert Klara und Minah. Mit ihrer Mädchenclique verbringen sie den ganzen Sommer im Kreuzberger Freibad (Reverse Angle Factory GmbH, 50.000 Euro).
Gefördert werden auch zwei Kinderfilme: In Blöde Mütze verpatzt der 12jährige Martin den richtigen Einstieg in eine neue Schule und muss um Freundschaften hart kämpfen (Kinderfilm GmbH/Erfurt, 180.000 Euro). Die Filmadaption des Wilhelm-Hauff-Märchens Kalif Storch erzählt vom Kalifanwärter Chasid und seinem Großwesir Mansor, die kurz vor der Inthronisation durch die List einer Zauberin in Störche verwandelt werden. In den Hauptrollen: Dirk Bach und Desiree Nick (G.G. Film GmbH, 150.000 Euro).
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