27.06.07
Medienboard fördert Sherry Hormanns "Wüstenblume"
Berlin / Potsdam - Das Medienboard Berlin-Brandenburg fördert sechs Filmprojekte mit knapp 1,2 Millionen Euro. Die höchste Fördersumme in Höhe von 450.000 Euro geht dabei an Regisseurin Sherry Hormann für ihren Film Wüstenblume. Das somalische Model Waris Dirie schildert in dem Bestseller Wüstenblume ihre Lebensgeschichte vom Nomadenmädchen zum Top-Model und thematisiert erstmals die Praktiken der weiblichen Genitalverstümmelung. Ihre dramatische Geschichte, die weltweit über 11 Millionen Mal verkauft wurde.
Andreas Dresens neuester Film Wolke Neun erzählt von Liebe und Sexualität im Alter: Nach über 30 Jahren Ehe verliebt sich die Rentnerin Inge in den 75-jährigen Witwer Hans. Hin- und hergerissen zwischen ihrem alten Leben und den neuen stürmischen Gefühlen, muss sie sich entscheiden (250.000 Euro für Peter Rommel Film).
Die 21-jährige Berliner Deutsch-Türkin Umay trotzt den traditionellen Verhaltensnormen ihrer Familie und kämpft für ein selbstbestimmtes Leben für ihr Kind, für ihre Zukunft und für ihre Freiheit. Das Drama Die Fremde von Regisseurin Feo Aladag erzählt ihren tragischen Kampf um Liebe und Anerkennung durch ihre Familie (200.000 Euro für Independent Artists Filmproduktion).
Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Berliner Philharmoniker betrachtet die Dokumentation Unter der Glasglocke die Verstrickung des Orchesters in den Nationalsozialismus. Regisseur Enrique Sanchez Lansch (Rhythm is it!) zeichnet ein Bild vom Leben innerhalb eines Ensembles, das zum musikalischen Aushängeschild des Regimes wurde und erzählt von jüdischen und halb-jüdischen Musikern, von Privilegien, Reisen, Befreiung vom Wehrdienst und vom Wiederaufbau nach Kriegsende (90.000 Euro für Eikon Media GmbH).
In Gerdas Schweigen recherchiert der aus Ost-Berlin stammende Journalist Knut Elstermann ein Tabuthema seiner Familie in der Nazizeit und trifft nach der Wende erstmals seine heute in New York lebende Tante Gerda. Sie spricht mit ihm über ihr Schicksal, über ihre Schwangerschaft unter den Augen des KZ-Arztes Mengele, wie sie ihr Baby verliert und über ihre Rettung (120.000 Euro für Zeitsprung Entertainment GmbH).
Die Tage sind endlich von Bernd Böhlich ist die Geschichte von Hanna (Katharina Thalbach), die in der Mitte ihres Lebens steht und trotz aller Schicksalsschläge ihre Individualität und ihren Optimismus nicht verliert (100.000 Euro für Mafilm Martens Film- und Fernsehproduktion).
Andreas Dresens neuester Film Wolke Neun erzählt von Liebe und Sexualität im Alter: Nach über 30 Jahren Ehe verliebt sich die Rentnerin Inge in den 75-jährigen Witwer Hans. Hin- und hergerissen zwischen ihrem alten Leben und den neuen stürmischen Gefühlen, muss sie sich entscheiden (250.000 Euro für Peter Rommel Film).
Die 21-jährige Berliner Deutsch-Türkin Umay trotzt den traditionellen Verhaltensnormen ihrer Familie und kämpft für ein selbstbestimmtes Leben für ihr Kind, für ihre Zukunft und für ihre Freiheit. Das Drama Die Fremde von Regisseurin Feo Aladag erzählt ihren tragischen Kampf um Liebe und Anerkennung durch ihre Familie (200.000 Euro für Independent Artists Filmproduktion).
Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Berliner Philharmoniker betrachtet die Dokumentation Unter der Glasglocke die Verstrickung des Orchesters in den Nationalsozialismus. Regisseur Enrique Sanchez Lansch (Rhythm is it!) zeichnet ein Bild vom Leben innerhalb eines Ensembles, das zum musikalischen Aushängeschild des Regimes wurde und erzählt von jüdischen und halb-jüdischen Musikern, von Privilegien, Reisen, Befreiung vom Wehrdienst und vom Wiederaufbau nach Kriegsende (90.000 Euro für Eikon Media GmbH).
In Gerdas Schweigen recherchiert der aus Ost-Berlin stammende Journalist Knut Elstermann ein Tabuthema seiner Familie in der Nazizeit und trifft nach der Wende erstmals seine heute in New York lebende Tante Gerda. Sie spricht mit ihm über ihr Schicksal, über ihre Schwangerschaft unter den Augen des KZ-Arztes Mengele, wie sie ihr Baby verliert und über ihre Rettung (120.000 Euro für Zeitsprung Entertainment GmbH).
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