17.08.04
Mathematik des Grauens – Britische Wissenschaftler entschlüsseln Formel für den perfekten Horrorfilm
London - Ein Team von Mathematikern am King’s College London hat eine mathematische Formel entwickelt, die es möglich macht den perfekten Horrorfilm zu beschreiben. Das Team untersuchte verschiedene Horrorstreifen wie Der weiße Hai, Der Exorzist oder Das Blair Witch Projekt, um die Formel für den ultimativen Schocker zu entwickeln. Der Film, der dem Ideal der Formel an nächsten kommt entpuppte sich als The Shining von Stanley Kubrick.
Die Formel besteht aus fünf Blöcken, die die Elemente Spannung, Realismus, Umgebung, Schreckeffekte und Stereotypen beschreiben.
Ganz einfach zum nachmachen
Die Formel für den ultimativen Horrorfilm lautet also:
( es + u + cs + t )² + s + ( tl + f )/2 + ( a + dr + fs ) / n + sin x –1= der beste aller möglichen Horrorfilme.
Klingt doch ganz einfach, nicht wahr? Die erste Klammer beschreibt die Spannung. Die Werte für eskalierende Musik (es), das Unbekannte (u), Verfolgungsjagden (cs) und Eingeschlossensein werden quadriert und der Wert für Schockeffekte (s) wird hinzuaddiert.
Nun braucht ein Horrorfilm auch eine gesunde Dosis Realismus, damit er auch auf den Zuschauer wirklich beängstigend wirkt. Also werden die Werte für Realismus (tl) und Phantasie (f) hinzu addiert. Um die Gewichtung dieser Komponente nicht zu stark werden zu lassen, wird die Summe allerdings durch 2 geteilt.
Es folgt der Block für die Umgebung in der der Film spielt. Die Werte für Alleinsein (a) und dunkle Räume (dr) sowie Filmszenerie (fs) wird durch die Zahl der beteiligten Personen (n) geteilt. Die Wissenschaftler meinen, die berühmte Duschszene aus Psycho kommt dem Ideal dieser Komponente am nächsten.
Schockeffekte sind für einen Horrorstreifen wichtig, aber zuviel des Guten irritiert die meisten Zuschauer. Der optimale Wert wurde von Der weiße Hai erreicht. Der Film zeigt grade genug Blut, um ihn beängstigend zu machen, aber eben auch nicht zuviel (sin x).
Der letzte Wert steht für Stereotypen. Diese sind der Spannung abträglich, da der Zuschauer weiß was ihn erwartet. Stereotypen werden daher negativ bewertet (-1).
The Shining macht das Rennen
Nach Ansicht der Wissenschaftler ist The Shining von Stanley Kubrick, der Film, der dem Ideal der Formel am nächsten kommt. Die Abgeschiedenheit des Hotels, der sparsame Einsatz von Schockeffekten, sowie der langsame Spannungsaufbau und der dramatische Höhepunkt machen den Kubrick-Film zum besten Horrorfilm. Wenn Jack Torrance endgültig seinen Dämonen unterliegt und seine Familie jagt, zerstört er zudem den Stereotyp des besorgten Familienvaters.
Die Formel besteht aus fünf Blöcken, die die Elemente Spannung, Realismus, Umgebung, Schreckeffekte und Stereotypen beschreiben.
Ganz einfach zum nachmachen
Die Formel für den ultimativen Horrorfilm lautet also:
( es + u + cs + t )² + s + ( tl + f )/2 + ( a + dr + fs ) / n + sin x –1= der beste aller möglichen Horrorfilme.
Klingt doch ganz einfach, nicht wahr? Die erste Klammer beschreibt die Spannung. Die Werte für eskalierende Musik (es), das Unbekannte (u), Verfolgungsjagden (cs) und Eingeschlossensein werden quadriert und der Wert für Schockeffekte (s) wird hinzuaddiert.
Nun braucht ein Horrorfilm auch eine gesunde Dosis Realismus, damit er auch auf den Zuschauer wirklich beängstigend wirkt. Also werden die Werte für Realismus (tl) und Phantasie (f) hinzu addiert. Um die Gewichtung dieser Komponente nicht zu stark werden zu lassen, wird die Summe allerdings durch 2 geteilt.
Es folgt der Block für die Umgebung in der der Film spielt. Die Werte für Alleinsein (a) und dunkle Räume (dr) sowie Filmszenerie (fs) wird durch die Zahl der beteiligten Personen (n) geteilt. Die Wissenschaftler meinen, die berühmte Duschszene aus Psycho kommt dem Ideal dieser Komponente am nächsten.
Schockeffekte sind für einen Horrorstreifen wichtig, aber zuviel des Guten irritiert die meisten Zuschauer. Der optimale Wert wurde von Der weiße Hai erreicht. Der Film zeigt grade genug Blut, um ihn beängstigend zu machen, aber eben auch nicht zuviel (sin x).
Der letzte Wert steht für Stereotypen. Diese sind der Spannung abträglich, da der Zuschauer weiß was ihn erwartet. Stereotypen werden daher negativ bewertet (-1).
The Shining macht das Rennen
Nach Ansicht der Wissenschaftler ist The Shining von Stanley Kubrick, der Film, der dem Ideal der Formel am nächsten kommt. Die Abgeschiedenheit des Hotels, der sparsame Einsatz von Schockeffekten, sowie der langsame Spannungsaufbau und der dramatische Höhepunkt machen den Kubrick-Film zum besten Horrorfilm. Wenn Jack Torrance endgültig seinen Dämonen unterliegt und seine Familie jagt, zerstört er zudem den Stereotyp des besorgten Familienvaters.
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