19.06.09
"Let's Make Money" gewinnt Deutschen Dokumentarfilmpreis
Ludwigsburg - Die Preisträger des "Deutschen Dokumentarfilmpreises 2009", den der Südwestrundfunk (SWR), die MFG Filmförderung Baden-Württemberg (MFG) und das Stuttgarter Haus des Dokumentarfilms (HDF) in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben, stehen fest: Der Hauptpreis und damit das Preisgeld von 20.000 Euro geht an den Autor und Regisseur Erwin Wagenhofer für seinen Dokumentarfilm Let`s Make Money.
Let`s Make Money zeigt die Gründe für die aktuelle Finanzkrise. Erwin Wagenhofer folgt der Spur des Geldes, dorthin, wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter das Geld der westlichen Welt vermehren und selbst bettelarm bleiben. Gleichzeitig findet hierzulande der Ausverkauf von sozialen Errungenschaften wie Gesundheitssystem, Pensionswesen, Energieversorgung und öffentlicher Verkehr statt. Fazit: Es ist keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise. Der Film wurde von der Allegro Filmproduktions GmbH Wien in Kooperation mit dem ORF produziert.
Der Förderpreis des HDF in Höhe von 3.000 Euro geht an Alexander Riedel für seinen Film Draußen bleiben, eine Produktion der Pelle Film und Riedel & Timm GbR München mit ZDF und der HFF München. Den Förderpreis der Stadt Ludwigsburg in Höhe von 2.000 Euro erhält Volker Koepp für den Dokumentarfilm Holunderblüte, eine Zusammenarbeit von Vineta Film in Koproduktion mit RBB und MDR.
Der "Deutsche Dokumentarfilmpreis" wird alle zwei Jahre im Rahmen des Branchentreffs "Dokville" verliehen und zeichnet Werke aus, die sich in besonderer Weise um die Weiterentwicklung des Dokumentarfilms in Kino und Fernsehen verdient gemacht haben. Das Preisgeld soll den Preisträgern die Vorbereitung eines neuen Filmprojekts ermöglichen. SWR, MFG Filmförderung und HDF verstärken damit ihr schon bestehendes Engagement für anspruchsvolle dokumentarische Fernseh- und Kinoproduktionen.
Let`s Make Money zeigt die Gründe für die aktuelle Finanzkrise. Erwin Wagenhofer folgt der Spur des Geldes, dorthin, wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter das Geld der westlichen Welt vermehren und selbst bettelarm bleiben. Gleichzeitig findet hierzulande der Ausverkauf von sozialen Errungenschaften wie Gesundheitssystem, Pensionswesen, Energieversorgung und öffentlicher Verkehr statt. Fazit: Es ist keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise. Der Film wurde von der Allegro Filmproduktions GmbH Wien in Kooperation mit dem ORF produziert.
Der Förderpreis des HDF in Höhe von 3.000 Euro geht an Alexander Riedel für seinen Film Draußen bleiben, eine Produktion der Pelle Film und Riedel & Timm GbR München mit ZDF und der HFF München. Den Förderpreis der Stadt Ludwigsburg in Höhe von 2.000 Euro erhält Volker Koepp für den Dokumentarfilm Holunderblüte, eine Zusammenarbeit von Vineta Film in Koproduktion mit RBB und MDR.
Der "Deutsche Dokumentarfilmpreis" wird alle zwei Jahre im Rahmen des Branchentreffs "Dokville" verliehen und zeichnet Werke aus, die sich in besonderer Weise um die Weiterentwicklung des Dokumentarfilms in Kino und Fernsehen verdient gemacht haben. Das Preisgeld soll den Preisträgern die Vorbereitung eines neuen Filmprojekts ermöglichen. SWR, MFG Filmförderung und HDF verstärken damit ihr schon bestehendes Engagement für anspruchsvolle dokumentarische Fernseh- und Kinoproduktionen.
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