16.09.05
Lars Büchel wird poetisch
Hamburg - Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei Erbsen auf halb 6 wird Regisseur Lars Büchel in Kürze wieder Schauspielerin Fritzi Haberlandt vor die Kamera holen. Unter dem wortgewaltigen Motto "Filmische Realisierung zeitgenössischer Lyrik – Ein Gedicht in vier Filmen" setzen Lars Büchel sowie vier von ihm ausgewählte Nachwuchsregisseure ihre ganz persönlichen Interpretationen des Gedichts Nichts weiter als von Arne Rautenberg in bewegte Bilder um.
Zu Stande gekommen ist das Projekt durch die Ernennung Lars Büchels zum Kurator der Kunststiftung HSH Nordbank für das Jahr 2005. In dieser Funktion steht ihm eine Summe von 60.000 Euro zur Verfügung, die er für ein Kunstprojekt seiner Wahl verwenden kann, bei dem talentierter künstlerischer Nachwuchs einbezogen wird.
Das Projekt, das Lars Büchel konzipierte, basiert auf der grundsätzlichen Neugier: Was passiert, wenn nicht der Eine sondern ein Anderer eine Idee umsetzt. Er wollte herausfinden, wie unterschiedlich Kurzfilme werden, wenn verschiedene Regisseure, basierend auf derselben Inspirationsquelle, Kurzfilme schreiben und realisieren.
Als Quelle wählte Lars Büchel das Gedicht Nichts weiter als des Kieler Dichters Arne Rautenberg aus. Im März 2005 begann die Suche nach begabten Nachwuchsregisseuren an verschiedenen Filmschulen Deutschlands, ausgewählt wurden schließlich Friederike Jehn, Sebastian Stern sowie das Regisseurs-Duo Lale Nalpantoglu und Jens Schillmöller.
Zwischen Juni und August 2006 wurden die drei Filme dieser Regisseure realisiert, nach Fertigstellung des letzten Films, dem von Lars Büchel, wird es eine feierliche Premiere in Kiel geben.
Zu Stande gekommen ist das Projekt durch die Ernennung Lars Büchels zum Kurator der Kunststiftung HSH Nordbank für das Jahr 2005. In dieser Funktion steht ihm eine Summe von 60.000 Euro zur Verfügung, die er für ein Kunstprojekt seiner Wahl verwenden kann, bei dem talentierter künstlerischer Nachwuchs einbezogen wird.
Das Projekt, das Lars Büchel konzipierte, basiert auf der grundsätzlichen Neugier: Was passiert, wenn nicht der Eine sondern ein Anderer eine Idee umsetzt. Er wollte herausfinden, wie unterschiedlich Kurzfilme werden, wenn verschiedene Regisseure, basierend auf derselben Inspirationsquelle, Kurzfilme schreiben und realisieren.
Als Quelle wählte Lars Büchel das Gedicht Nichts weiter als des Kieler Dichters Arne Rautenberg aus. Im März 2005 begann die Suche nach begabten Nachwuchsregisseuren an verschiedenen Filmschulen Deutschlands, ausgewählt wurden schließlich Friederike Jehn, Sebastian Stern sowie das Regisseurs-Duo Lale Nalpantoglu und Jens Schillmöller.
Zwischen Juni und August 2006 wurden die drei Filme dieser Regisseure realisiert, nach Fertigstellung des letzten Films, dem von Lars Büchel, wird es eine feierliche Premiere in Kiel geben.
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