Los Angeles - Nicht nur in den USA eilt Michael Moores Dokumentation Fahrenheit 9/11 von Rekord zu Rekord. Auch auf Kuba ist der Film ein Renner. Das staatliche Fernsehen strahlte eine Raubkopie des Films aus, die auch in 120 Kinos landesweit zu sehen war. Michael Moore hat zu diesem Vorgang noch keine Stellung genommen. Außer den entgangenen Lizenzgebühren droht wegen der Ausstahlung allerdings weiteres Ungemach. Moore und seine Produktionsfirma machen sich, sicher nicht ganz unberechtigt, Hoffnungen auf einen Oscar für Fahrenheit 9/11. Die Regularien der Academy of Motion Pictures, die die Oscar-Verleihung organisiert, besagen aber, dass ein Film erst neun Monate nach seinem Kinostart im Fernsehen zu sehen sein darf. Ob dies allerdings auch für die Ausstrahlung einer Raubkopie gilt, ist nicht sicher.
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