11.02.10
kino-zeit.de goes Berlinale
Berlin - Kalt ist es in Berlin. Und ziemlich rutschig. Eine dicke Eisschicht bedeckt die Fußwege der Hauptstadt und zwingt dazu, langsam zu gehen. Das ist zwar lästig, doch gerade in der hektischen Berlinale-Zeit eine schöne Übung in Gelassenheit. Eine "Berlinale on ice" hat Spiegel Online das Event angesichts der Wetterverhältnisse genannt. Bleibt zu hoffen, dass bei diesem Eiskunstlaufwettbewerb neben der Pflicht auch noch etwas Zeit für die Kür bleibt.
Auch in diesem Jahr werden wir ausführlich von der Berlinale berichten und zahlreiche Filme besprechen. Wie viele es genau werden, wissen wir noch nicht, der Plan, den wir uns vorgenommen haben, ist jedenfalls gewaltig. Wir, das Team vor Ort sind Joachim Kurz, Beatrice Behn, Peter Gutting und Kirsten Kieninger. Außerdem hat Katrin Knauth bereits einiges in den Vorab-Vorführungen für die Presse gesehen, da sie aber in diesen Tagen ein Kind erwartet, kann sie leider nicht vor Ort sein, wenn es spannend wird. Aber es gibt eben Dinge, die sind noch wichtiger als die 60. Berlinale, schon klar.
Wie stets in den letzten Jahren widmen wir uns ausführlich dem Wettbewerb, der komplett von uns gesichtet und rezensiert wird. Mit Spannung erwatren wir hier natürlich Der Ghostwriter, den neuen Film von Roman Polanski, aber auch Martin Scorseses neues Werk Shutter Island, Benjamin Heisenbergs Der Räuber und Oskar Roehlers Jud Süß – Film ohne Gewissen. Aber auch die anderen Sektionen, vor allem das Forum und das Panorama, werden ausführlich vorgestellt und sollen Besuchern der Berlinale eine Orientierung geben, was sie in den einzelnen Filmen erwartet. Ebenfalls werden wir einige Filme der Perspektive Deutsches Kino sehen und hoffentlich einige bemerkenswerte Talentproben vielversprechender Regisseure aus Deutschland sehen.
Aus deutscher Sicht freue wir uns ebenso auf Doris Dörries neuen Film Die Friseuse, auf Feo Aladags Die Fremde mit Sibel Kekilli in der Hauptrolle sowie auf Dietrich Brüggemanns Renn, wenn du kannst, dessen Debütfilm Neun Szenen in den letzten Jahren zu dem Spannendsten zählte, was der deutsche Film zu bieten hat. Leider fand dieser Film nie den Weg ins Kino, hoffen wir, dass es ihm mit seinem neuen Film besser ergeht. Sehr verheißungsvoll klingt auch der Dokumentarfilm Porträts deutscher Alkoholiker von Carolin Schmitz. Auch im Forum gibt es einiges zu entdecken, unter anderem Orly, den neuen Film von Angela Schanelec und Im Schatten von Thomas Arslan sowie Philip Scheffners Der Tag des Spatzen und Wiegenlieder von Tamara Trampe und Johann Feindt.
Leider werden wir wohl aufgrund des strammen Programmes kaum Zeit finden für die zahlreichen Retrospektiven und Specials, mit denen die Berlinale in diesem Jahr ihr sechzigjähriges Jubiläum begeht. Für das meiste Aufsehen wird hier wahrscheinlich die Uraufführung der frisch restaurierten und durch wiedergefundene Szenen ergänzten Fassung von Fritz Langs Metropolis sorgen. Und in der Reihe Retrospektive / Hommage gibt es ein Wiedersehen mit zahlreichen Filmen, die im Lauf der letzten Jahrzehnte der Berlinale ihren Stempel aufgedrückt haben.
Übrigens finden Sie die Rezensionen jeweils spätestens am nächsten Tag nach der Premiere, außerdem verweisen wir auch bei twitter (twitter.com/kinozeit) und auf unserer Facebook-Seite (www.facebook.com/kinozeit) auf all die Filme, die wir gesehen haben. Sofern vorhanden, haben wir auch Trailer und Bildmaterial online gestellt, um Ihnen einen möglichst ausführlichen Eindruck der Filme zu vermitteln.
Drücken Sie uns die Daumen, dass wir uns nicht allzu oft auf die Nase legen beim Weg von einem Kino ins andere. Und wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja dort? Ihnen und uns eine schöne Berlinale 2010.
Auch in diesem Jahr werden wir ausführlich von der Berlinale berichten und zahlreiche Filme besprechen. Wie viele es genau werden, wissen wir noch nicht, der Plan, den wir uns vorgenommen haben, ist jedenfalls gewaltig. Wir, das Team vor Ort sind Joachim Kurz, Beatrice Behn, Peter Gutting und Kirsten Kieninger. Außerdem hat Katrin Knauth bereits einiges in den Vorab-Vorführungen für die Presse gesehen, da sie aber in diesen Tagen ein Kind erwartet, kann sie leider nicht vor Ort sein, wenn es spannend wird. Aber es gibt eben Dinge, die sind noch wichtiger als die 60. Berlinale, schon klar.
Wie stets in den letzten Jahren widmen wir uns ausführlich dem Wettbewerb, der komplett von uns gesichtet und rezensiert wird. Mit Spannung erwatren wir hier natürlich Der Ghostwriter, den neuen Film von Roman Polanski, aber auch Martin Scorseses neues Werk Shutter Island, Benjamin Heisenbergs Der Räuber und Oskar Roehlers Jud Süß – Film ohne Gewissen. Aber auch die anderen Sektionen, vor allem das Forum und das Panorama, werden ausführlich vorgestellt und sollen Besuchern der Berlinale eine Orientierung geben, was sie in den einzelnen Filmen erwartet. Ebenfalls werden wir einige Filme der Perspektive Deutsches Kino sehen und hoffentlich einige bemerkenswerte Talentproben vielversprechender Regisseure aus Deutschland sehen.
Aus deutscher Sicht freue wir uns ebenso auf Doris Dörries neuen Film Die Friseuse, auf Feo Aladags Die Fremde mit Sibel Kekilli in der Hauptrolle sowie auf Dietrich Brüggemanns Renn, wenn du kannst, dessen Debütfilm Neun Szenen in den letzten Jahren zu dem Spannendsten zählte, was der deutsche Film zu bieten hat. Leider fand dieser Film nie den Weg ins Kino, hoffen wir, dass es ihm mit seinem neuen Film besser ergeht. Sehr verheißungsvoll klingt auch der Dokumentarfilm Porträts deutscher Alkoholiker von Carolin Schmitz. Auch im Forum gibt es einiges zu entdecken, unter anderem Orly, den neuen Film von Angela Schanelec und Im Schatten von Thomas Arslan sowie Philip Scheffners Der Tag des Spatzen und Wiegenlieder von Tamara Trampe und Johann Feindt.
Leider werden wir wohl aufgrund des strammen Programmes kaum Zeit finden für die zahlreichen Retrospektiven und Specials, mit denen die Berlinale in diesem Jahr ihr sechzigjähriges Jubiläum begeht. Für das meiste Aufsehen wird hier wahrscheinlich die Uraufführung der frisch restaurierten und durch wiedergefundene Szenen ergänzten Fassung von Fritz Langs Metropolis sorgen. Und in der Reihe Retrospektive / Hommage gibt es ein Wiedersehen mit zahlreichen Filmen, die im Lauf der letzten Jahrzehnte der Berlinale ihren Stempel aufgedrückt haben.
Übrigens finden Sie die Rezensionen jeweils spätestens am nächsten Tag nach der Premiere, außerdem verweisen wir auch bei twitter (twitter.com/kinozeit) und auf unserer Facebook-Seite (www.facebook.com/kinozeit) auf all die Filme, die wir gesehen haben. Sofern vorhanden, haben wir auch Trailer und Bildmaterial online gestellt, um Ihnen einen möglichst ausführlichen Eindruck der Filme zu vermitteln.
Drücken Sie uns die Daumen, dass wir uns nicht allzu oft auf die Nase legen beim Weg von einem Kino ins andere. Und wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja dort? Ihnen und uns eine schöne Berlinale 2010.
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