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01.07.09
Kino-Aus für "Der entsorgte Vater"?
Düsseldorf - Der Kinofilm Der entsorgte Vater von Douglas Wolfsperger kann möglicherweise nicht mehr öffentlich aufgeführt werden. In seinem Film beschreibt Regisseur Wolfsperger die psychischen Leiden von Vätern, die durch Gerichtsurteile gezwungen werden jeden Kontakt mit ihren leiblichen Kindern abzubrechen. Zu den Betroffenen gehört auch Wolfsperger selbst.
Stein des Anstoßes ist ein Foto von Wolfspergers Tocher, das in dem Film gezeigt wird. Wolfspergers ehemalige Freundin erwirkte vor Gericht eine Einstweilige Verfügung gegen die Verwendung eben dieses Bildes. Unterdessen versucht de Produktionsfirma von Douglas Wolfsperger vor dem Landgericht Düsseldorf gegen die Einstweilige Verfügung vorzugehen. Eine Entscheidung soll noch in der nächsten Woche fallen.
Stein des Anstoßes ist ein Foto von Wolfspergers Tocher, das in dem Film gezeigt wird. Wolfspergers ehemalige Freundin erwirkte vor Gericht eine Einstweilige Verfügung gegen die Verwendung eben dieses Bildes. Unterdessen versucht de Produktionsfirma von Douglas Wolfsperger vor dem Landgericht Düsseldorf gegen die Einstweilige Verfügung vorzugehen. Eine Entscheidung soll noch in der nächsten Woche fallen.
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Von: Ein VAter für KiNder am: 04.07.09
Angriff auf das Grundrecht der Presse- und Kulturfreiheit?
Die Akte Nina / Presseecho Stuttgart – Vom Leiter des Jugendamts Stuttgart [...], erhielt der freie Journalist und Redakteur Michael Mosuch schriftlich die Mitteilung, dass „aufgrund der Vorfälle der letzten Wochen“ und einer Internetveröffentlichung, die ebenfalls der Journalist Michael Mosuch „zu verantworten habe“, diesem ab sofort Hausverbot für alle Dienststellen des Jugendamts der Landeshauptstadt Stuttgart erteilt sei [...]
Frankfurt/Main/Berlin (dpa) - Dem Film «Der entsorgte Vater» von Douglas Wolfsperger droht das Aus in den Kinos. Wolfspergers ehemalige Lebensgefährtin habe gegen die Verwendung eines acht Jahre alten Fotos im Film, das den Filmemacher und seine Tochter zeigt, eine Einstweilige Verfügung erwirkt [...]. Nach Angaben von Wolfspergers Agentur haben mindestens zwei Kinos den Film bereits aus dem Programm genommen oder die entsprechende Stelle geschwärzt [...].
Herrschen bald auch im Rechtsstaat Deutschland iranische Twittwer-Zustände? Sind unangenehme Recherchen und die laut gewordene Kritik am Familienrechtssystem der Grund?
Eine Sammlung "Diverse Filmbeiträge über Kindesentzug durch Jugendamt und Familiengericht" von [der Kinderbuchautorin] Dr. Karin Jäckel kann Ihnen eine Vorstellung darüber vermitteln, was hierzulande für etliche Familien zum bitteren Alltag geworden ist, liest man auf der Website von Monika Armand – einer Frau im Einsatz für Kinder und Eltern [...]
Sozial engagierte Helfer müssen immer wieder mit "staatlichen" Repressionen für ihr Hilfsengagement "bezahlen" [...] am Rande geht dies auch aus dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes hervor. [...] d.h. auch bei uns gibt es hier und da "chinesische Zustände" oder "Zustände, worüber wir glauben, daß diese seit dem dritten Reich längst überwunden wären..." Noch vor zwei Monaten hätte ich einem solchen Bericht kaum selbst Glauben geschenkt. Nun bin ich nur noch sprachlos über die Schicksale, welche mir zunehmend berichtet werden.
So finden in Deutschland Menschrechtsverletzungen statt... unterstützt von der "Nichtöffentlichkeit familiengerichtlicher Verfahren" [Jugendamt und Familiengerichtsverfahren - Willkür im "Rechtsstaat"]. Diese "Nichtöffentlichkeit" sollte vom Grundgedanken her ursprünglich dem Schutze der Betroffenen dienen. Zwischenzeitlich dient diese eher dem Schutz der oft willkürlich handelnden Jugendämter und führt in vielen Fällen zur Verletzung des rechtlichen Gehörs der betroffenen Eltern [...] Politik, Medien und Wahrnehmung...... | AHMAZ
“Es ist unfaßbar, was da in Deutschland geschieht. Lautlos, stumm, findet ein seelischer Holocaust an Millionen Menschen und Kindern statt”, schreibt einer von unzähligen, verzweifelten Vätern in seinem Kommentar zum Film “Der entsorgte Vater”. Als Opfer dieses Familienrechtssystems kann ich dem nur zustimmen. Dieser Film ist ein Dokument der Ohnmacht im Rechtsstaat Deutschland geworden. Und wer ein Dokument schwärzt, um Opfer noch länger mundtot zu machen und seelisch zu vernichten, der muß m. E. wegen Dokumentenfälschung rechtsmäßig geahndet werden.
„10 Jahre nach der Kindschaftsrechtsreform, so Väteraufbruch für Kinder, ist Deutschland wieder das familienpolitische Schlußlicht in Europa: Finnische Trennungsmediation, polnisches Sorgerecht, dänisches Elterngeld, französisches Familiensplitting, österreichische Männerpolitik, belgisches Wechselmodell... Familienpolitik kann sehr modern sein - und unsere Nachbarn machen uns vor, wie das geht“. Mit seinem Cochemer Modell und der kooperativen Vernetzung aller Professionen hat Familienrichter Jürgen Rudolph vor Jahren gezeigt wie es friedlicher, ohne Hetze unter den Geschlechtern im Sinne einer funktionierenden Gesellschaft gehen kann.
Hier muss sich der Rechtsstaat wohl oder übel die Frage gefallen lassen, ob er in das Zusammenwirken von Familiengericht und Jugendamt überhaupt einsehen kann, da es offenbar den Schulterschluß, jedoch weder fachliche Transparenz noch nennenswerte Qualitätsüberwachungen gibt. Genauso drängt sich die Frage auf, ob das hier beschriebene Familienrecht in seiner systembedingten Allmacht eventuell völlig andere Interessen verfolgt und sich nur scheinbar an Grundgesetz, Verfassung und Elternrecht hält. Sollte sich diese Frage bestätigen, müssen schnellstmöglichst tiefgreifende strukturelle Veränderungen folgen, wie auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Denn die wenigsten Menschen können sich wehren.
Wolfspergers Film „Der entsorgte Vater“ verdient keine Zensur, sondern einen Filmpreis für sein einmaliges gesellschaftliches Engagement. Wolfsperger hat vielen verstummten Opfern unter den entrechteten Eltern und Kindern eine Stimme verleiht. Den Engagierten aus Gesellschaft, Politik und Medien gilt alle Hochachtung für ihren Mut und die hervorragende Leistung gegen die Erosion des Rechtsstaates.
Laßt Euch von niemanden einschüchtern. „Ein Volk, schreibt ein weiterer Vater, das diesen behördlichen Machtmißbrauch, pervertiertes Recht und Kinderklau duldet, kann nur durch seine tiefe Traumatisierung gleichgültig, pervers, verblendet oder völlig desinformiert sein. Eure Macht ist die Solidarität mit Gleichgesinnten, die Liebe zu Euren Kindern und das tiefe Gefühl für eine gerechte Sache zu kämpfen“. Und Bertolt Brecht mahnt: "Unrecht gewinnt oft Rechtscharakter dadurch, daß es häufig vorkommt." Danke Douglas Wolfsperger.









