03.09.10
Hommage an Monika Schindler - Ehrung für eine Preisträgerin der ersten Film+ Stunde
Das Forum für Filmschnitt und Montagekunst Film+ feiert vom 26. bis 29. November 2010 in Köln sein 10–jähriges Jubiläum auch mit einem kleinen Rückblick auf seine Anfänge. Passenderweise wird in diesem Jahr die erste Gewinnerin des Film+ Schnitt Preis Spielfilm aus dem Jahr 2001, die Schnittmeisterin Monika Schindler, mit einer Hommage geehrt.
Die gebürtige Berlinerin, die 1955 eine Lehre als Filmfotografin im DEFA-Studio für Spielfilme aufnahm, studierte ab 1958 Schnitt an der heutigen Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Seit 1962 arbeitete sie als Schnittmeisterin im DEFA-Studio für Spielfilme mit einigen der bedeutendsten Regisseure der DDR zusammen, neben Günter Reisch und Egon Günther auch regelmäßig mit Herrmann Zschoche und Roland Gräf, für dessen Das Haus am Fluß sie 1986 den Schnitt Preis der DDR erhielt. 1989 wurde sie als letzte Künstlerin mit dem Heinrich-Greif-Preis ausgezeichnet. Nach der Wende arbeitete sie kontinuierlich weiter, u.a. mit Helma Sanders-Brahms, Klaus Krämer und Stefan Krohmer. Für die Montage von Gordian Mauggs Hans Warns – Mein 20. Jahrhundert wurde sie 2000 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet und gewann für Andreas Dresens Die Polizistin beim allerersten Kölner Montageforum Film+ 2001 den Schnitt Preis Spielfilm.
Die Hommage von Film+ würdigt seit neun Jahren das Lebenswerk eines für die deutsche Kinematographie bedeutenden Editoren. Seit ihrer Einführung ist die Hommage verbunden mit einer Ehrung durch den Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. und wird realisiert dank des besonderen Engagements der Kulturabteilung der Landesregierung Nordrhein-Westfalens.
Ergänzt wird diese umfassende Würdigung durch den von der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion vergebenen und mit 3.000 Euro dotierten Geißendörfer Ehrenpreis Schnitt – der mit der dritten Vergabe ein zusätzliches Jubiläum feiert.
Die Hommage umfasst neben dem Eröffnungsfilm von Film+ 2010 am 26. November, vor dessen Vorführung ein prominenter Weggefährte Monika Schindlers eine Laudatio auf die Ehrenpreisträgerin halten wird, einen weiteren Kinofilm sowie ein ausführliches Werkstattgespräch mit Filmausschnitten und Gästen.
Die gebürtige Berlinerin, die 1955 eine Lehre als Filmfotografin im DEFA-Studio für Spielfilme aufnahm, studierte ab 1958 Schnitt an der heutigen Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Seit 1962 arbeitete sie als Schnittmeisterin im DEFA-Studio für Spielfilme mit einigen der bedeutendsten Regisseure der DDR zusammen, neben Günter Reisch und Egon Günther auch regelmäßig mit Herrmann Zschoche und Roland Gräf, für dessen Das Haus am Fluß sie 1986 den Schnitt Preis der DDR erhielt. 1989 wurde sie als letzte Künstlerin mit dem Heinrich-Greif-Preis ausgezeichnet. Nach der Wende arbeitete sie kontinuierlich weiter, u.a. mit Helma Sanders-Brahms, Klaus Krämer und Stefan Krohmer. Für die Montage von Gordian Mauggs Hans Warns – Mein 20. Jahrhundert wurde sie 2000 mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet und gewann für Andreas Dresens Die Polizistin beim allerersten Kölner Montageforum Film+ 2001 den Schnitt Preis Spielfilm.
Die Hommage von Film+ würdigt seit neun Jahren das Lebenswerk eines für die deutsche Kinematographie bedeutenden Editoren. Seit ihrer Einführung ist die Hommage verbunden mit einer Ehrung durch den Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. und wird realisiert dank des besonderen Engagements der Kulturabteilung der Landesregierung Nordrhein-Westfalens.
Ergänzt wird diese umfassende Würdigung durch den von der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion vergebenen und mit 3.000 Euro dotierten Geißendörfer Ehrenpreis Schnitt – der mit der dritten Vergabe ein zusätzliches Jubiläum feiert.
Die Hommage umfasst neben dem Eröffnungsfilm von Film+ 2010 am 26. November, vor dessen Vorführung ein prominenter Weggefährte Monika Schindlers eine Laudatio auf die Ehrenpreisträgerin halten wird, einen weiteren Kinofilm sowie ein ausführliches Werkstattgespräch mit Filmausschnitten und Gästen.
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