01.09.05
Hannovers Underground auf Super 8
Oldenburg - Mit einem ungewöhnlichen filmischen Schmankerl wartet das diesjährige Filmfest Oldenburg (7.9. - 11.9.) auf. Das Festival zeigt den an Hannoveraner Schauplätzen und auf Super-8-Film gedrehten Spielfilm Lonesome Cowboys in einer Weltpremiere. Regisseur Dirk Rohde wird während des Festivals in Oldenburg anwesend sein.
Dirk Rohdes Film ist eine Milieustudie der Hannoveraner Subkultur in den 70er Jahren. Zwischen 1977 und 1984 zusammen mit drei Freunden gedreht, entstand Lonesome Cowboys hauptsächlich durch Improvisation. Ein Rasierapparat wurde zum Funkgerät, Haartrockner wurden zu Scheinwerfern umgebaut. Nach dem Tod des Kameramanns entwarf Rohde den Plot und begann, einen Großteil des Films selbst zu drehen. Zunächst auf Super-8 in Farbe und ohne Ton aufgenommen, mussten sämtliche Szenen bearbeitet und nachvertont werden. Da zahlreiche Darsteller verschwunden waren, wurde die Nachvertonung von anderen Personen übernommen.
Zwischen authentischer Milieustudie und professioneller Videoclip-Ästhetik stellt Dirk Rohde in Lonesome Cowboys die Farblosigkeit des deutschen Großstadt-Alltags neben eine energiegeladene und abgründige Alternativ-Kultur. Entstanden ist das Portrait einer deutschen Stadt in den 1970er Jahren, in dem Hortenfassaden, Eckkneipen und Bahnhöfe die authentische Kulisse für eine sich formierende Gegenkultur bilden.
Der 1954 in Braunschweig geborene Dirk Rohde ist gelernter Hotelkaufmann. Neben Fotocollage-Arbeiten und Ausstellungsorganisation dreht er heute Filme auf privaten Hochzeiten.
Dirk Rohdes Film ist eine Milieustudie der Hannoveraner Subkultur in den 70er Jahren. Zwischen 1977 und 1984 zusammen mit drei Freunden gedreht, entstand Lonesome Cowboys hauptsächlich durch Improvisation. Ein Rasierapparat wurde zum Funkgerät, Haartrockner wurden zu Scheinwerfern umgebaut. Nach dem Tod des Kameramanns entwarf Rohde den Plot und begann, einen Großteil des Films selbst zu drehen. Zunächst auf Super-8 in Farbe und ohne Ton aufgenommen, mussten sämtliche Szenen bearbeitet und nachvertont werden. Da zahlreiche Darsteller verschwunden waren, wurde die Nachvertonung von anderen Personen übernommen.
Zwischen authentischer Milieustudie und professioneller Videoclip-Ästhetik stellt Dirk Rohde in Lonesome Cowboys die Farblosigkeit des deutschen Großstadt-Alltags neben eine energiegeladene und abgründige Alternativ-Kultur. Entstanden ist das Portrait einer deutschen Stadt in den 1970er Jahren, in dem Hortenfassaden, Eckkneipen und Bahnhöfe die authentische Kulisse für eine sich formierende Gegenkultur bilden.
Der 1954 in Braunschweig geborene Dirk Rohde ist gelernter Hotelkaufmann. Neben Fotocollage-Arbeiten und Ausstellungsorganisation dreht er heute Filme auf privaten Hochzeiten.
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