25.03.10
goEast-Wettbewerbsfilme stehen fest
Wiesbaden - Das Wettbewerbsprogramm von goEast - Festival des mittel- und osteuropäischen Films (21.4. - 27.4.2010) steht fest: Zehn Spielfilme und sechs Dokumentarfilme konkurrieren um die mit insgesamt 29.500 Euro dotierten Preise. Vorsitzender der internationalen goEast-Jury ist der russische Filmkritiker Andrej Plachow.
Aus knapp 300 Einreichungen, die bei der künstlerischen Leiterin von goEast, Swetlana Sikora, eingegangen sind, wurden 16 Wettbewerbsfilme ausgewählt. Geographisch spannt sich der Bogen vom Baltikum über den Balkan bis zum Kaukasus, von Polen über die Ukraine und Russland bis nach Georgien.
Die Spielfilme des Wettbewerbs erweisen sich als Seismograph für gesellschaftliche Entwicklung, festgemacht an menschlichen Geschichten. Um Zugehörigkeit, Würde und Integrität geht es in Die alte Schule des Kapitalismus / Stara Škola Kapitalizma (Serbien 2009) von Želimir Žilnik. Die Sehnsucht nach Anerkennung (Ehrenmedaille/ Medalia De Onoare, Rumänien 2009), Freundschaft (Vasha Estland, Deutschland, Finnland 2009) und Liebe (Das Märchen der Dunkelheit / Skazka Pro Temnotu, Russland 2009) sind weitere Themen. Vom Umgang mit unbequemen Wahrheiten und daraus resultierenden Problemen erzählt How I Ended This Summer / Kak Ya Provel Etim Letom (Russland 2010).
Die Dokumentarfilme des Wettbewerbs beschäftigen sich vor allem mit der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. In Osadné(Slowakei, Tschechische Republik 2009) machen sich Bewohner eines entlegenen Karpatendorfs auf, um in Brüssel bei der Europäischen Union für ihren Ort zu werben. Oy Mama (Israel 2009) betont den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft: Eine Holocaust-Überlebende, die aus Polen stammt und heute in Israel lebt, adoptiert ein kleines Mädchen. Die alte Dame versteht dies auch als Zeichen ihrer Dankbarkeit für die eigene Rettung.
Aus knapp 300 Einreichungen, die bei der künstlerischen Leiterin von goEast, Swetlana Sikora, eingegangen sind, wurden 16 Wettbewerbsfilme ausgewählt. Geographisch spannt sich der Bogen vom Baltikum über den Balkan bis zum Kaukasus, von Polen über die Ukraine und Russland bis nach Georgien.
Die Spielfilme des Wettbewerbs erweisen sich als Seismograph für gesellschaftliche Entwicklung, festgemacht an menschlichen Geschichten. Um Zugehörigkeit, Würde und Integrität geht es in Die alte Schule des Kapitalismus / Stara Škola Kapitalizma (Serbien 2009) von Želimir Žilnik. Die Sehnsucht nach Anerkennung (Ehrenmedaille/ Medalia De Onoare, Rumänien 2009), Freundschaft (Vasha Estland, Deutschland, Finnland 2009) und Liebe (Das Märchen der Dunkelheit / Skazka Pro Temnotu, Russland 2009) sind weitere Themen. Vom Umgang mit unbequemen Wahrheiten und daraus resultierenden Problemen erzählt How I Ended This Summer / Kak Ya Provel Etim Letom (Russland 2010).
Die Dokumentarfilme des Wettbewerbs beschäftigen sich vor allem mit der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. In Osadné(Slowakei, Tschechische Republik 2009) machen sich Bewohner eines entlegenen Karpatendorfs auf, um in Brüssel bei der Europäischen Union für ihren Ort zu werben. Oy Mama (Israel 2009) betont den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft: Eine Holocaust-Überlebende, die aus Polen stammt und heute in Israel lebt, adoptiert ein kleines Mädchen. Die alte Dame versteht dies auch als Zeichen ihrer Dankbarkeit für die eigene Rettung.
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