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04 04/06

Friedenspreis des Deutschen Films für Volker Schlöndorff

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München - Auf der gestrigen Pressekonferenz zum Filmfest München 2004 wurde offiziell mitgeteilt, dass Volker Schlöndorff im Rahmen des diesjährigen Filmfests mit dem Bernhard Wicki Friedenspreis des Deutschen Films "Die Brücke" ausgezeichnet wird. Aus diesem Anlass wird sein jüngster Film, Der neunte Tag, im Rahmen des Festivals seine Welturaufführung erleben.

Der neunte Tag basiert auf den Erinnerungen des luxemburgischen Priesters Jean Bernard, der während des Zweiten Weltkriegs wie Tausende von Klerikern aus ganz Europa im "Pfarrerblock" des KZ Dachau interniert war.

Nach seinem Buch "Pfarrerblock 25487" inszenierte Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff für Provobis, BR, arte und Videopress Luxemburg den Film, in dessen Mittelpunkt ein existentieller Gewissenskonflikt steht. Erzählt wird eine ungewöhnliche Episode aus dem Lageralltag: Abbé Kremer(Ulrich Matthes) wird für ein paar Tage "auf Probe" entlassen. Die zurückbleibenden Priester haften als Geiseln mit ihrem Leben für seine Rückkehr ins Grauen.

Weitere Hauptrollen spielen August Diehl, Bibiana Beglau und Hilmar Thate. Progress Film plant den Kinostart zum 2. September 2004, den Weltvertrieb hat Telepool.

Der mit 25.000 Euro dotierte Bernhard Wicki Friedenspreis des Deutschen Films wird seit 2002 verleihen. Preisstifter ist der Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds. Die Auszeichnung versteht sich als Friedenspreis des deutschen Films und würdigt künstlerische Arbeiten oder Filmemacher, die sich für Humanität, Toleranz und Aufklärung einsetzen.

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