Dortmund / Köln - Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund / Köln wird am Mittwoch, den 11. Oktober 2006 eröffnet. Bis zum 15.10. zeigt das Festival Filme von 51 Filmemacherinnen und Produzentinnen aus 22 Ländern.
Zur Eröffnung zeigt das Festival den indischen Film Amu von Shonali Bose zu sehen. Der Film erzählt die Geschichte der Waisen Kaju, die von indischen Emigranten als Dreijährige adoptiert wurde und in Los Angeles aufgewachsen ist. Als 21jährige kehrt sie nach Delhi zurück, um mehr über ihre ursprünglichen Wurzeln zu erfahren. Die Regisseurin Shonali Bose war 19 Jahre alt und Studentin in New Delhi, als Premierministerin Indira Ghandi am 31.Oktober 1984 von ihren Leibwächtern, Sikhs, ermordet wurde. In den darauf folgenden Tagen und Nächten wurden tausende von Sikhs umgebracht. Shonali Bose arbeitete für Hilfseinrichtungen, die für die Opfer organisiert wurden. Die Wut und die Trauer der Betroffenen sowie zwei Jahre später der Tod ihrer Mutter ließen das Bedürfnis entstehen, ihre Gefühle in Form eines Films auszudrücken – ein Tabuthema in Indien. Nicht nur die Dreharbeiten, sondern auch der fertige Film wurden von offizieller Seite blockiert. Die indische Zensurbehörde strich Textstellen, die die Mitschuld von Politikern und Polizeibeamten thematisierten. Die Altersbeschränkung wurde auf 18 Jahre festgesetzt, um damit den Zugang für ein breiteres Publikum zu limitieren.
Der Film hatte im Dezember 2004 auf dem Internationalen Filmfestival in Kerala Premiere.
Zur Eröffnung zeigt das Festival den indischen Film Amu von Shonali Bose zu sehen. Der Film erzählt die Geschichte der Waisen Kaju, die von indischen Emigranten als Dreijährige adoptiert wurde und in Los Angeles aufgewachsen ist. Als 21jährige kehrt sie nach Delhi zurück, um mehr über ihre ursprünglichen Wurzeln zu erfahren. Die Regisseurin Shonali Bose war 19 Jahre alt und Studentin in New Delhi, als Premierministerin Indira Ghandi am 31.Oktober 1984 von ihren Leibwächtern, Sikhs, ermordet wurde. In den darauf folgenden Tagen und Nächten wurden tausende von Sikhs umgebracht. Shonali Bose arbeitete für Hilfseinrichtungen, die für die Opfer organisiert wurden. Die Wut und die Trauer der Betroffenen sowie zwei Jahre später der Tod ihrer Mutter ließen das Bedürfnis entstehen, ihre Gefühle in Form eines Films auszudrücken – ein Tabuthema in Indien. Nicht nur die Dreharbeiten, sondern auch der fertige Film wurden von offizieller Seite blockiert. Die indische Zensurbehörde strich Textstellen, die die Mitschuld von Politikern und Polizeibeamten thematisierten. Die Altersbeschränkung wurde auf 18 Jahre festgesetzt, um damit den Zugang für ein breiteres Publikum zu limitieren.
Der Film hatte im Dezember 2004 auf dem Internationalen Filmfestival in Kerala Premiere.
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