16.12.04
Filmstiftung NRW blickt zufrieden auf 2004 zurück
Düsseldorf - 2004 förderte die Filmstiftung NRW 101 Filme mit fast 30 Millionen Euro. Das gesamtproduktionsvolumen betrug 170 Millionen Euro. Bei Erfolg fließt das Geld auch wieder zurück. So zahlten während der Berlinale die zwei erfolgreichsten deutschen Produktionen 2003 Good Bye, Lenin! und Das Wunder von Bern ihre Förderung bzw. einen Anteil an die Filmstiftung NRW zurück - insgesamt 2,12 Millionen Euro. Außerdem floss in vielen Fällen die Verleihförderung, beispielsweise für Balzac und die kleine chinesische Schneiderin (120.000 Euro) und Whale Rider (100.000 Euro), zurück.
Nachwuchsförderung für 288.000 Euro
Auf den Nachwuchs hat die Filmstiftung in 2004 stark gesetzt - wie schon in den Jahren zuvor. Die Produktion der Filmstiftung unterstützte 22 Abschlussarbeiten sowie erste Filme von Absolventen von vier verschiedenen NRW-Hochschulen mit insgesamt 288.000 Euro. Damit erhöhte sich der "Studententopf" im Vergleich zu 2003 noch einmal um 70.000 Euro.
Beim Filmfest Hof war im Oktober der Nachwuchs dann wieder sehr präsent: So konnten junge, von der Filmstiftung geförderte Regisseure wie Thomas Durchschlag (Allein) oder Hendrik Hölzemann (Kammerflimmern) mit ihren in NRW gedrehten Kinofilmen die Kritiker und das Publikum begeistern.
671 Drehtage in NRW - viele Literaturverfilmungen
Götz George und Til Schweiger taten es gleich mehrfach: George stand in NRW nicht nur für einen neuen Schimanski, sondern gemeinsam mit Claudia Michelsen auch für die geförderte Kinoproduktion Maria an Callas vor der Kamera, und auch Schweiger spielte in Köln nicht nur den berühmten Comic-Helden Lucky Luke in The Daltons vs. Lucky Luke, sondern auch die Hauptrolle in seiner zweiten Regiearbeit Barfuss.
Auf 671 Drehtage in NRW brachten es 2004 die geförderten Film- und Fernsehproduktionen. Darunter spektakuläre Drehs wie der RTL-Zweiteiler "Die Sturmflut", bei der in Essen Teile Hamburgs nachgebaut und geflutet wurden, oder Heinrich Breloers ARD-Produktion "Speer und Er", in der Sebastian Koch Hitlers Architekten und Rüstungsminister spielt.
Weitere prominente Regie-Gäste waren Dieter Wedel, der in Bonn und Düsseldorf seinen ZDF-Zweiteiler "Papa und Mama" inszenierte, der französische Regisseur Cédric Kahn, der in den MMC-Studios seinen poetischen Kinofilm L'Avion drehte, und Rolf Schübel setzte ebenfalls in Köln seine zweiteilige Immigranten-Saga "Zeit der Wünsche" in Szene. In Hamburg und Köln dreht Sebastian Schipper zurzeit mit Daniel Brühl, Jürgen Vogel und Sabine Timoteo seinen lang erwarteten zweiten Kinofilm Ein Freund von mir.
Das Jahr 2004 ist außerdem das Jahr der großen Literaturverfilmungen: Der polnische Regisseur Robert Glinski verfilmte u.a. in Köln und Duisburg Günter Grass' Roman Unkenrufe mit Matthias Habich in der Hauptrolle, und Thorsten C. Fischer adaptierte im November Dieter Wellershoffs Bestseller Der Liebeswunsch mit Tobias Moretti, Jessica Schwarz, Barbara Auer und Ulrich Thomsen.
Leinwanderfolge - über 6 Mio für die 7 Zwerge
Auch die großen Leinwanderfolge 2004 basieren auf literarischen Vorlagen, obwohl Otto Waalkes in seinen 7 Zwerge - Männer allein im Wald die Vorlage der Gebrüder Grimm etwas freier auslegt hat. Schon 6,2 Millionen Besucher haben sich bislang über den in den Kölner MMC-Studios gedrehten Film, der das Who-is-Who der deutschen Comedians versammelt, amüsiert. Damit ist der Kassenrenner schon der zweiterfolgreichste deutsche Film des Jahres - nach (T)raumschiff Surprise. Auch der Zeichentrickfilm Lauras Stern basiert auf einer Kinderbuchvorlage und begeisterte bereits über 1,2 Millionen große und kleine Zuschauer.
Ebenfalls erfolgreich im Kino: Sommersturm mit 257.000 Besuchern, Agnes und seine Brüder (215.000), Was nützt die Liebe in Gedanken mit 206.000 Besuchern und die Tour-de-France-Dokumentation Höllentour mit 200.400 Besuchern.
Insgesamt kauften sich über 9.6 Mio. Besucher eine Kinokarte für einen von der Filmstiftung NRW geförderten Film.
Damit hatte die Filmstiftung auch ihren Anteil an den guten Ergebnissen deutscher Filme im Jahr 2004, der im Zeitraum Jan. - Sept. 2004 bei 20,7 Prozent lag.
Nachwuchsförderung für 288.000 Euro
Auf den Nachwuchs hat die Filmstiftung in 2004 stark gesetzt - wie schon in den Jahren zuvor. Die Produktion der Filmstiftung unterstützte 22 Abschlussarbeiten sowie erste Filme von Absolventen von vier verschiedenen NRW-Hochschulen mit insgesamt 288.000 Euro. Damit erhöhte sich der "Studententopf" im Vergleich zu 2003 noch einmal um 70.000 Euro.
Beim Filmfest Hof war im Oktober der Nachwuchs dann wieder sehr präsent: So konnten junge, von der Filmstiftung geförderte Regisseure wie Thomas Durchschlag (Allein) oder Hendrik Hölzemann (Kammerflimmern) mit ihren in NRW gedrehten Kinofilmen die Kritiker und das Publikum begeistern.
671 Drehtage in NRW - viele Literaturverfilmungen
Götz George und Til Schweiger taten es gleich mehrfach: George stand in NRW nicht nur für einen neuen Schimanski, sondern gemeinsam mit Claudia Michelsen auch für die geförderte Kinoproduktion Maria an Callas vor der Kamera, und auch Schweiger spielte in Köln nicht nur den berühmten Comic-Helden Lucky Luke in The Daltons vs. Lucky Luke, sondern auch die Hauptrolle in seiner zweiten Regiearbeit Barfuss.
Auf 671 Drehtage in NRW brachten es 2004 die geförderten Film- und Fernsehproduktionen. Darunter spektakuläre Drehs wie der RTL-Zweiteiler "Die Sturmflut", bei der in Essen Teile Hamburgs nachgebaut und geflutet wurden, oder Heinrich Breloers ARD-Produktion "Speer und Er", in der Sebastian Koch Hitlers Architekten und Rüstungsminister spielt.
Weitere prominente Regie-Gäste waren Dieter Wedel, der in Bonn und Düsseldorf seinen ZDF-Zweiteiler "Papa und Mama" inszenierte, der französische Regisseur Cédric Kahn, der in den MMC-Studios seinen poetischen Kinofilm L'Avion drehte, und Rolf Schübel setzte ebenfalls in Köln seine zweiteilige Immigranten-Saga "Zeit der Wünsche" in Szene. In Hamburg und Köln dreht Sebastian Schipper zurzeit mit Daniel Brühl, Jürgen Vogel und Sabine Timoteo seinen lang erwarteten zweiten Kinofilm Ein Freund von mir.
Das Jahr 2004 ist außerdem das Jahr der großen Literaturverfilmungen: Der polnische Regisseur Robert Glinski verfilmte u.a. in Köln und Duisburg Günter Grass' Roman Unkenrufe mit Matthias Habich in der Hauptrolle, und Thorsten C. Fischer adaptierte im November Dieter Wellershoffs Bestseller Der Liebeswunsch mit Tobias Moretti, Jessica Schwarz, Barbara Auer und Ulrich Thomsen.
Leinwanderfolge - über 6 Mio für die 7 Zwerge
Auch die großen Leinwanderfolge 2004 basieren auf literarischen Vorlagen, obwohl Otto Waalkes in seinen 7 Zwerge - Männer allein im Wald die Vorlage der Gebrüder Grimm etwas freier auslegt hat. Schon 6,2 Millionen Besucher haben sich bislang über den in den Kölner MMC-Studios gedrehten Film, der das Who-is-Who der deutschen Comedians versammelt, amüsiert. Damit ist der Kassenrenner schon der zweiterfolgreichste deutsche Film des Jahres - nach (T)raumschiff Surprise. Auch der Zeichentrickfilm Lauras Stern basiert auf einer Kinderbuchvorlage und begeisterte bereits über 1,2 Millionen große und kleine Zuschauer.
Ebenfalls erfolgreich im Kino: Sommersturm mit 257.000 Besuchern, Agnes und seine Brüder (215.000), Was nützt die Liebe in Gedanken mit 206.000 Besuchern und die Tour-de-France-Dokumentation Höllentour mit 200.400 Besuchern.
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