12.04.06
Filmindustrie: Download-to-own lautet die Zukunft
Berlin (pte) - Download-to-own-Geschäftsmodell führt die Film- und Fernsehindustrie kein Weg vorbei, geht es nach den Ergebnissen einer aktuellen Studie von Screen Digest, Goldmedia und Rightscom. "Download-to-own-Modelle sind für die Film- und Fernsehindustrie der neue heilige Gral, weil sie auf Marktveränderungen und Piraterie gleichermaßen reagieren", sagt Screen Digest-Chefanalyst Ben Keen.
Mit dem Angebot Filme oder Videos herunter zu laden und zu behalten ist die Film- und Videoindustrie noch zurückhaltend. Analysen belegen jedoch, da legale Downloads für Konsumenten attraktiv sind, da sie Inhalte nicht nur ausleihen, sondern auch besitzen wollen, heißt es in der Studie. Für die Anbieter ist die kommerzielle Attraktivität nicht minder interessant, dass sie im Vergleich zu herkömmlichen Video-on-Demand-Angeboten mit höheren Preisen kalkulieren können. Bisherige Anbieter für Download-to-own sind Movielink und am deutschsprachigem Markt Arcor und T-Online mit einem sehr beschränkten Angebot.
Mit Spannung darf der Start von In2Movies, der ersten Download-to-own-Plattform für Spielfilme und TV-Serien in Deutschland am 12.4.2006 erwartet werden. Oliver Trettin, stellvertretender Geschäftsführer vom Bundesverband audiovisueller Medien, rechnet in Deutschland mit einer mittelfristigen Entwicklung dieses Marktes. "Die Durchdringung mit Breitbandverbindungen spielt für die Entwicklung von Download-to-own-Angeboten eine wichtige Rolle", begründete er seine Einschätzung. Chris Barlas von Rightscom rechnet mit einem Durchbruch des Marktes. "In diesem Jahr werde die digitale Online-Vermarktung von Videos so richtig losgehen," kommentiert er die Entwicklungen.
Mit dem Angebot Filme oder Videos herunter zu laden und zu behalten ist die Film- und Videoindustrie noch zurückhaltend. Analysen belegen jedoch, da legale Downloads für Konsumenten attraktiv sind, da sie Inhalte nicht nur ausleihen, sondern auch besitzen wollen, heißt es in der Studie. Für die Anbieter ist die kommerzielle Attraktivität nicht minder interessant, dass sie im Vergleich zu herkömmlichen Video-on-Demand-Angeboten mit höheren Preisen kalkulieren können. Bisherige Anbieter für Download-to-own sind Movielink und am deutschsprachigem Markt Arcor und T-Online mit einem sehr beschränkten Angebot.
Mit Spannung darf der Start von In2Movies, der ersten Download-to-own-Plattform für Spielfilme und TV-Serien in Deutschland am 12.4.2006 erwartet werden. Oliver Trettin, stellvertretender Geschäftsführer vom Bundesverband audiovisueller Medien, rechnet in Deutschland mit einer mittelfristigen Entwicklung dieses Marktes. "Die Durchdringung mit Breitbandverbindungen spielt für die Entwicklung von Download-to-own-Angeboten eine wichtige Rolle", begründete er seine Einschätzung. Chris Barlas von Rightscom rechnet mit einem Durchbruch des Marktes. "In diesem Jahr werde die digitale Online-Vermarktung von Videos so richtig losgehen," kommentiert er die Entwicklungen.
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