30.07.10
Filmfest Oldenburg zeigt "Monsters"
Oldenburg - Gleich zwei spanische Filme feiern beim diesjährigen Filmfest Oldenburg (15. - 19. September) ihre Deutschlandpremiere: Augusti Vilas komplexes Familienportrait The Mosquito Net wurde gerade in Karlovy Vary als Bester Film ausgezeichnet. Eduard Cortes' ergreifender und im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gehender Film Ingrid folgt seiner Titelheldin, in eine mysteriöse Welt zwischen Traum und Wirklichkeit.
Nach dem weltweiten Erfolg seines ersten Filmes The Living and the Dead wird Simon Rumley in Oldenburg sein neuestes, nicht minder verstörendes Werk Red, White & Blue vorstellen – der erste Film aus dem neuen Label Celluloid Nightmares, das aus einer Kooperation von Celluloid Dreams und XYZ Films hervorgegangen ist, und schon mit viel Vorschußlorbeeren bedacht wurde. Provokativ, experimentell und schamlos ist auch Harmony Korines neuester Kinostreich Trash Humpers, der vier Soziopathen in die Abgründe der amerikanischen White Trash Seele folgt. Bekannt wurde das Enfant-Terrible des amerikanischen Kinos durch sein Drehbuch zu Larry Clarks Kids, sein Regiedebüt Gummo hat ihn zum Kultstar des Independent Kinos gemacht. Und auch der wohl meistdiskutierte und bejubelte Independentfilm dieser Kinosaison wird in Oldenburg zu sehen sein: Gareth Edwards Sci-Fi Streifen Monsters (Foto), der einen weltweiten Siegeszug des originellen low-budget Kinos feiert.
Sein Tribute widmet das Filmfest in diesem Jahr dem amerikanischen Schauspieler Timothy Bottoms. Seit seinem Debüt in Dalton Trumbos radikalen Antikriegs-Plädoyer Johnny Got His Gun, das 1971 in Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, wirkte Bottoms in mehr als 65 Filmen mit – u.a. an der Seite von Dennis Hopper, Jeff Bridges, Donald Sutherland oder auch Henry Fonda und Richard Widmark.
Nach dem weltweiten Erfolg seines ersten Filmes The Living and the Dead wird Simon Rumley in Oldenburg sein neuestes, nicht minder verstörendes Werk Red, White & Blue vorstellen – der erste Film aus dem neuen Label Celluloid Nightmares, das aus einer Kooperation von Celluloid Dreams und XYZ Films hervorgegangen ist, und schon mit viel Vorschußlorbeeren bedacht wurde. Provokativ, experimentell und schamlos ist auch Harmony Korines neuester Kinostreich Trash Humpers, der vier Soziopathen in die Abgründe der amerikanischen White Trash Seele folgt. Bekannt wurde das Enfant-Terrible des amerikanischen Kinos durch sein Drehbuch zu Larry Clarks Kids, sein Regiedebüt Gummo hat ihn zum Kultstar des Independent Kinos gemacht. Und auch der wohl meistdiskutierte und bejubelte Independentfilm dieser Kinosaison wird in Oldenburg zu sehen sein: Gareth Edwards Sci-Fi Streifen Monsters (Foto), der einen weltweiten Siegeszug des originellen low-budget Kinos feiert.
Sein Tribute widmet das Filmfest in diesem Jahr dem amerikanischen Schauspieler Timothy Bottoms. Seit seinem Debüt in Dalton Trumbos radikalen Antikriegs-Plädoyer Johnny Got His Gun, das 1971 in Cannes mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, wirkte Bottoms in mehr als 65 Filmen mit – u.a. an der Seite von Dennis Hopper, Jeff Bridges, Donald Sutherland oder auch Henry Fonda und Richard Widmark.
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